SV Bruchhausen-Vilsen - Newsartikel drucken


Autor: Thomas Warnke
Datum: 19.10.2020


Jannik Theiß hält Sudweyhes Punkt fest

Bruchhausen-Vilsen ist im Verfolgerduells nah dran am Sieg

Bruchhausen-Vilsen.In einem ereignisreichen Aufeinandertreffen haben sich der SV Bruchhausen-Vilsen und der TuS Sudweyhe trotz vieler Großchancen torlos getrennt. „Das war heute alles andere als ein 3:8 wie noch im Hinspiel. Ich glaube, am Ende hatten wir sogar ein deutliches Chancenplus“, fand Vilsens Trainer Patrick Tolle. Mann des Spiels war Sudweyhes Schlussmann Jannik Theiß. Mit einer Reihe starker Paraden sicherte er seiner Mannschaft den einen Punkt. „Jannik war heute bärenstark, am Ende können wir sogar noch mit dem einen Punkt gut leben“, lobte Benjamin Jacobeit, Trainer des TuS Sudweyhe, seine Nummer eins. Den Twistringer Patzer konnten beide Mannschaften nur bedingt nutzen. Vilsen hat als Zweiter aber wieder einen Aufstiegsrundenplatz inne. Sudweyhe bleibt Vierter.

In der ersten Halbzeit zeigten beide Teams ein Spiel mit viel Tempo und kamen zu Torchancen. Bereits in den ersten Minuten hatten die Gastgeber vier Hochkaräter. Zwei vereitelte Torhüter Theiß, zwei Mal hatte Sudweyhe Glück, dass die Vilser das Tor knapp verfehlten. Auf der anderen Seite setzte Robin Engelhardt einen Kopfball genau zwischen Pfosten und Latte, doch auch Keeper Maximilian Kues war zur Stelle.

Nach der Pause kamen die Sudweyher stärker aus der Kabine. Mit viel Power und Zweikampfstärke nahmen sie in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel das Heft in die Hand, doch vor dem Tor fehlte die Konsequenz. „Man merkt natürlich, dass die Hälfte des Kaders fehlt, aber vor dem Tor müssen wir die Chancen dann auch wegmachen“, sagte Jacobeit. Vilsen schaffte es, durch Standards oder schnelle Konter immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste zu werden. Zweimal war der Ball eigentlich schon drin, ehe Theiß seine Finger ins Spiel brachte und das Spielgerät noch von der Linie kratzen konnte. Vilsen erspielte sich nun ein Chancenplus und war drauf und dran, in Führung zu gehen. Auch Trainer Patrick Tolle hatte eine starke Schlussphase seiner Mannschaft gesehen: „Wir haben uns sehr viele Möglichkeiten herausgespielt. Da muss man sich fragen, wie dieses Spiel 0:0 ausgehen kann“, vermisste er eigentlich nur einen Treffer seiner Elf.

Gästecoach Jacobeit gab sich derweil mit dem einen Punkt zufrieden: „Klar ist es ärgerlich, aber am Ende müssen wir sogar froh sein, das wir hier einen Punkt mitnehmen. Man könnte sagen, das war ein Spiel der Torhüter.“ Auch Patrick Tolle konnte mit dem gewonnen Zähler gut leben: „Wichtig war uns, hier nicht zu verlieren, um vor Sudweyhe zu bleiben." Das hat sein Team geschafft.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.10.2020