SV Bruchhausen-Vilsen - Newsartikel drucken


Autor: Thomas Warnke
Datum: 13.08.2018


Erster Dämpfer für Lila-Hemden

Wetschen/Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat in der Bezirksliga Hannover beim TSV Wetschen mit 0:4 (0:0) verloren und als Liganeuling erstmals Lehrgeld bezahlen müssen. Am zweiten Spieltag kassierte Vilsen nach ordentlicher ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte gleich vier Gegentreffer, deren Zustandekommen den Trainerstab betrübte: „Das war nicht so schön“, kommentierte Betreuer Norbert Schmusch knapp, „zwei Dinger haben wir uns praktisch selber reingemacht, danach ging die Ordnung verloren.“

Im ersten Durchgang agierten die Gäste durchaus noch auf Augenhöhe mit dem Favoriten, erarbeiteten sich gar ein kleines Chancenplus. Nach zehn Minuten testete Mathis Wohlers TSV-Keeper Jan Rösler mit einem Distanzschuss, der den Ball prallen ließ. Florian Wackers Nachschuss stand auf der Linie ein Wetschener Abwehrbein im Wege. Kurz darauf versuchte es Wohlers erneut, diesmal mit einem raffinierten Heber aus 32 Metern, die Kugel segelte knapp am Tor vorbei. Die Gastgeber bekamen kurz vor der Pause ihre große Chance zur Führung. Steffen Winkler nahm einen langen Ball gekonnt mit und zog aus zehn Metern ab, doch SVBV-Schlussmann Bennet Knake war zur Stelle. Im Gegensatz zur 52. Minute, als der Keeper bei einer Flanke unentschlossen auf der Linie verharrte und die Innenverteidigung ebenfalls keine gute Figur machte: Hinnerk Mittendorf nahm das Geschenk an und schob die Kugel über die Linie. Mit dem Eigentor von Mathis Wohlers vier Minuten später, der das Leder nach einem Eckball so gar nicht traf, dass es schließlich im kurzen Eck einschlug, brach jeder Widerstand zusammen.

Die Hausherren ließen Ball und Gegner nun laufen und erhöhten in der 77. Minute sehenswert auf 3:0. Nach feinem Doppelpass zirkelte Nils Unger den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar ins lange Eck. Und es sollte noch schlimmer kommen. In den Schlussminuten verletzte sich der eingewechselte Mathis Mann und konnte nicht weiterspielen. Sein Gegenspieler Hendrik Rahe hingegen schon. Er drosch das Spielgerät zum 4:0-Endstand in die Maschen (83.).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 13.08.2018