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Herren 20.02.2022 von Thomas Warnke

1. Herren: Begegnungen stehen fest. Planung der Auswärtsfahrten

+++Update +++
Das Heimrecht für das Spiel am 03.04. gegen den VFL Münchehagen wurde zugunsten Münchehagen geändert. Daher gibt es jetzt in der Übersicht ein zusätzliches Auswärtsspiel!

 

Hallo Freunde und Fans des SV Bruchhausen-Vilsen,

die Abstiegsrunde der Bezirksliga ist terminiert und die Begegnungen stehen fest. 

Wir wollen die sehr wichtigen Auswärtsspiele mit zahlreichen Fans begleiten. Dafür wollen wir bereits frühzeitig einen Bus organisieren. Genaue Informationen zu Abfahrt und Preisen stehen noch nicht fest. Daher ist diese Anmeldung auch unverbindlich. 

Habt ihr Interesse mitzufahren? Dann meldet euch an. Wir werden euch rechtzeitig eine Mail zu allen Einzelheiten wie Preis, Abfahrt und Rahmenprogramm mitteilen! Hinter den Terminen bei den Auswärtsspielen findet ihr einen entsprechenden Link zur Anmeldung.

Sa, 26.03.22 | 16:00 
BW Salzhemmendorf vs. SV Bruchhausen-Vilsen !!Onlineanmeldung nicht mehr möglich!! 

So, 03.04.22 | 15:00 
VfL Münchehagen vs. SV Bruchhausen-Vilsen !!Onlineanmeldung nicht mehr möglich!! 

So, 24.04.22 | 15:00  
SV Bruchhausen-Vilsen vs. TuS Sulingen II

Sa, 30.04.22 | 15:00
TSV Lenne vs. SV Bruchhausen-Vilsen !!Onlineanmeldung nicht mehr möglich!! 

So, 08.05.22 | 15:00 
SV Bruchhausen-Vilsen vs. Mühlenberger SV

So, 15.05.22 | 15:15 
TSV Luthe vs. SV Bruchhausen-Vilsen !!Onlineanmeldung nicht mehr möglich!! 

So, 22.05.22 | 15:00 
SV Bruchhausen-Vilsen vs. TSV Bemerode

So, 12.06.22 | 15:00 
SV Bruchhausen-Vilsen vs. SUS Sehnde

Herren 06.01.2022 von Thomas Warnke

1. Herren: Reichlich Trubel in Vilsen

Bezirksliga-Analyse: SVBV-Trainer Torsten Klein hat sich sportlich zwar mehr erhofft, ist insgesamt aber zufrieden

Bruchhausen-Vilsen. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde schien für die Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen lange Zeit zum Greifen nah zu sein. Erst am vorletzten Spieltag – nach der 0:2-Niederlage gegen den SV Heiligenfelde – war das Thema Aufstieg für die Vilser vom Tisch. Die Rückrunde in der Bezirksliga Hannover verlief laut Torsten Klein, Trainer der Lila-Weißen, nicht zufriedenstellend. Sportlich habe er sich doch etwas mehr erhofft, sagt er, dennoch sei er mit der Saison insgesamt einverstanden. "Die Liga war sehr ausgeglichen. Es war von Anfang an ein enges Ding", erklärt Vilsens Coach.

Besonders die Partien gegen den SC Twistringen, die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und dem TV Stuhr sind Klein in Erinnerung geblieben. "Da stören mich die Ergebnisse. Wir hatten viele Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Leider waren Kleinigkeiten am Ende ausschlaggebend dafür, dass wir Punkte liegen gelassen haben", ärgert sich der SVBV-Coach immer noch. Gegen Twistringen und Seckenhausen holten die Vilser insgesamt vier Punkte. Gegen Stuhr kassierten sie dagegen zwei Niederlagen. Lange Zeit haben sich die Kicker aus dem Luftkurort auf Rang zwei halten können und dabei unter anderem das Hinspiel gegen den favorisierten TuS Sudweyhe ziemlich klar mit 5:0 gewonnen. In der Rückrunde ließ die Konstanz etwas nach. "Die Niederlage im letzten Spiel gegen Heiligenfelde war natürlich ärgerlich, aber wir mussten aufs Ganze gehen", sagt Klein, der am 30. Juni das Traineramt in Vilsen übernommen hatte. Wie sich das Team in dieser Zeit entwickelt hat, darüber möchte er sich noch nicht äußern. "Für eine Einschätzung ist es noch zu früh. Ich sehe, dass die Jungs Spaß haben und alles aufsaugen, was ich ihnen sage. Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand klappt bisher super", kann der Vilser Coach in seiner kurzen Amtszeit nur Positives berichten.

Mit dem Weggang von Hauke Wortman, der sich dem Landesligisten TSV Etelsen angeschlossen hat, sowie Niklas Schröder, der in Hannover studiert und etwas kürzer treten will, gingen dem Team zu Beginn der Saison zwei wichtige Konstante verloren. Auch die schwere Verletzung von Stürmer Chedli Belkhir, die er im Spiel gegen den SC Twistringen erlitten hatte, sorgte für eine große Lücke. "Nach seiner Verletzung dachten wir, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Er befindet sich aber aktuell im Aufbautraining und geht regelmäßig zur Physio. Fußball spielen kann er noch nicht, aber er hat ein Ziel vor Augen", ist Torsten Klein zuversichtlich. Dazu kam noch der Ausfall von Gerrit-Finn Jüttner – er spielte in dieser Saison nur elf Minuten – wodurch insgesamt vier Offensivspieler wegbrachen. "Ich hoffe, dass Gerrit in der Rückrunde wieder einsteigen kann", sagt Klein, der einzelne Akteure nicht herausheben möchte. "Das ganze Team hat eine starke Leistung gezeigt. Vor allem unsere Defensive, die zwischenzeitlich zu den besten der Liga gehörte", betont der SVBV-Trainer.

Am 26. März starten die Vilser in die Abstiegsrunde. Sie treffen zunächst auswärts auf BW Salzhemmendorf. "Für uns sind es acht Endspiele, die wir vor der Brust haben. Einige Teams sind mir natürlich ein Begriff", sagt Klein. Die Mannschaften aus dem Kreis Nienburg sind dem in Wietzen lebenden Trainer bekannt. "Danach wird es schwierig. Dennoch gehen wir nicht ganz unvorbereitet in diese Abstiegsrunde", kündigt Klein an. Im Gegensatz zu den anderen hiesigen Teams müssen die Vilser nur dreimal auswärts ran. "Das werden dennoch alles Tagesausflüge sein. Lenne ist 150 Kilometer weit entfernt, Salzhemmendorf 127 Kilometer. Da sind wir locker zweieinhalb Stunden unterwegs", weiß Klein um die Strapazen, die auf seine Spieler zukommen werden.

© Mit freundlicher Genehmigung der Bremer Tageszeitungen, Datum: 06.01.2022

Herren 24.11.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Wieder vereint in Vilsen

DOPPEL-INTERVIEW Coach Torsten Klein und Madun Manka

Manka Madun erscheint überpünktlich zum vereinbarten Gespräch. Sogar eine Viertelstunde vor Torsten Klein – sein alter und neuer Trainer beim Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen. Ob der 21-jährige Stürmer aus Gambia, bisher für den TSV Bassum aktiv und bald im Vilser Trikot, die deutsche Pünktlichkeit in seiner neuen Heimat erlernt hat, ist nur eines von vielen Themen im Doppel-Interview.

Herr Madun, Sie sind ja pünktlicher als pünktlich. Haben Sie sich das in Deutschland angewöhnt?
Madun Manka: Auf alle Fälle. Disziplin und Pünktlichkeit sind ja in Deutschland sehr wichtig. Aber ich muss etwas berichtigen. Eigentlich ist mein Vorname Madun und mein Nachname Manka.

Sie wurden demnach immer falsch angesprochen?
Manka: Ja, schon. Allerdings war es in meiner Heimat üblich, nur den Nachnamen zu gebrauchen. Manka als Anrede ist für mich also nicht neu.

Wie lange sind Sie jetzt in Deutschland?
Manka: Seit 2017. Also etwas über vier Jahre.

Und warum fiel Ihre Wahl beim Fußballverein auf den TSV Bassum?
Manka: Das war Zufall. In meinem Syker Wohnheim spielten einige Jungs bei Bassum in der A-Jugend und haben mich einfach mitgenommen.

Lernten Sie dort sofort Torsten Klein kennen?
Manka: Nein, zuerst nicht. Ich war ja auch eigentlich für die A-Jugend vorgesehen. Torsten habe ich erst bei einem Testspiel der Ersten gegen die A-Jugend kennengelernt.
Torsten Klein: Und da war mir schon nach fünf Minuten klar, dass wir den Jungen hochziehen müssen. Da gab es keine zwei Meinungen.

Sein Talent war so offensichtlich?
Klein: Eindeutig. Madun hat alles, was ein guter Stürmer braucht. Er ist unfassbar schnell, schließt kaltschnäuzig ab und ist kopfballstark.

Soweit seine Stärken. Und wie ist Klein so als Trainer? Spielerversteher oder Schleifer?
Manka: Torsten ist ein toller Coach. Aber er legt auch viel Wert auf Disziplin und Kondition.
Klein: (mischt sich ein) Moment. Für die Schleiferei war damals immer mein Co-Trainer Andreas Merdon zuständig (lacht).

Wie wichtig war Ihnen gerade zu Beginn eine Bezugsperson wie Klein?
Manka: Unfassbar wichtig. Er hat mir immer geholfen und war für mich da. Meine Chefin vom Forsthaus in Heiligenberg nennt Torsten immer meinen deutschen Ersatzpapa. Und das stimmt.
Klein: (lächelt) Das ehrt mich. Aber auch Andreas Merdon und die gesamte Bassumer Mannschaft haben Madun immer unterstützt und versucht, die Integration für ihn leichter zu machen.
Manka: Ja, das ist richtig. Die Jungs in Bassum sind echt toll. Gerade beim Lernen der deutschen Sprache waren sie mir eine große Hilfe. Sprachkurse sind natürlich auch wichtig. Aber beim Fußball habe ich am meisten gelernt.

Sie erzählten gerade von Ihrer Ausbildungsstelle. Wie konnten Sie das mit Fußball in Bassum unter einen Hut bringen?
Manka: Das war manchmal echt schwer. Ich bin morgens von Syke aus mit dem Bus nach Vilsen, dort dann mit dem Fahrrad weiter zum Forsthaus, nach der Arbeit dann mit Rad wieder zum Bus, anschließend zum Syker Bahnhof, mit dem Zug nach Bassum – und nach dem Training wieder mit dem Zug zurück nach Syke.

Klingt ziemlich stressig . . .
Manka: Ach, das ging schon. Aber das Training in Bassum lief bis 21.00 Uhr und der Zug fuhr um 21.26 ab. Da musste ich oft flitzen (lacht).

Auf Dauer wurde es aber zu viel? Oder warum wechseln Sie in der Winterpause nach Vilsen?
Manka: Genau, der Aufwand ist auf Dauer zu groß. Meine Arbeit ist mir sehr wichtig. Schließlich werde ich dort nach der Ausbildung übernommen. So kann ich Job und Fußball besser verbinden – und meine Chefin muss nicht ständig die Schichten für mich tauschen. Ohne ihr Verständnis hätte es ohnehin nie geklappt.

Werden Sie Bassum trotzdem vermissen?
Manka: Sogar sehr! Ich bin so vielen Menschen in Bassum dankbar für eine tolle Zeit.

In Vilsen treffen Sie wieder auf Klein. Freuen Sie sich – oder doch Angst vor zu viel Konditionsarbeit?
Manka: (lacht) Ich freue mich sehr. Als Torsten Bassum verlassen hatte, war ich sehr traurig. Es ist toll, ihn nun so schnell wieder zu treffen.
Klein: Ich muss allerdings betonen, dass ich Madun nicht abgeworben habe. Dafür bedeutet mir Bassum immer noch zu viel. Aber klar freue ich mich auch auf Madun. Sportlich wie menschlich.

Wie lauten denn Ihre Ziele mit Vilsen?
Manka: Auf Sicht möchte ich unbedingt mit Vilsen in die Landesliga. Ich kenne viele der Jungs. Ich denke, wir können das schaffen.
Klein: Aber zuerst müssen wir in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt schaffen. Generell mag ich natürlich ehrgeizige Spieler wie Madun. Aber ein Schritt nach dem anderen.

Sie wirken bestens integriert, sprechen die Sprache perfekt und haben beim Fußball viele Freunde gefunden. Sind Sie mittlerweile rundum glücklich in Deutschland?
Manka: Das kann man wirklich so sagen. Zumal ich hier auch meine Freundin gefunden habe und seit sieben Monaten Vater eines Sohnes bin.

Der später wohl in Ihre Fußstapfen treten soll . . .
Manka: (grinst) Natürlich. Was für eine Frage . . .?

© Mit freundlicher Genehmigung der Kreiszeitung Syke, Datum: 24.11.2021

Herren 23.11.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Staffeleinteilung steht fest

Die Staffeleinteilung für die Abstiegsrunde aus der Bezirksliga steht fest. Der erste Spieltag findet am 27.03.21 statt. Die Spiele werden in den nächsten Tagen terminiert. Die erste Herren findet sich in folgender Gruppe:

 

Staffel B 1

1

SV Bruchhausen-V.

2

TuS Sulingen II

3

VFL Münchehagen

4

TSV Luthe

5

SuS Sehnde

6

TSV Bemerode

7

Mühlenberger SV

8

BW Hemmendorf

9

TSV Lenne

Herren 16.11.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: Standesgemäßer Erfolg

Der SV Bruchhausen-Vilsen II schlägt den TSV Barrien

Bruchhausen-Vilsen. Nach sechs sieglosen Partien in Folge hat die Reserve des SV Bruchhausen-Vilsen in der Fußball-Kreisliga mit 5:1 (4:1) gegen den TSV Barrien gewonnen. Für Euphorie sorgte dieser deutliche Erfolg bei SVBV-Trainer Steffen Lange allerdings nicht: „Spielerisch ist bei uns einiges auf der Strecke geblieben. Wir haben in den vergangenen Wochen, als die Ergebnisse nicht stimmten, einiges umgestellt. Das hat allerdings noch nicht ganz gefruchtet.“

In der neunten Minute musste TSV-Torwart Jan Trümper nach einem harten Zusammenprall mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. „Er hat eine Gehirnerschütterung davongetragen“, informierte Barriens Trainer Daniele Guerra. Nach dieser Aktion musste bei den Gästen ein Feldspieler ins Tor. Diesen Nachteil wussten die Hausherren auszunutzen und gingen durch ein Eigentor von Kris-Ole Nienaber in Führung (16.).

Feizal Alkozei erhöhte mit einem wunderschönen Kopfball auf 2:0 (32.). Nur drei Minuten später erzielte Sufi Kalantar mit einem trockenen Schuss ins lange Eck das 3:0 (35.). Kurz vor der Pause stellte Daniel Albers auf 4:0 (44.). Aufgrund der Verletzung von Trümper gab es eine üppige Nachspielzeit, die Barrien für den Ehrentreffer nutzte. Knut-Lennart Winter staubte einen Abpraller von Vilsen-Torwart Tobias Stuwe ab (45.+6). „In der Szene haben wir gepennt“, monierte Lange, dessen Team sich im zweiten Durchgang zwar einige Torchancen herausspielte. Doch gegen eine dezimierte Gäste-Elf traf lediglich noch Kevin Ludwig zum 5:1-Endstand (62.). „Die Mannschaft hat versucht, sich zu wehren. Dieses Ergebnis ist unter diesen Umständen fast schon überragend“, lobte Guerra.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 16.11.2021

Herren 15.11.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Budelmann-Team eiskalt

SV Heiligenfelde schlägt auch den SV Bruchhausen-Vilsen

Heiligenfelde. Im Spitzenspiel der Bezirksliga Hannover hat der SV Heiligenfelde den SV Bruchhausen-Vilsen mit 2:0 (0:0) bezwungen und sich so den ersten Rang nach der Vorrunde gesichert. Für den Ligadritten aus Vilsen ging es vor dem Anpfiff noch um die Aufstiegsrunde, die nun aber auch rechnerisch nicht mehr zu erreichen ist. Entsprechend motiviert ging das von Team von Torsten Klein in die Partie und spielte sich nach einer Viertelstunde die erste Tormöglichkeit heraus: Zunächst fingen die Gäste einen langen Ball von Mirko Labbus ab, schalteten dann blitzschnell um und schickten Nick Brockmann in eine Eins-gegen-eins-Situation gegen Heiligenfeldes Schlussmann Jörn Wachtendorf. Der Keeper reagierte allerdings stark und behielt das bessere Ende für sich.

In der Folge blockierten sich beide Teams im Spielaufbau, liefen hoch an und erzwangen immer wieder lange Bälle. Vilsen wirkte offensiv etwas entschlossener, doch insbesondere der resolut verteidigende Gianluca Nolte und der Kilometer fressende Rechtsverteidiger Till Meiners ließen in der Heiligenfelder Defensive nichts anbrennen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff meldeten sich die Hausherren vor dem Vilser Kasten an. Der 20-Meter-Schuss von Joshua Brandhoff stellte Keeper Maximilian Kues jedoch vor keine großen Probleme. In der Pause erinnerte Torsten Klein an die Dringlichkeit, drei Punkte mitzunehmen, stellte auf Dreierkette um und blies zum Angriff. Dennis Böschen sorgte nach Wiederanpfiff zuerst für Torgefahr, wurde jedoch im letzten Augenblick geblockt. Ein wenig Glück benötigten die Hausherren kurz darauf, als Alexander Kues nach einem Eckball hochstieg und die Kugel nur um Zentimeter über den Querbalken köpfte.

Inmitten dieser Phase hinein, als die Partie sich zugunsten Vilsens zu neigen schien, fiel die Führung der Gastgeber. Tobias Marquardt nahm einen Einwurf von Bennet Hansen an, drehte sich und zog aus 22 Metern ab – 1:0 (69.). Nur Sekunden später kam es noch schlimmer für den SVBV: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld nahm Janek Piontek Fahrt auf, passte im richtigen Moment quer zu Tobias Marquardt (71.), der mühelos seinen zweiten Treffer erzielte. Trotz des Doppelschlags versuchte Vilsen alles, Klein brachte mit Sufi Kalantar einen weiteren Stürmer, der prompt die größte Chance zum 1:2 hatte. Doch auch er scheiterte aus acht Metern an Wachtendorf. „Damit gehen wir als Erster in die Aufstiegsrunde“, zeigte sich Heiligenfeldes Trainer Torben Budelmann zufrieden und ergänzte, „das ist ein toller Erfolg, allerdings können wir durchaus auch von harter Arbeit sprechen.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 15.11.2021

Herren 09.11.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Nick Brockmann beschenkt sich selbst

Drei Tage nach seinem 21. Geburtstag trifft Vilsens Offensivspieler beim 3:1 gegen den TSV Bassum doppelt. Damit bleiben die Vilser rein rechnerisch noch in Schlagdistanz zum TuS Sudweyhe.

Das Thema Aufstiegsrunde ist für den Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen nach dem 13. Spieltag rein rechnerisch noch nicht vom Tisch. Nach dem Patzer vom TuS Sudweyhe, der sich vom TSV Okel nur 1:1 trennte, und dem 3:1 (1:1)-Sieg der Vilser gegen den TSV Bassum beträgt der Abstand zwischen Sudweyhe und Vilsen nur noch drei Punkte.

Für SVBV-Coach Torsten Klein ist das aktuell aber kein Thema. "In erster Linie geht es darum, einen guten Abschluss zu erzielen. Mit diesem Sieg sind wir dem einen Schritt näher gekommen." Die Stimmung bei den Bassumern war nach der Niederlage Verhalten. "Die zahlreichen Ausfälle in der Offensive machen uns wirklich zu schaffen. Das kannst du irgendwann nicht mehr kompensieren. Wir haben es nicht schlecht gemacht, aber uns fehlt dann auch ein bisschen das Spielglück", sagte TSV-Coach Martin Werner.

Die Gastgeber waren von Beginn an das stärkere Team und setzten die Bassumer mit ihren Offensiv-Aktionen immer wieder unter Druck. Vilsens Mittelfeldmann Jan-Christoph Kornau, der im gesamten Spiel mit seinen starken Flanken und Pässen immer wieder für Gefahr sorgte, passte nach links auf den schnellen Jakob Warnke, dessen Flanke bei Nick Brockmann landete, der den Ball anschließend aber übers Tor köpfte (9.). Nach einer knappen halben Stunde waren die Vilser erfolgreich. Nach einem Freistoß von Kornau aus halbrechter Position kam der Ball über Umwege bei Brockmann an, der anschließend eiskalt verwandelte – 1:0 (28.). Von den Gästen aus Bassum war kaum etwas zu sehen. Sie hatten viel Mühe, die Offensivpower der Vilser zu verteidgen, was sich auch in der 35. Minute zeigte: Wieder war es Kornau, der den Angriff mit einem Pass in die Schnittstelle einleitete. Benjamin Pinzer war der Abnehmer, der anschließend alleine auf das Tor zurannte und schoß. Doch TSV-Keeper Leonard Schäfer reagierte blitzschnell und wehrte den Ball ab.

TSV BASSUM ÜBERRASCHT

Das 2:0 für die Vilser lag in der Luft – doch kurz vor der Pause sollte es ganz anders kommen. Nach einem Angriff der Bassumer gab es Unstimmigkeiten im Sechzehner der Vilser. Nach mehreren Torversuchen, unter anderem auch von Alexander Pestkowski, war es am Ende Ebrahim Jallow, der von der linken Seite aus abzog und zum 1:1-Ausgleich traf (42.). Allerdings wurde das Tor durch die Verletzung von Pestkowski, der mit SVBV-Keeper Bennet Knake zusammengestoßen war, kurzzeitig überschattet. "Wir können noch nicht genau sagen, was ist. Aber das wäre ein wirklich herber Verlust für uns", ärgerte sich der TSV-Coach.

Die Bassumer schöpften Hoffnungen und starteten mit einer Jetzt-erst-Recht-Mentalität in die zweite Halbzeit. "Der Ausgleich war verdient und sehr wichtig für uns. So konnten wir nochmal Mut schöpfen", sagte Martin Werner. Die Vilser setzten der kurzzeitigen Euphorie der Bassumer aber ein schnelles Ende. Nach einem guten Kombinationsspiel zwischen Pinzer und Brockmann belohnte sich Kornau mit einem Tor und erhöhte auf 2:1 (57.). Den Schlusspunkt setzten die Vilser in der 79. Minute. Dieses Mal leitete Brockmann sein Tor selbst ein. Er passte zunächst auf den freistehenden Jakob Warnke, der bis zur Strafraumkante lief und den Torschützen Brockmann mit einer präzisen Flanke bediente – 3:1. Wenige Sekunden später folgte der selbe Spielzug der Vilser mit Mathis Wohler auf der Außenbahn. Der anschließende Kopfball von Brockmann verfehlte das Tor aber nur knapp. (84.) "Im Laufe der zweiten Hälfte hat unsere offensive Schaltzentrale aus dem Mittelfeld einfach gefehlt", bilanzierte Martin Werner kurz und knapp nach der Partie. Für Vilsens Coach Torsten Klein geht der Sieg in Ordnung: "Spielerisch waren wir einfach besser. Demenstprechend ist der Sieg am Ende auch verdient."

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 08.11.2021

Herren 08.11.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: SV Mörsen-Scharrendorf wird seiner Favoritenrolle gerecht

Gegen die Zweitvertretung des SV Bruchhausen-Vilsen gewann die Famulla-Elf mit 2:0 und festigt damit den zweiten Rang.

Wenn der Favorit im Ligabetrieb noch große Ambitionen hat und der Außenseiter in der Tabelle nichts mehr erreichen kann, kommt ein klarer Sieg heraus. So geschah es in der Fußball-Kreisliga Diepholz. Da verlor der SV Bruchhausen-Vilsen II gegen den SV Mörsen-Scharrendorf mit 0:2 (0:2). Die Tore erzielten Simon Beuke (7.) und Ervi Mbiyeya (35.). Mörsen erledigte damit eine Pflichtaufgabe auf dem Weg in die Aufstiegsrunde. "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition für die letzten zwei Spiele erarbeitet", meinte SVMS-Sportchef Andreas Siegmann.

Neben dem Erfolg freute er sich auch über die Einstellung seines Teams. "In den letzten Wochen hatten uns immer mal Spieler gefehlt. Dieses Mal waren aber sechs Mann nicht dabei. Das hat die Statik des Spiels geändert. Wir haben das mit einer geschlossenen Leistung wirklich gut gelöst." Vilsens Trainer Steffen Lange sah den Sieg der Mörsener ebenfalls als verdient an. Die Meisterrunde war für Vilsen von Beginn an illusorisch. "Natürlich hätten wir gern ein paar Punkte mehr gehabt. Aber man darf nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind. Dafür haben wir eine gute Serie gespielt."

Allzu oft habe es in der Saison vor dem Tor des Gegners gehapert. So sei es auch gegen Mörsen gewesen. "Wir hatten mehr Chancen, Mörsen aber die besseren." Das mit der Anzahl der Chancen hatte Siegmann anders beobachtet. Er sah seine Mannen auch da vorne und sprach Vilsens Keeper Tobias Stuwe ein Lob aus. Auf Mörsener Seite seien Philip Gevers, Lukas Feldmann und Maciej Ciupka hervorzuheben. Letzterer hätte schon nach drei Minuten treffen können, doch Stuwe hielt. Den Treffer holte kurz darauf Routinier Simon Beuke nach, als er nach einem Eckball einköpfte – 0:1 (7.). "Gegen den mit seinen zwei Metern sind wir nicht angekommen", sagte Lange. Vilsen tat sich auch in der Folge nicht besonders hervor. Lange bemängelte die fehlende Körpersprache und die reduzierte Laufbereitschaft.

Immerhin hatte Feizal Alkozei eine Chance aus spitzem Winkel. Auf der anderen Seite rettete Stuwe gegen Hanno Block und Moritz Stöver (21., 23.). Ervi Mbiyeya machte es dann erfolgreicher. Gegen drei Vilser Abwehrspieler setzte er sich durch und traf zum 0:2 (35.). "Er hat sich mit dem Ball richtig schnell gedreht und wir standen nur daneben", bemängelte Lange. Sein Team kam mit besserer Einstellung aus der Kabine. Doch Mörsen war routinierter und schaukelte den Sieg nach Hause. Während Mörsen in der Liga mindestens Platz drei sichern will, schaut der SV Bruchhausen-Vilsen II auf das Pokalspiel in Dickel Ende November. "Wir wollen die Spannung so lange hoch halten. Wir hätten es verdient, im Pokal zu überwintern", meint Steffen Lange.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 08.11.2021

Herren 01.11.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Vorentscheidung gefallen

Fußball-Bezirksliga: Der TuS Sudweyhe bezwingt seinen ärgsten Widersacher SV Bruchhausen-Vilsen mit 3:0

Sudweyhe. Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Sudweyhe können nach dem deutlichen 3:0 (1:0)-Erfolg über den unmittelbaren Verfolger SV Bruchhausen-Vilsen für die Aufstiegsrunde zur Landesliga planen. Mit jetzt fünf Zählern Vorsprung vor den Vilsern, wobei die Sudweyher sogar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben, ist eine Vorentscheidung gefallen. Mit einer von Beginn an engagierten und couragierten Vorstellung zwangen die Gastgeber ihren Rivalen in die Knie.

"Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns. Die Messe ist zwar noch nicht komplett gelesen, aber unsere Ausgangslage ist jetzt schon relativ gut. Für unsere Köpfe war es in diesem Sechs-Punkte-Spiel gut, ein Erfolgserlebnis zu verbuchen", bilanzierte TuS-Coach Benjamin Jacobeit nach dem Abpfiff des Verfolgerduells. Mit großem Engagement starteten die Platzherren in die Partie. Angetrieben vom überragenden Hanjo Harjes, der auf der rechten Seite für viel Belebung sorgte und auch defensiv zu überzeugen wusste, kamen die Sudweyher zur ersten Chance. Fabian Meyer setzte Harjes auf dem rechten Flügel mit einem herrlich langen Ball ein. Dieser versuchte nach seinem erfolgreichen Lauf ein Zuspiel in die Mitte, welches jedoch hängen blieb (8.). Neun Minuten später setzte Harjes Marvin Zwiebler in Szene. Der setzte sich nach dem Pass, der genau in den Lauf des Angreifers landete, gegen einen Vilser Gegenspieler durch und schob das Leder dann ganz überlegt an Torhüter Bennet Knake vorbei ins linke Eck ein (17.).

Vilsen enttäuscht im Angriff

In der 32. Minute wäre Zwiebler fast sein zweites Tor gelungen, doch Knake hielt. Von den Vilsern, die durch die Tabellenkonstellation zum Siegen verdammt gewesen waren, kam offensiv wie auch schon im Heimspiel eine Woche zuvor gegen Stuhr viel zu wenig. "Wir haben es heute wieder nicht verstanden, im Offensivbereich etwas zu kreieren", fassten Trainer Torsten Klein und sein Assistent Jörn Meyer zusammen. Nach einer zu kurzen Faustabwehr von TuS-Torwart Jannik Theiß wurde Marten Köhlers Schuss rechtzeitig geblockt (38.). Auch Jan-Christoph Kornaus Abschluss war viel zu harmlos, um Theiß zu überwinden (38.). Harjes ließ dagegen auf der anderen Seite nach einem Eckball von Zwiebler die große Möglichkeit zum 2:0 aus (43.). Im Anschluss parierte Knake auch den Freistoß von Zwiebler stark (44.). 

In der zweiten Halbzeit schepperte ein Schuss von Zwiebler nach einem vorherigen Standard von Julian Heusmann aus der Nahdistanz an den Querbalken (53.). Schließlich zog Jonas Lüdeke ab, zielte jedoch knapp am Tor vorbei (66.). Mit einem Treffer zum Zunge schnalzen gelang den Sudweyhern der erlösende zweite Treffer. Der kurz zuvor eingewechselte Calvin Helms eroberte den Ball und spielte weiter zu Jonas Lüdeke. Dieser schnibbelte das Leder anschließend genau in den Lauf des ebenfalls eingewechselten Robin Engelhardt, der mit dem Außenrist Knake überwand (78.). Die große individuelle Klasse und Qualität des breiten Sudweyher Kaders, der es dem Trainergespann Benjamin Jacobeit und Sven Helms ermöglicht, auch von der Bank aus für Akzente zu setzen, ist schon beeindruckend. "Eigentlich hätten die Sudweyher vom Potenzial her schon vor Wochen durch sein müssen", bemerkte Klein. Mit einem eigenen Torerfolg belohnte sich dann noch Jonas Lüdeke, der eine Vorarbeit von Calvin Helms zum 3:0 verwertete (83.). "Das war ein wichtiger Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel für uns. Wir hatten von Beginn an die richtige Einstellung und nötige Spannung. Einen Schritt müssen wir jetzt noch gehen", sagte Sudweyhes Kapitän Malte Pirngruber. Und sein Teamkollege Yannik Meier, der ebenfalls zu überzeugen wusste, ergänzte zum Thema Aufstiegsrunde: "Wir haben es jetzt selbst in der Hand." 

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 01.11.2021

Herren 25.10.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Der Angstgegner aus Stuhr schlägt wieder zu

Der SV Bruchhausen-Vilsen kassiert beim 1:2 seine zweite Saisonniederlage und verpasst den Sprung auf Tabellenplatz zwei

Bruchhausen-Vilsen. Es ist offensichtlich wie verhext, wenn es für den Fußball-Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen gegen den TV Stuhr geht. Erst zweimal gingen die Vilser in dieser Spielzeit bislang als Verlierer vom Platz. Beide Male unterlag man dabei kurioserweise dem TV Stuhr. Dieses Mal setzte es eine alles in allem verdiente 1:2 (1:0)-Heimniederlage. 

Die Gastgeber konnten bereits nach den ersten 45 Minuten froh sein, dass sie nicht in Rückstand gerieten, sondern gar in Führung lagen. Jesco Wehrhahn vergab bereits nach neun Minuten die erste ganz große Gelegenheit für die Gäste. Nach einem Angriff über rechts schob er das Leder nur haarscharf am linken Pfosten vorbei.

Ein überflüssiges Foulspiel von Stuhrs rechten Verteidiger Jenno Bülders an Jakob Warnke ermöglichte dem SVBV dann die Führung. Obwohl Warnke mit dem Rücken zum Tor stand und sich eigentlich eher aus dem Strafraum herausbewegte, brachte ihn Bülders zu Fall. Vilsen Kapitän Jan-Christoph Kornau ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen (20.). "Der Elfer war unnötig, da der Gegenspieler sich ja vom Tor wegbewegte. Aber er war auch berechtigt", beschrieb Stuhrs Trainer Stephan Stindt die Szene, die zum Rückstand seiner Elf führte. Trotz des Erfolgserlebnisses war von den Platzherren weiterhin nicht viel zu sehen. Es waren weiterhin die Gäste, die die Musik machten. So traf Wehrhahn den Pfosten (31.). Quasi mit dem Pausenpfiff zirkelte TVS-Akteur Jonah Hellmers einen Freistoß in den Vilser Strafraum. Daniel Horeis schraubte sich hoch und köpfte den präzisen Flankenball an den Querbalken (45.). "In der ersten Halbzeit war das Glück noch auf unserer Seite", sagte Vilsens Coach Torsten Klein, dessen Mannschaft zunächst einmal gut aus der Kabine kam. Mathis Wohlers zog ab, doch TVS-Schlussmann Niklas-Jonah Lührs wehrte zur Ecke ab (57.). Einen anschließenden Schuss von Dennis Böschen parierte Lührs mit Mühe (61.).

Joker Drawert schockt Vilsen

Dazwischen hätte Bülders allerdings schon vorzeitig den Ausgleich erzielen müssen, als er nach einem Eckball von Hellmers und einer Kopfballverlängerung von Torben Drawert aus drei Metern freistehend neben das Tor semmelte (63.). Die Vilser bettelten nun regelrecht um den Ausgleich, der schließlich auch fallen sollte. Dieses Mal verlängerte Tom Cedrik Gronewold eine Ecke von Hellmers. Aus dem Gewühl heraus traf Horeis zum 1:1, wobei Vilsens Torhüter Bennet Knake den Ball offensichtlich zu spät sah (75.). Ein Sonntagsschuss von Torben Drawert, der aus gut 20 Metern im rechten oberen Winkel einschlug, entschied die Begegnung schließlich (78.). Drawert, der erst in der 62. Minute eingewechselt wurde und auch schon im Hinspiel erfolgreich war, musste nach seinem Treffer schon wieder angeschlagen ausgewechselt werden (84.).

Später stand erneut Bülders nach einem Hellmers-Freistoß sträflich frei, zielte jedoch wieder am Tor vorbei (83.). "Wir haben jetzt zweimal in Folge einen Rückstand umgedreht. Unsere Einstellung und Moral ist einfach gut", sprach Stindt im Anschluss von einem verdienten Erfolg seiner Elf. "Es war heute einfach zu wenig von uns. Nächste Woche geht es zum Glück gegen den TuS Sudweyhe", bemerkte Klein zum Thema TV Stuhr, gegen den er schon in seiner Zeit als Trainer des TSV Bassum nur selten gewinnen konnte. 

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 25.10.2021

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