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Herren 20.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Bassum fehlt die Konzentration gegen SV Bruchhausen-Vilsen

Bassum. Der TSV Bassum hat in der Bezirksliga Hannover das zweite Spiel in Folge verloren. Auf eigenem Platz unterlagen die Fußballer von Trainer Martin Werner mit 1:2 (0:1) dem SV Bruchhausen-Vilsen, ließen dabei allerdings beste Möglichkeiten aus, ein besseres Resultat einzufahren. "Unser großes Problem ist aktuell die Chancenverwertung", gab Werner nach dem Abpfiff zu Protokoll und erinnerte an die vergangene Woche: "Das war schon bei der 0:1-Niederlage gegen Heiligenfelde so, da fehlt vor dem Tor einfach die letzte Konzentration."

Die Gäste erwiesen sich zudem keineswegs als Punktelieferant, suchten ihrerseits die Chance nach vorn – meist mit langen Bällen hinter die Abwehr. Die frühe Führung tat Vilsen dabei sicherlich gut: Nach einer Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten entschied Justus Wicke das Kopfballduell für sich und drückte die Kugel unten links in die Maschen zum 1:0 (12.). Erst mit dem Rückstand kamen die Hausherren besser in die Partie und zu den bereits erwähnten Möglichkeiten. Wilke Kluge scheiterte an SV-Keeper Bennet Knake, der kurz darauf auch in der Eins-gegen-eins-Situation mit Philipp Stünkel die Nerven und das bessere Ende für sich behielt. Deutlich effizienter zeigten sich die Vilser, die nach der Pause praktisch mit Wiederanpfiff auf 2:0 stellten. Die Gäste setzten sich zu leicht auf der rechten Seite durch, der lange Ball erreichte Sören Schweers (47.) im Sturmzentrum, der noch Bassums Schlussmann Leonard Schäfer umkurvte und die Kugel ins leere Tor schob.

Mit dem Rückstand im Gepäck legte Bassum nun alle Fesseln ab, die verbleibende halbe Stunde geriet zum Spiel auf ein Tor, doch nur eines sollte noch fallen. Ein weiter Einwurf Patrik Remmerts sprang an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum, bis Alexander Pestkowski dazwischen und das Leder zum 1:2 (64.) in die Maschen trat.Bassum. Der TSV Bassum hat in der Bezirksliga Hannover das zweite Spiel in Folge verloren. Auf eigenem Platz unterlagen die Fußballer von Trainer Martin Werner mit 1:2 (0:1) dem SV Bruchhausen-Vilsen, ließen dabei allerdings beste Möglichkeiten aus, ein besseres Resultat einzufahren. "Unser großes Problem ist aktuell die Chancenverwertung", gab Werner nach dem Abpfiff zu Protokoll und erinnerte an die vergangene Woche: "Das war schon bei der 0:1-Niederlage gegen Heiligenfelde so, da fehlt vor dem Tor einfach die letzte Konzentration."

Die Gäste erwiesen sich zudem keineswegs als Punktelieferant, suchten ihrerseits die Chance nach vorn – meist mit langen Bällen hinter die Abwehr. Die frühe Führung tat Vilsen dabei sicherlich gut: Nach einer Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten entschied Justus Wicke das Kopfballduell für sich und drückte die Kugel unten links in die Maschen zum 1:0 (12.). Erst mit dem Rückstand kamen die Hausherren besser in die Partie und zu den bereits erwähnten Möglichkeiten. Wilke Kluge scheiterte an SV-Keeper Bennet Knake, der kurz darauf auch in der Eins-gegen-eins-Situation mit Philipp Stünkel die Nerven und das bessere Ende für sich behielt. Deutlich effizienter zeigten sich die Vilser, die nach der Pause praktisch mit Wiederanpfiff auf 2:0 stellten. Die Gäste setzten sich zu leicht auf der rechten Seite durch, der lange Ball erreichte Sören Schweers (47.) im Sturmzentrum, der noch Bassums Schlussmann Leonard Schäfer umkurvte und die Kugel ins leere Tor schob.

Mit dem Rückstand im Gepäck legte Bassum nun alle Fesseln ab, die verbleibende halbe Stunde geriet zum Spiel auf ein Tor, doch nur eines sollte noch fallen. Ein weiter Einwurf Patrik Remmerts sprang an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum, bis Alexander Pestkowski dazwischen und das Leder zum 1:2 (64.) in die Maschen trat.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 20.09.2021

Herren 20.09.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: Viele Torszenen, aber kein Treffer

Das Spiel zwischen dem SV Mörsen-Scharrendorf und dem SV Bruchhausen-Vilsen II war aufgrund der vielen Torszenen zwar unterhaltsam. Am Ende trennten sich die Teams jedoch mit einem torlosen Unentschieden.

Keine Tore an der B51: In der Fußball-Kreisliga trennten sich der SV Mörsen-Scharrendorf und der SV Bruchhausen-Vilsen II 0:0. Ervi Mbiyeya mit einem Lattentreffer sowie Lukas Feldmann hätten in den letzten fünf Minuten das Tor des Tages erzielen können. In dem Spiel, das wegen der vielen Torszenen unterhaltsam war, hatte Mörsen mehr Spielanteile, was auch Vilsens Trainer Steffen Lange anerkannte. Er war einigermaßen zufrieden. "Wir sind eine zweite Mannschaft, da können wir mit dem Punkt leben. Mörsen hat wie erwartet sehr körperlich agiert und war uns überlegen." Mörsens Fußball-Chef Andreas Siegmann hatte einen ähnlichen Eindruck von den Kräfteverhältnissen. Er verwies auf die vielen Mörsener Möglichkeiten. "Mit der Chancenverwertung sind wir überhaupt nicht zufrieden, aber immerhin haben wir uns Torszenen rausgespielt."

Lange und seine Vilser hatten personell umplanen müssen. Arsen Orzjan musste zum Polizeidienst beim Nordderby und Offensivmann Feizal Alkozei fiel mit einer Muskelverletzung aus. Für ihn spielte Aaron Witte im Sturm neben Daniel Freund. Eine gekonnte Co-Produktion der beiden wurde zur größten Vilser Chance. Doch Freunds Versuch wurde von Christian Horstmann geklärt (42.). Zuvor war Sören Schweers an SVMS-Keeper Marcel Bavendiek gescheitert. In dieser Phase hatte Vilsen gerade besser ins Spiel gefunden. Die Feldvorteile lagen vor allem in der ersten halben Stunde bei Mörsen. Die Gastgeber waren präsenter in den Zweikämpfen und spielten nach vorne. "Die vielbeinige Abwehr und der Keeper haben Tore verhindert", so Siegmann.

Tatsächlich musste SVBV-Torwart Tobias Stuwe frühzeitig gegen Bastian Böskings Schuss aus halblinker Position parieren (3.). Jonas Wessels verfehlte bei Mörsen mehrfach das Ziel (1./24.). Zudem schoss Andre Nienaber einen Freistoß knapp übers Tor (26.). Steffen Lange hatte die Mörsener Torgefahr nicht so zwingend gesehen wie Siegmann. Gleichwohl fand auch er die Gastgeber optisch klar überlegen: "Besonders spektakulär war das Spiel vor der Pause aber nicht." In Hälfte zwei starteten die Gäste mit größeren Erwartungen, setzten diese aber nicht um. Stattdessen drängte Mörsen durch Wessels (52.) auf die Führung. Nach Flanke von Bösking herrschte höchste Not im Vilser Strafraum. Wessels köpfte erneut, Arne Brinkmann rutschte aus und verfehlte den Ball (48.). "Ich mache meinem Team aber keinen Vorwurf, wir sind hier trotz Personalnot mit einem Punkt rausgegangen", so Lange.

Denn auch Steve Prehn musste nach der Verletzung aus der Vorwoche noch vor der Pause ausgewechselt werden. Die Gastgeber verwerteten die Großchancen am Ende nicht. Mbiyeya traf Metall (84.) und Feldmann scheiterte aus fünf Metern (86.). Siegmann schien den Chancenwucher kaum glauben zu können, suchte aber später das Positive in einem durchschnittlichen Kreisligaspiel.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 20.09.2021

Herren 14.09.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: Trotz Chancenwucher erfolgreich

SV Bruchhausen-Vilsen II klettert mit dem 2:1-Erfolg gegen den TuS Sudweyhe II in der Tabelle auf Platz fünf

Bruchhausen-Vilsen. Für Steffen Lange, Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen II, war die Partie gegen die Zweitvertretung des TuS Sudweyhe ein reines Nervenspiel: „Ich muss zugeben, mein Nervenkostüm war zwischenzeitlich am Ende“, konnte Lange mittlerweile über diesen Moment schmunzeln. Am Ende gewann der SVBV II mit einem 2:1 (1:1) und machte damit einen wichtigen Sprung in der Tabelle der Fußball Kreisliga Diepholz.

Die erste Hälfte dieser Begegnung war relativ ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Bruchhausen-Vilsen hatte mehrere Möglichkeiten, „allerdings wollte der Ball nicht ins Tor“, bedauerte Lange. In der 27. Minute durfte Lange dann endlich jubeln. Nach einem Pass von Feizal Alkozei in die Schnittstelle, der sich vorher gegen seine Gegenspieler durchsetzte, kam der Ball bei Sören Schweers an, der beim ersten Versuch an TuS-Keeper Arne Wege scheiterte, beim zweiten Mal dann aber erfolgreich war – 1:0 (27.). „Das Gegentor ist etwas unglücklich gefallen, da wir zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl waren, weil ein Spieler von uns draußen verletzt behandelt wurde“, berichtete Co-Trainer Andreas Weger, der den verhinderten Coach Eduard Scharf vertrat.

Davon ließen sich die Gäste aus Sudweyhe nicht aus der Ruhe bringen – im Gegenteil. Nach einem torschuss werhte zunächst SVBV-Keeper Tobias Stuwe den Ball ab, Jonas Maarten Grund schnappte sich den Abpraller und machte den 1:1-Ausgleich perfekt (32.). „Wir sind dadurch jetzt nicht ins Schwimmen geraten“, betonte Lange. Danach passierte nicht mehr viel, sodass es mit dem Unentschieden in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff folgte das „nervenaufreibende Spiel“ der Vilser. „Wir standen fünfmal frei vor dem Tor, haben entweder vorbeigeschossen oder den Pfosten getroffen. Wir sind mehrfach kläglich gescheitert“, konnte Lange es immer noch nicht so ganz fassen. In der 66. Minute folgte dann erlösende Treffer für die Gastgeber. Nach einem Kombinationsspiel der Vilser, setzte sich Aaron Witte über links durch, flankte auf den freistehenden Steven Prehn, der zum 2:1 vollendete (66.). Danach wurde das Spiel aus Sicht von Co-Trainer Weger zunehmend härter. „Die Gegner hatten eine recht harte Gangart, sodass es viele Fouls gab.“ Steffen Lange sah das auch und ergänzte: „Es waren auch viele taktische Fouls dabei.“ Während die Sudweyher weiterhin im Tabellenkeller stehen (Platz sieben), haben die Vilser mit dem Erfolg Plätze gut gemacht. „Durch unsere Systemumstellung und unsere beiden Spitzen Sören Schweers und Feizal Alkozei ist unser Spiel besser geworden“, freute sich Lange.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 14.09.2021

Herren 14.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Nick Brockmann – der Beste der perfekten Vilser

Der SV Bruchhausen-Vilsen hat am Sonntag mit dem 5:0-Sieg gegen Spitzenreiter TuS Sudweyhe mehr als nur ein Ausrufezeichen gesetzt. Nick Brockmann erzielte dabei zwei Tore – und ist der Spieler des Wochenendes.

Bruchhausen-Vilsen – Egal, wen man auch fragt: Niemand, wirklich niemand wird müde zu betonen, wie familiär es beim SV Bruchhausen-Vilsen zugeht. Die drei Herrenmannschaften? Sind im Grunde eine große. Die Fußballer verstehen sich auf dem Platz wie daneben blendend. „Es gibt viele Freundschaften dazwischen“, sagt einer, der gerne auch mal bei der zweiten Mannschaft mittrainiert, wenn ihn das duale Studium zum Verzicht bei der ersten zwingt. Einer, der am Sonntag in der Vilser Bezirksliga-Mannschaft, in der alle über 90 Minuten auf 100 Prozent spielten, sogar die 101 Prozent erreicht hat: Nick Brockmann. Sein Doppelpack war die Kirsche auf der 5:0-Torte gegen den TuS Sudweyhe, den bisher ziemlich groß aufspielenden Spitzenreiter.

„Besser geht’s nicht“, findet Brockmann, das Lächeln ist ihm auch einen Tag danach nicht aus dem Gesicht zu bekommen: „Es war wirklich top, alles hat gepasst.“ Trainer Torsten Klein fasst es so zusammen: „Das war ein perfekter Tag.“

Brockmann stellt lieber das Team in den Vordergrund

Die Rahmenbedingungen stimmten: das Wetter, die Zweite hatte vorher – ebenfalls gegen Sudweyhe II – gewonnen, über 200 Zuschauer waren in der prall gefüllten Marktplatzarena. Und die „Wahnsinns-Partie“ (Brockmann) setzte dem Ganzen die Krone auf. „Es war ein besonderes Spiel“, schwärmt Klein, der auch in der Nachtschicht und im Bett viel daran denken musste und „wenig geschlafen“ hat: „Die Jungs haben es grandios gemacht.“

Allen voran Brockmann. Seinen Doppelpack (55./79.) spielt der am Sonntag als Stürmer eingesetzte Offensivmann bescheiden herunter: „Die beiden Tore habe ich so vorgelegt bekommen, dass ich nur noch einschieben musste.“ Der 20-Jährige, der auch noch einen Assist verbuchte, stellt wie sein Trainer das Team in den Vordergrund: „Wir haben kämpferisch zusammen eine Top-Leistung gebracht, da kannst du keinen rausnehmen.“

Coach Torsten Klein fügt sich in Vilsen perfekt ein

Und es scheint, als läge das Brokser Erfolgsgeheimnis im Zusammenhalt. Bereits in den vergangengen Saisons sorgte das junge Team für Furore, nachdem Ex-A-Junioren- Trainer Patrick Tolle die Herren übernommen und einen Generationenwechsel eingeleitet hatte. Nun hat Klein das Zepter in der Hand – und sich perfekt eingefügt.

„Torsten ist ein extrem angenehmer, ruhiger Typ. Er kümmert sich viel, es macht einfach Spaß mit ihm“, betont Brockmann. Das Lob gibt der Coach wortgleich zurück – und zählt die Vorzüge seines Akteurs auf: „Er ist spielintelligent, technisch gut, holt und fordert die Bälle.“ Letzteres ist für den flexiblen Brockmann („Ich spiele aber lieber zentral als außen“) Fluch und Segen zugleich: „Das ist eine Stärke, aber vielleicht übertreibe ich es manchmal. Ich brauche viel den Ball.“ Er sehe sich daher auch nicht als klassischen Stoßstürmer, „eher als falsche Neun oder Zehner“.

Ein unvergessliches Debüt

Doch egal, wo er aufgestellt wird – der Martfelder funktioniert fast immer. Er spielt seine dritte richtige Herren-Saison, gemeinsam mit Spielern wie Jakob Warnke oder Gerrit Jüttner (die drei waren auch auf dem Gymnasium in einer Klasse) ist er ein Teil dieser nicht mehr ganz so neuen, aber immer noch jungen Vilser Mannschaft.

„Ich kann mich noch gut an mein erstes Herren-Spiel erinnern“, erzählt Brockmann, damals hatte er als A-Jugendlicher ausgeholfen: „Das war tatsächlich in Sudweyhe. Ich habe zwei Tore gemacht, und wir haben in der letzten Minute per Elfmeter das 2:2 kassiert. Eine Rote Karte gab’s auch. Das werde ich niemals vergessen.“

Basketball und Football stehen ab und an auf der Tagesordnung

Ein unglaubliches Spiel zum Start, eines am Sonntag, und beide gegen Sudweyhe – für Brockmann schließt sich damit fußballerisch ein Kreis, mehr hätte er sich in der Zeit kaum wünschen können.

Zum Spaß tauscht der Auszubildene zum Speditionskaufmann (drittes Lehrjahr, neben dem BWL-Studium) auch mal die Sportart, zockt „gerne mit ein paar Kumpels ein bisschen Basketball“. Ein Sieben-gegen-Sieben im Football hat Brockmann ebenfalls schon ausprobiert. „Das ist allerdings ein bisschen schwieriger zu arrangieren“, erklärt der New-York-Giants-Fan lachend: „Da sind auch mal zwei Leute zusammengerasselt und haben sich eine blutige Nase geholt.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Kreiszeitung Syke, Datum: 14.09.2021

Herren 13.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Dominante Vilser

Klein-Elf gewinnt mit 5:0 gegen den TuS Sudweyhe

Bruchhausen-Vilsen. Es ist die Überraschung des Spieltages in der Fußball Bezirksliga Hannover: Der SV Bruchhausen-Vilsen bezwang den TuS Sudweyhe deutlich mit 5:0 (1:0) und ist damit auf Tabellenplatz drei gesprungen. TuS-Coach Benjamin Jacobeit wusste diese klare Niederlage aber einzuordnen: „Bruchhausen-Vilsen hat es einfach gut gemacht. Für uns war es dagegen ein komplett gebrauchter Tag.“

Die Gäste hätten in der 39. Minute durch Maximilian Degenhardt den Ausgleich erzielen können. Doch dessen Schuss klärte SVBV-Keeper Bennet Knake gerade noch auf der Linie. „Wenn dieser Treffer gefallen wäre, hätte das Spiel vielleicht einen anderen Verlauf genommen“, vermutete SVBV-Coach Torsten Klein, dessen Team fünf Minuten zuvor durch Justus Wickes Kopfball mit 1:0 in Führung gegangen war (34.). In Halbzeit zwei wurde es dann deutlicher, „auch weil wir das System umgestellt und mit zwei Stürmern gespielt haben“, erklärte Jacobeit. Nick Brockmann erhöhte mit einem Flachschuss aus zwölf Metern auf 2:0 (56.). Nach einem Fehler von TuS-Keeper Lukas Wickbrand, der den Ball nicht richtig klären konnte, setzte Jakob Warnke entschlossen nach und reihte sich mit dem 3:0 (65.) in die Torschützenliste ein. Eine Minute später durften die Vilser erneut jubeln: Nach einem Steilpass rannte Moritz Warnke alleine auf das Tor der Gäste zu und traf zum 4:0 (66.). Für den Endstand sorgte dann erneut Brockmann (79.).

„Wir hätten noch Tage spielen können und hätten kein Tor gemacht. Dennoch ist es für uns nicht so mega-schlimm. Es zeigt uns einfach, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein möchten“, stellte Benjamin Jacobeit fest. Torsten Klein sah dagegen genau das, was er sehen wollte: „Wir haben in den 90. Minuten das umgesetzt, was wir Trainer vorgegeben haben. Wir haben die Sudweyher zu Fehlern gezwungen und diese auch provoziert.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 13.09.2021

Herren 06.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Der TV Stuhr gewinnt als Außenseiter mit 3:0 gegen den SV Bruchhausen-Vilsen

Stuhr. Sieg für den Außenseiter: Mit 3:0 hat der TV Stuhr am Sonntagnachmittag gegen den SV Bruchhausen-Vilsen in der Fußball-Bezirksliga Hannover gewonnen. Während Stuhr als Tabellenletzter in die Partie ging, kamen die Vilser ungeschlagen zum Auswärtsspiel. Somit wäre ein Sieg der Gäste alles andere als überraschend gewesen. Doch beide Trainer hatten bereits im Vorfeld betont: Die Tagesform werde entscheiden und es sei ein offenes Duell – wie immer in der Liga. Beide Teams waren derweil ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. „Aber unsere Verletzungen dürfen keine Ausrede sein. Wir sind stark enttäuscht“, sagt Vilsens Trainer Torsten Klein. Bei seinem Gegenüber Stephan Stindt hört sich das ganz anders an: „Wir können jetzt erst mal durchatmen, denn wir können noch gewinnen.“

Besonders freut sich Stindt über die Verhinderung eines Gegentreffers. Denn in den vergangenen Spielen hatte er sich mehrfach über individuelle Fehler seiner Jungs ärgern müssen. Dieses Mal leisteten sich die Akteure des TVS keine groben Schnitzer. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu hoch aus. „Wir haben verdient gewonnen, aber waren nicht drei Tore besser“, gesteht Stindt. Auch Klein sieht das so. Nur: „Niederlage ist Niederlage, deshalb ist mir die Höhe recht egal.“ Tatsächlich wäre die Niederlage sogar vermeidbar gewesen. Knackpunkte in beiden Halbzeiten sorgten jedoch für einen anderen Spielverlauf. Das Aluminium spielte hierbei eine zentrale Rolle.

So starteten die Gäste durchaus stark und Nick Brockmann hätte sie beinah in Führung gebracht. In der 26. Minute setzte er sich gegen drei Spieler durch und scheiterte erst frei vorm gegnerischen Torwart, Daniel Bischoff, an der Latte. Nur wenige Minuten später gelang Stuhrs Torben Drawert auf der Gegenseite der Treffer nach einem simplen Einwurf (33.). „Beim 1:0 haben wir geschlafen“, ärgert sich Klein. Umso ärgerlicher: Die Führung für die Gastgeber hatte sich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich abgezeichnet. In der 43. Minute legte Torben Drawert mit einem Kopfball für das effektive Heimteam nach. In dieser Szene sah Torwart Hauke Schröder nicht gut aus. Er zögerte beim Rauskommen.

Der Zwei-Tore-Vorsprung zur Pause spielte den Rot-Weißen in die Karten. Denn in Durchgang zwei konnten sie sich jetzt auf das Verteidigen konzentrieren. Die Vilser waren am Drücker. Entlastung für die Gastgeber gab es keine mehr, echte Torannäherungen aber auch nicht. „Wir standen hinten gut und haben den Ball halt auch mal weggeschlagen, wenn nötig“, sagt Stindt. Klein bemängelt hingegen zu wenig Esprit und fehlende Ideen. In der 76. Minute entstand dennoch plötzlich die große Chance, um zu verkürzen: Sören Schweers setzte einen Kopfball auf die Latte. Hätte der Stürmer getroffen, wäre vielleicht sogar noch der Ausgleich rausgesprungen. „Aber hätte und wäre bringt ja nichts“, verdeutlicht Klein. Vielmehr ist er der Meinung: "Man hätte noch eine Halbzeit spielen können und wir hätte das Tor nicht getroffen.“ Die Gastgeber trafen hingegen noch ein drittes Mal. Andre Kück netzte nach einem Konter in der dritten Minute der Nachspielzeit ein.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 06.09.2021

Herren 06.09.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen II bestraft Lahausens Chancenwucher

Trotz zahlreicher Möglichkeiten verliert der TSV Weyhe-Lahausen gegen die Zweitvertretung des SV Bruchhausen-Vilsen mit 0:2.

Michael Lamke, Trainer des TSV Weyhe-Lahausen fühlte sich nach der 0:2 (0:0)-Heimniederlage seines Teams gegen den SV Bruchhausen-Vilsen II an das Sudweyhe-Match erinnert: "Das war eine Kopie des Spiels gegen die Sudweyher Reserve. Wir schaffen es einfach nicht, unsere zahlreichen Chancen zu nutzen."

Er sah in der ersten Halbzeit eine drückende Überlegenheit seiner Elf. Nach rund einer Viertelstunde begann der Chancenwucher der Gastgeber. Einen Schuss von Dominik Lindenborn lenkte Gäste-Keeper Tobias Stuwe noch an den Pfosten (13.). Kurz darauf verpassten Tim Lanfermann und Daud Ali knapp (14., 17.). Erneut Lanfermann und Ali scheiterten bei einer Doppelchance an Struwe (28.). Da auch Moritz Drescher und Jost-Eike Behrens den Ball nicht im Tor unterbrachten (38., 45.), ging es torlos in die Pause. "Wir haben etwas umgestellt, um die Defensive zu stärken. Das hat in der ersten Hälfte nur bedingt geklappt. Das 0:0 war für uns schon glücklich", erkannte SV-Trainer Steffen Lange an.

Sein Team kam dann aber gut aus der Kabine. Nach einer schönen Kombination traf Feizal Alkozei direkt nach Wiederanpfiff halb im Fallen zur Führung ins kurze Eck (46.). "Davon haben wir uns lange nicht richtig erholt. Die Gäste haben es dann aber auch gut gemacht und souverän verteidigt", sagte Michael Lamke. In der Schlussphase erhöhte Moritz Wohlers auf Vorlage von Sören Schweers mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze (90.). "Es war sicherlich ein Erfolg aus der Kategorie dreckiger Sieg, den wir aber einfach mal brauchten", ordnete Steffen Lange den dreifachen Punktgewinn ein.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 06.09.2021

Herren 01.09.2021 von Leonie Winkler

1. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen weiter ungeschlagen - Fußball-Bezirksligist erkämpft sich ein 0:0 gegen TSG Seckenhausen-Fahrenhorst – Gäste sauer über nicht gegebenen Elfer

Bruchhausen-Vilsen. Wer hätte das nach drei Spieltagen gedacht? Während die hochgehandelte TSG Seckenhausen-Fahrenhorst nach dem 0:0 beim SV Bruchhausen-Vilsen weiter auf den ersten Saisonsieg wartet, sind die Gastgeber weiterhin ungeschlagen und nisten sich mit fünf Punkten zunächst in der oberen Tabellenhälfte ein.

 

Großes Entsetzen im Seckenhauser Lager löste eine Entscheidung von Schiedsrichter Lars Dierksen (SC Marklohe) in der 89. Minute aus, als er den Gästen einen glasklaren Elfmeter verweigerte. Jan-Christoph Kornau hatte Marco Brockmann im Strafraum zu Fall gebracht, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb unverständlicherweise stumm.

„Celly (Anm. der Redaktion: Marcel Dörgeloh) hatte schön in den Raum gespielt und Marco zog in den Strafraum ein. Wenn er durchkommen wäre, hätte er sicherlich das 1:0 gemacht, wurde dann aber gelegt. Der Schiedsrichter sagte, dass zuerst der Ball gespielt wurde. Es ist eine absolute Frechheit, dass der Elfer nicht gegeben wurde“, ereiferte sich Seckenhausens Coach Iman Bi-Ria. Dass es in dieser Szene hätte Strafstoß geben müssen, wollten auch die Vilser Verantwortlichen gar nicht leugnen. „Den muss man sicherlich geben“, erklärten Trainer Torsten Klein und Co-Trainer Jörn Meyer. „In der Situation zuvor wurde uns auf der Gegenseite jedoch auch ein Freistoß verweigert. Dann hätte es die darauffolgende Szene vermutlich gar nicht gegeben“, verwies Klein auf eine weitere Fehlentscheidung des Referees kurz zuvor. Zudem sahen Klein und Meyer die besseren Chancen auf Seiten ihres Teams. Zwar landete ein strammer Schuss von TSG-Offensivspieler Christian Schwarz nur knapp im Toraus (5.), doch wesentlich mehr Offensivakzente konnten die Gäste, die viele Bälle bereits im Mittelfeld verloren, in den ersten 45 Minuten nicht setzen. „Die Jungs waren griffig, gut organisiert und boten eine tolle kämpferische Leistung. Die TSG ist nicht ins Rollen gekommen. Wir haben sie gut bearbeitet und nicht in die Tiefe kommen lassen, erklärten Klein und Meyer. Und die Gastgeber erspielten sich schließlich auch Möglichkeiten. Nach Zuspiel von Moritz Warnke kam Florian Wacker zum Flankenball, doch Nick Brockmanns traf beim Versuch des Seitfallziehers den Ball nicht richtig (22.). Auf der Gegenseite musste Schwarz aufgrund einer Adduktorenverletzung frühzeitig ausscheiden. Für ihn kam Jan Kaufmann (27.). Nach Pass von Dennis Böschen ließ Wacker die nächste Vilser Chance aus, weil TSG-Torhüter Maurice Lutterklas dessen Schuss per Faustabwehr bereinigen konnte (31.). 

Wacker war es auch, der nach Wiederanpfiff erneut die Führung auf dem Fuß hatte. Nach einem Stellungsfehler von Sandro Wittig hatte er freie Schussbahn, zielte jedoch aus wenigen Metern knapp am Tor vorbei (47.). Aufseiten der Seckenhauser musste darüber hinaus auch noch Nico Kiesewetter ausgetauscht werden, nachdem er umgeknickt war und sich dabei am Knöchel verletzt hatte (65.). Für ihn kam Pardes Khil. „Dennoch haben die Jungs den Sieg gewollt und haben das auch gezeigt. Wir waren die bessere Mannschaft und haben das Spiel bestimmt“, beobachtete Bi-Ria.

Auch der letzte Versuche misslingt

Nach einer kurzen Ecke von Timon Wolff und Kaufmann schoss Christian Wiesner über den Querbalken (72.). Wolffs Distanzschuss landete knapp neben dem Tor (83.). Es folgte der nicht gegebene Elfmeter, der die Gemüter erhitzte (89.). Und auch ein letzter Freistoß von Dörgeloh landete über dem Tor (90.+1).

„Ein Punkt ist natürlich zu wenig. Vilsen wurde ein Punkt geschenkt, uns zwei weggenommen“, kritisierte Bi-Ria. „Jetzt ein Dreier in Stuhr, dann sind wir vorne in der Kapelle mit dabei“, blickte Jörn Meyer bereits auf die nächste Vilser Aufgabe. 

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 30.08.2021

Herren 01.09.2021 von Leonie Winkler

2. Herren: Ernüchterndes Ergebnis - Bruchhausen-Vilsen II kassiert die zweite Pleite

Bruchhausen-Vilsen. Auch am dritten Spieltag der Fußball-Kreisliga Diepholz bleibt der TV Neuenkirchen ungeschlagen. Mit 3:1 (0:0) gewann der TVN gegen den SV Bruchhausen-Vilsen II. Für das Team von Steffen Lange ist es die zweite Niederlage im dritten Spiel.

Dabei startete die Zweitvertretung gut in die Partie: „Nach wenigen Minuten haben wir gegen den Pfosten geschossen, das war sehr ärgerlich. Mit einer frühen Führung hätte das ein ganz anderes Spiel werden können“, erklärte der Vilsener Coach. Bis zum Seitenwechsel flachte das Spiel ab und beide Mannschaften gingen ohne große Torchancen in die Kabine. „Ich war trotz des 0:0-Pausenstands sehr zufrieden. Wir standen gut und haben nichts zugelassen. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns vorgenommen genau so weiterzuspielen“, freute sich Lange über die Abwehrleistung seines Teams im ersten Spielabschnitt.

Die Gäste wurden gefährlicher und kamen zu vielen Aktionen im Strafraum der Gastgeber. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam es zu einem Durcheinander. Am Ende war Neuenkirchens Hassan Ibrahim am handlungsschnellsten und drückte den Ball über die Linie (53.). Marcel Luchtmann erhöhte später auf 2:0 (69.), ehe Ibrahim einen Doppelpack schnürte (75.) Die Gastgeber gaben trotz eines 0:3-Rückstands nicht auf und kamen durch einen Distanzschuss von Aaron Witte noch einmal zurück ins Spiel (85.). Es sollte aber dennoch nicht mehr reichen. „Wir geben nicht auf und versuchen, im kommenden Spiel gegen Lahausen Punkte einzufahren“, betonte Lange.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 31.08.2021

Herren 23.08.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: SC Twistringen weiter ohne Torerfolg - Schwere Verletzung überschattet Spiel

Blaumeisen vorne zu ungefährlich – 0:0 gegen SV Bruchhausen-Vilsen

Twistringen. In der Bezirksliga Hannover trennten sich der SC Twistringen und der SV Bruchhausen-Vilsen nach intensiven 90 Minuten mit einem torlosen Unentschieden.

Richtig unzufrieden waren beide Teams mit dem 0:0 nicht, obwohl Twistringens Co-Trainer Michael Schultalbers den zwei nicht geholten Punkten ein wenig nachtrauerte. „Wir hatten die klareren Torchancen. Bei drei fast hundertprozentigen Möglichkeiten darf schon mal einer reingehen“, sagte Schultalbers nach dem Abpfiff, ergänzte aber auch: „Wir haben defensiv gut gestanden und ein anderes Gesicht gezeigt als am vergangenen Wochenende.“ Beide Teams traten keineswegs in Bestbesetzung an. Twistringen musste unter anderen auf den grippegeschwächten Torjäger Lennart Bors verzichten, der angesichts der späteren ungenutzten Großchancen schmerzlich vermisst wurde. Dennoch ging es gleich vielversprechend los. Nach vier Minuten kamen die Hausherren über Aaron Djulic in den gegnerischen Strafraum. Dessen Querpass nahm Lüder Uhlhorn direkt ab, wurde jedoch geblockt. Den Abpraller drosch Hannes Fortkamp knapp über den Querbalken.

Die Gäste spielten ebenfalls mit hochgeklapptem Visier. Jakob Warnke gab in der 23. Minute aus 20 Metern den ersten Warnschuss ab, den SC-Keeper Yanik-Luca Klenke sicher parierte. Noch vor der Pause versuchte es Moritz Warnke gleichermaßen aus der Distanz, sein Schuss war jedoch einige Zentimeter zu hoch angesetzt. Die größte Gäste-Chance verhinderte Klenke kurz nach der Pause, als er einen 16-Meter-Schuss des gut aufgelegten Chedli Belkhir mit einer Glanzparade aus dem Winkel fischte. Dann zeigten die Hausherren wieder ihre offensive Seite. Nach einem Pass Hannes Fortkamps von der linken Seite in die Schnittstelle der Abwehr lief Christoph Harms allein auf SV-Schlussmann Bennet Knake zu, schloss aus 15 Metern ab und schob die Kugel rechts unten am Pfosten vorbei. Noch gefährlicher wurde es wenige Minuten später, als sich Aaron Djulic mit Glück und Geschick durch den Strafraum arbeitete, um aus sechs Metern an der Fußparade Bennet Knakes zu scheitern.

Harms vergibt letzte Chance

Die letzte Tormöglichkeit ließen die Gastgeber in der 83. Minute aus: Christoph Harms scheiterte mit einem Freistoß erneut an Knake, der das Remis festhielt. Die größte Aufregung löste in der Nachspielzeit das überharte Einsteigen Marvin Schwenkers an der Außenlinie gegen Chedli Belkhir aus. Der Stürmer blieb mit schwerer Fußverletzung liegen und musste schließlich mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Das Foul blieb aufgrund einer vorausgegangenen Abseitssituation ungeahndet. „Abgesehen von dieser sinnlosen Verletzung können wir mit dem Spiel und dem Ergebnis gut leben“, kommentierte der sichtlich mitgenommene SV-Trainer Torsten Klein die Partie. „Wir hatten mehr Spielanteile, Twistringen die besseren Torchancen, den Punkt nehmen wir gerne mit.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Nachrichten, Datum: 23.08.2021

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