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Herren 18.11.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Vierter Dreier in Folge

Vilsen entscheidet Spitzenspiel gegen Eydelstedt für sich

Bruchhausen-Vilsen. Im Verfolgerduell der Kreisliga Diepholz hat der SV Bruchhausen-Vilsen auf eigenem Platz den SV Jura Eydelstedt mit 2:0 (0:0) niedergerungen. Tabellendritter gegen Zweiter lautete die Ansetzung, von der SVBV-Trainer Patrick Tolle vorab schon ahnte, dass sie nur mit höchster Einsatzbereitschaft zu gewinnen sei. „Gegen Eydelstedt muss man den Kampf annehmen, das haben wir gemacht“, so der Coach. „Zudem war hohe Laufbereitschaft da, schnelles Passspiel – spätestens mit der zweiten Halbzeit haben wir uns die drei Punkte verdient.“

Der erste Durchgang war weitgehend ausgeglichen, echte Torraumszenen waren Mangelware. Die Hausherren versuchten ihr Glück meistens aus der Distanz, Dennis Böschen scheiterte jedoch ebenso wie Nick Brockmann am starken Gäste-Torwart Jonas Menck. Der Keeper war auch bei der einzigen Großchance der ersten Hälfte zur Stelle, als er einen wenig platzierten Kopfball Böschens aus vier Metern festhielt. Nach der Pause nahm Bruchhausen-Vilsen das Heft mehr und mehr in die Hand. Patrick Tolle hatte Chedli Belkhir von der linken Außenposition ins Zentrum beordert, wo der Stürmer selbst für Unruhe sorgte, aber auch die Mitspieler gefährlich einsetzte. So scheiterte Jonas Wicke nach Belkhirs Vorlage aus 15 Metern mit einem eher mäßigen Abschluss.

Mit einer Gelb-Roten Karte für Eydelstedts Malcolm Gläser nach wiederholtem Foulspiel begann die Schlussphase, in der die Gastgeber klar dominierten. Den Schuss Brockmanns von der Strafraumgrenze parierte Jonas Menck noch, doch gegen den Abstauber von Belkhir (83.) aus Nahdistanz war er machtlos. Kurz darauf schloss Belkhir (87.) einen sehenswerten Spielzug nach Doppelpass mit Gerrit Jüttner mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 2:0 ab und sorgte so für den vierten Vilser Sieg in Folge.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 18.11.2019

Herren 11.11.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: "Nur die drei Punkte zählen"

Lembruch . Zwar nicht geglänzt, aber am Ende zählen nur die drei Punkte. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat in der Fußball-Kreisliga den Rückstand auf den Tabellenführer TSG Seckenhausen-Fahrenhorst auf drei Zähler verkürzt. Die Mannen von Trainer Patrick Tolle schlugen den SV Friesen Lembruch mit 3:1 (1:0).

"Das Spiel war sehr kurios. Es hat mich nicht unterhalten, ich würde es als Arbeitssieg titulieren", meinte Jörn Meyer, Co-Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen. In den ersten 20 Minuten kam der Favorit nicht so wirklich rein in die Partie. Weil die Hausherren es auch clever machten. Sie griffen den Gegner früh an, brachten den SVBV somit schnell in Bredouille. "Damit hatten wir wahrlich nicht gerechnet", gab Meyer zu. Doch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen, waren die Gäste sofort präsent. Mathis Wohlers legte quer auf Nick Brockmann, der alleine vor dem Keeper stand und eiskalt blieb (26.). In Folge ruhte sich der Tabellenzweite jedoch etwas auf der Führung aus, was auch in Durchgang zwei dann bestraft wurde. Über den rechten Flügel kamen die Hausherren durch. Eine Hereingabe verwertete Luis Seidel in aller Seelenruhe zum Ausgleich (65.).

"Da sind wir wieder in unsere alte Lethargie verfallen", monierte Meyer. Doch im Stile eines Spitzenteams schlugen die Gäste nur wenig später zurück. Und das eben sehr kurios: Erst traf der eingewechselte Niklas Schröder den Pfosten, nur Sekunden später donnerte Wohlers das Spielgerät erneut an den Innenpfosten. Und im dritten Versuch brachte Brockmann das runde Leder dann endlich im Netz unter (79.). Nur wenige Minuten später sorgte dann Chedli Belkhir mit dem 1:3 für die Entscheidung. Der Offensivakteur traf nach einem Konter und auf Vorlage von Moritz Wohlers zum Endstand (84.). "Fußballerisch war das mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel. Wir haben nicht geglänzt. Aber am Ende fragt keiner nach und es zählen dann eben nur die drei Punkte", resümierte Meyer.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 11.11.2019

Herren 04.11.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Dem Primus auf den Fersen

SVBV schlägt das Schlusslicht Nordwohlde souverän mit 5:0

Bruchhausen-Vilsen. Klar und deutlich mit 5:0 (1:0) haben die Kreisligafußballer des SV Bruchhausen-Vilsen ihr Heimspiel gegen den TVE Nordwohlde gewonnen. Nach Spielschluss waren sich beide Übungsleiter einig, dass das Ergebnis auch die derzeitigen Kräfteverhältnisse widerspiegelt. So war SVBV-Coach Patrick Tölle „hochzufrieden mit unserer Leistung. Wir hatten viel Ballbesitz und durch eine hohe Passgenauigkeit stets Kontrolle über die Partie.“ Dem pflichtete Nordwohldes Übungsleiter Christian Jeinsen bei: „Am auch in der Höhe verdienten Erfolg für Bruchhausen gibt es nichts zu deuteln. In unserer momentanen Verfassung ist für uns nicht viel mehr möglich. Lediglich in der ersten Halbzeit konnten wir das Ergebnis noch erträglich gestalten.“

Bis zum Pausenpfiff stand es „nur“ 1:0 für die Platzherren. Den Treffer erzielte früh in der Partie Mathis Mann per Kopfball (9.). In der Folge versäumten es die Gastgeber, schon frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Gleich mehrfach tauchten die Spieler des SV Bruchhausen-Vilsen in aussichtsreicher Position vor dem gegnerischen Gehäuse auf, konnten den Ball aber zunächst nicht ein weiteres Mal im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite beschwor lediglich ein Versuch von Nils Wessel Gefahr herauf. Bruchhausens Torhüter Timo Brauer parierte (30.). „Das war im Prinzip Nordwohldes einzige richtige Chance, dazu noch zwei Standardsituationen. Trotzdem ist so etwas immer gefährlich, so lange es nur 1:0 steht. Es war schon wichtig, dass wir nach der Pause schnell nachgelegt haben“, sagte Patrick Tölle. Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Nick Brockmann bereits das 2:0.

Wechsel beim SVBV fruchten

Nach rund einer Stunde musste Christian Jeinsen noch zwei Mal wechseln. „Hergen Bode und Nils Wessel haben sich trotz Grippe in den Dienst der Mannschaft gestellt. Länger ging es bei beiden nicht“, erklärte Jeinsen, der dann auch erkennen musste, dass seine Elf kräftemäßig abbaute und weitere Gegentreffer hinnehmen musste. Nach dem Tor zum 3:0 durch Mathis Wohlers (65.) trafen auf Seiten der Platzherren noch zwei Einwechselspieler. Sehenswert war das Tor durch Chedli Belkhir, der von rechts parallel zum Strafraum in die Mitte zog und das runde Leder mit dem linken Fuß in den Torwinkel jagte (75.). Sechs Minuten vor dem Ende setzte Niklas Schröder den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie (84.). Patrick Tölle freute sich, dass auch seine Wechsel griffen: „Es ist immer gut, wenn man auch von der Bank nochmal frischen Wind bringen kann. Insgesamt war es einfach eine blitzsaubere Leistung der Mannschaft.“

Viele Umstellungen beim TSV

Christian Jeinsen hingegen richtet den Blick in die Zukunft: „In den nächsten Wochen geht es darum, noch den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. In der Rückrundenvorbereitung müssen wir dann hart arbeiten. Aktuell haben wir nicht das Fitnesslevel, um in einem solchen Spiel wie heute dauerhaft dagegenhalten zu können. Wir müssen viele Spieler ersetzen, sind dadurch zu Umstellungen gezwungen. Natürlich fehlt es dann an der nötigen Sicherheit. Das konnte man auch heute klar erkennen.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.11.2019

Herren 03.11.2019 von Thomas Warnke

Jetzt anmelden! Bus zum Auswärtsspiel am 24.11.2019 gegen den TuS Kirchdorf

Hallo liebe lila-weißen Fans. Es ist wieder soweit. Wir unterstützen unsere Mannschaft am 24.11.2019 und bieten einen Bus zu diesem wichtigen Auswärtsspiel an.

 

Abfahrt 12.30 Uhr
Abfahrtsort Parkplatz an der SVBV-Marktplatzarena
Kosten 10,-€
Rückfahrt  ca. 16.00 Uhr

Herren 21.10.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: SVBV siegt nach drei Remis wieder

Bruchhausen-Vilsen. Aufatmen beim SV Bruchhausen-Vilsen! Nach drei Unentschieden in Folge heimste die Mannschaft von Trainer Patrick Tolle in der Fußball-Kreisliga wieder einen Sieg ein. Die Brokser bezwangen den SV Dickel locker und flockig mit 5:0 (2:0). „Das tat jetzt mal wieder richtig gut“, wirkte Tolle total erleichtert.

Seine Schützlinge drückten von Beginn an ihr Spiel durch. Der SV Dickel dagegen verschanzte sich mit einer Fünferkette und zwei defensiven Mittelfeldspielern tief in der eigenen Hälfte. Doch früh konnten die Hausherren das Abwehrbollwerk bereits überwinden. Niklas Schröder kam nach einem mustergültigen Zuspiel von Marten Köhler an den Ball und verwertete aus neun Metern zum 1:0 (19.). Noch vor dem Pausentee legte der dominante SVBV nach. Und wie! Sehenswert aus rund 35 Metern lupfte Moritz Warnke das Spielgerät über den Keeper hinweg in die Maschen (43.). Die Gäste waren lediglich nach Standardsituationen gefährlich, kamen sonst nicht zwingend vor das gegnerische Gehäuse.

Brockmann mit Doppelpack

Auch nicht in Durchgang zwei. Die Hausherren gaben weiter den Ton an. Und legten auch nach. Zunächst erhöhte der eingewechselte Nick Brockmann per Kopfball auf 3:0 (69.), ehe Mathis Wohlers nur sechs Minuten später das 4:0 erzielte (75.). „Dann war die Messe auch endgültig gelesen. Vom SV Dickel kam in Folge gar nichts mehr“, betonte Tolle. Seine Schützlinge erarbeiteten sich weitere Chancen und ein Treffer sollte auch noch fallen. Wieder stand Brockmann im Mittelpunkt. Nach einer Flanke musste der Joker nur noch den Fuß hinhalten (83.). „Gegen Mannschaften von unten ist es nie einfach, weil sie sich nur hinten hereinstellen“, meinte Tolle. „Aber wir haben trotzdem immer wieder spielerische Lösungen gefunden. Und am Ende geht der Sieg dann auch in der Höhe total in Ordnung.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.10.2019

Herren 19.10.2019 von Ulrich Schröder

Ü40 SG Bruchhausen-Vilsen: Erster Punkt für die Altliga am 5.Spieltag

Am Freitag abend hat es endlich geklappt ,die Altliga holt den ersten Punkt auswärts in Sudweyhe !

Durch das erste Saisontor für die Ü40durch Robin Scherr(Pass von Michael Büssenschütt) gingen wir in der ersten Halbzeit in Führung und verteidigten diese bis zur Halbzeit.

Eine Unaufmerksamkeit in der zweiten Halbzeit nutzte der Gegner promt zum Ausgleich .

Trotz Feldüberlegenheit des Gegners hielten wir dasUnendschieden und verpassten bei 3 Kontergelegenheiten ein noch besseres Ergebnis.

Gelingt in den beiden noch ausstehenden Spielen sogar noch ein Sieg vor der Winterpause ?

Unser nächstes Heimspiel ist am 25.10 in der Markplatzarena um 20.00 Uhr gegen Nordwolde (Die müssen gut sein die haben schon 3 Punkte)

Herren 14.10.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Das dritte Remis in Serie für Vilsen

Bahrenborstel.Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen hat beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel 1:1 (1:1) gespielt. Es war ein mäßiger Auftritt und das dritte Remis in Folge. Vilsen hat es damit versäumt, einen Vorsprung zu Platz drei zu schaffen.

Überflüssig sei der erneute Punkteverlust gewesen, meinte Trainer Patrick Tolle. "Wir haben es versäumt, einen klareren Vorsprung heraus zu schießen." Chancen dazu waren da, doch scheiterte Dennis Böschen binnen weniger Minuten zunächst an der Latte (7.) und dann am Pfosten (11.). Das Spiel wäre entschieden gewesen, denn Mathis Mann hat ziemlich früh das 0:1 erzielt (5.). Nach einem Eckball hatte er schnell reagiert und am kurzen Pfosten eingeschossen. Vilsen hatte das Spiel im Griff. "Alles planmäßig bis dahin", vermeldete Tolle. Doch noch vor der Pause fiel der Ausgleich. Tobias Brokate erzielte ihn (35.), doch für Tolle war es quasi ein Eigentor, denn seine Abwehr hatte den Holzhauser angeschossen.

Die Brokser verloren nun den roten Faden. "Wir schaffen es nicht, unser Spiel durchzukriegen", monierte Tolle. Holzhausen dagegen wurde etwas besser, Vilsens Keeper Bennet Knake musste eingreifen (50.). Immerhin traf der elffache Goalgetter Markus Giesbrecht nicht auch noch. Der SV Bruchhausen-Vilsen schoss aber auch kein Tor mehr, Chedli Belkhir scheiterte zweimal an Keeper Bennett Brokate.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.10.2019

Herren 07.10.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Vilsen verpasst Platz eins

Nach dem 1:1 gegen Barnstorf bleiben die Lilahemden Zweiter

Bruchhausen-Vilsen. Als Florian Scharnitzky vom Barnstorfer SV kurz vor dem Schlusspfiff allein aufs Tor von Timo Brauer zulief, trafen zwei Generationen von Fußballern aufeinander. Scharnitzky, 39 Jahre alt und seit zwei Jahrzehnten einer der besten Stürmer im Bezirk Hannover mit knapp 400 Pflichtspieltoren, traf aber ausnahmsweise mal nicht. Denn Brauer, erst in seinem zweiten Herrenjahr, fischte dem Routinier den Ball vom Fuß. So blieb es in der Fußball-Kreisliga Diepholz beim 1:1 (0:0) zwischen dem SV Bruchhausen-Vilsen und dem Barnstorfer SV.

Das Ergebnis wirkte angesichts der Tabellensituation wie eine Niederlage für die Vilser. Doch deren Trainer Patrick Tolle bekannte: „Wir hätten dem Druck wohl keine zehn Minuten mehr stand gehalten. Schlussendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“ Das unterschwellige „Aber“ war allerdings nicht zu überhören. Denn die Gastgeber hätten viel früher auf 2:0 erhöhen müssen. So blieb es beim 1:0 durch Chedli Belkhir (51.), das Thilo Vogelsang ausglich (85.). „Wir sind eben ein junges Team“, so Tolle mit Blick auf den Altersdurchschnitt seiner Elf von etwas über 20 Jahren. Beim BSV dagegen war Scharnitzky wahrlich nicht der einzige Oldie. Torben Kolkhorst und Marc Pallentien sind sogar schon älter als 40 Jahre und spielten allesamt noch gegen Andreas Mann, den Vater von Vilsens Abwehrspieler Mathis Mann. Tatsächlich drehten die Barnstorfer in der Schlussphase so richtig auf, während der SV Bruchhausen-Vilsen wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrte. „Die Barnstorfer waren plötzlich richtig heiß“, so Tolle. Allein Scharnitzky hätte mehrfach für die zweite Saisonniederlage der Brokser sorgen können. Doch Glück und Brauer verhinderten das.

In die zweite Halbzeit war der SVBV besser gestartet. Jan-Christoph Kornau zog im Mittelfeld die Fäden und setzte immer wieder die Spitzen in Szene. Doch Belkhir (54.) sowie in der Folge die Außen Mathis Wohlers und Gerrit-Finn Jüttner schossen eben keine weiteren Tore. Barnstorfs Keeper Kolkhorst war mehrfach auf dem Posten. „Da müssen wir das 2:0 und 3:0 machen“, monierte Tolle. Belkhir hatte wenigstens zum 1:0 getroffen, als er am langen Pfosten zur Stelle war (51.). „Da waren richtig gute Sachen dabei“, sah Tolle einige gelungene Kombinationen seiner Mannschaft. Überhaupt war Vilsen mit angenehmer und angemessener Aggressivität so richtig präsent und hatte das Spiel im Griff. Die Partie überzeugte nun endlich auch mit fußballerischen Szenen. Das war vor der Pause anders gewesen. „Wir haben den Ball zu schnell verloren und Barnstorf hat ihn einfach nur weggebolzt“, umschrieb es Tolle ebenso drastisch wie zutreffend. Für den SV Bruchhausen-Vilsen blieb es beim zweiten Remis in Folge, das weiterhin Platz zwei bedeutet.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.10.2019

Herren 29.09.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Varrel nimmt Vilsen aus dem Spiel

Der TuS und der SVBV teilen sich die Punkte - und das vollkommen verdient. Varrel bestätigt seinen Aufwärtstrend, Vilsen kommt nicht richtig in Fahrt.

Varrel. Der TuS Varrel hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und ist in der Fußball-Kreisliga Diepholz zum dritten Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Die Mannschaft von Trainer Kolja Schnackenberg trotzte dem SV Bruchhausen-Vilsen ein 0:0-Unentschieden ab. „Das geht auch vollkommen in Ordnung so“, fand Schnackenberg nach der Partie und erhielt Zustimmung von SVBV-Coach Patrick Tolle: „Für uns war nicht mehr drin. Varrel hat das gut gemacht.“

Am Ende war es sogar so, dass die Gastgeber die etwas besseren Möglichkeiten hatten – und wenn Steven Lorenzen einen etwas besseren Torriecher hätte, hätten sie wohl gewonnen. Doch er schoss aus kürzester Distanz noch über das Tor, nachdem Hanno Kern mit seinem 18-Meter-Schuss an Keeper Timo Brauer und der Latte gescheitert war (66.). Das war die größte Gelegenheit in einer Begegnung, die sehr ausgeglichen war. Varrel agierte aus einer guten Grundordnung heraus, spielte diszipliniert und machte es den Gästen ganz schwer, Tempo ins Kombinationsspiel zu bringen. „Wir haben uns aber auch nicht verbarrikadiert“, erkannte Schnackenberg, dass sich seine Mannschaft keinesfalls versteckte und den Weg nach vorn antrat, wenn sich die Gelegenheit bot.

So entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Vilsen konnte nicht an die großen Spiele gegen Lahausen, Seckenhausen und Sudweyhe II anknüpfen. Etliche Spieler fehlten den Lilahemden, allein im Vergleich zum Pokalspiel musste Tolle fünf Mal in der Startformation wechseln, insgesamt fehlten neun Akteure. Wirklich in Schwung kam sein Team nicht, dafür mischte sich der eine oder andere Fehler zu viel in die Angriffsbemühungen. Ein Freistoß von Mathis Wohlers und ein guter Schuss des eifrigen Dorian Klinger waren die besten Szenen in der Offensive (76., 88.). „Die Jungs haben sich jetzt auch eine kleine Verschnaufpause verdient“, sagte Tolle, der ausschließlich Akteure aus der zweiten Mannschaft einwechseln konnte, nach drei Spielen zwischen Sonntag und Freitag. „Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, dass das hier zwei verlorene Punkte waren.“

Diese Einschätzung durften die Varreler durchaus als Lob verstehen. Die taktischen Veränderungen nach dem Fehlstart griffen erneut. „Das ist die Bestätigung, die wir brauchen. Dass die Jungs nach einem Punkt gegen Vilsen unzufrieden sind, zeigt doch, dass es in die richtige Richtung geht.“, war Schnackenberg zufrieden. Schließlich nahm seine Elf einen Aufstiegsanwärter nahezu komplett aus dem Spiel. Es war ein weiterer Schritt für den TuS, sich in der Kreisliga zu etablieren.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 28.09.2019

Herren 23.09.2019 von Thomas Warnke

1. Herren: Kues versetzt Vilsen in Ekstase

Das 60-Meter-Traumtor des Verteidigers beschert dem SVBV ein 2:0 über Seckenhausen-Fahrenhorst

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat im Aufstiegskampf der Fußball-Kreisliga ein Ausrufezeichen gesetzt und im Spitzenspiel der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst die erste Niederlage der Saison beigebracht. Ein frühes und ein spätes Tor verhalfen der Mannschaft von Patrick Tolle zum 2:0 (1:0)-Sieg über die Elf von André Schmitz. Bis auf zwei Punkte rückten die Vilser an die Gäste heran.

Nach dem Schlusspfiff war alles, was Lila trug, aus dem Häuschen. Den Sieg über die Seckenhauser genossen die Gastgeber in vollen Zügen. Außer Rand und Band waren die Vilser bereits einige Minuten vor dem Ende gewesen, als Alexander Kues mit seinem Tor die Begegnung entschied – und das mit einem Treffer, den Co-Trainer Jörn Meyer zum Kandidaten für das Tor des Monats erkor, "wenn nicht sogar Tor des Jahres", wie er im Überschwang der Glücksgefühle anfügte. Aber wer konnte es ihm schon verübeln, denn Kues gelang ein wahrlich toller Treffer: Hatte er gerade noch den Ball in der eigenen Hälfte erobert, sah er, dass TSG-Keeper Maurice Lutterklas weit vor seinem Gehäuse stand. Also versuchte er keck sein Glück aus gut und gerne 60 Metern. Der Verteidiger traf den Ball perfekt, der über Lutterklas hinweg den Weg ins Netz fand. Kues konnte seinen Jubelsprint gar nicht richtig vollenden, da begruben ihn seine Mitspieler bereits unter sich (88.). "Eigentlich ist Alex ja eher unser Grobmotoriker", gab Coach Tolle lachend zu, dass er den aus der zweiten Herrenmannschaft hochgezogenen Verteidiger wohl nicht für ein Tor dieser Art auf dem Zettel gehabt hatte. Als kompromissloser und zweikampfstarker Abräumer aber war er unersetzlich. Das wusste auch sein Trainer: "Alex bringt eine Komponente rein, die wir sonst nicht so haben."

Der Matchplan geht auf

Tolle und Meyer lobten vor allem das Defensivverhalten ihres Teams. "Wir haben kaum etwas zugelassen. Das war richtig gut", freute sich Tolle. Die jungen Vilser standen ihren Mann, gingen sehr erwachsen zu Werke. "Wir wollten Seckenhausen kommen lassen und dann Nadelstiche setzen", erklärte Meyer den Matchplan, der schnell aufging. Bereits in der zweiten Minute traf Mathis Wohlers zur Führung – und damit genau der Spieler, den die Gäste unbedingt aus der Partie nehmen wollten. Sie wussten sehr wohl, wie gefährlich der schnelle Linksaußen ist, allerdings fehlte ihnen in dieser Aktion das Tempo, um den Torschützen zu bremsen, der auf der Außenbahn durchstartete und sich dann auch gegen Lutterklas behauptete und einschob. "Die Führung hat Vilsen natürlich in die Karten gespielt", wusste TSG-Coach Schmitz, dass sich sein Team das Leben selbst schwer gemacht hatte mit diesem frühen Rückstand.

Die Niederlage machte er aber am Gesamtauftritt seiner Elf fest. "Wir haben es nicht geschafft, unser Potenzial auf den Platz zu bringen. Wir hatten kaum Chancen, waren in gewissen Momenten nicht voll da und nicht clever genug", hielt er fest. Schon während des Spiels waren er und Co-Trainer Olaf Mattner hör- und sichtbar unzufrieden, beide kassierten vom Schiedsrichter Christoph Meets jeweils die Gelbe Karte. Das passte zum gebrauchten Tag der Gäste, die nie so richtig ins Spiel fanden und Rhythmus aufnehmen konnten. Sie versuchten einiges, waren aber insgesamt zu fehlerhaft. "Uns war bewusst, dass es uns irgendwann trifft", kommentierte Schmitz die erste Saisonniederlage. "Dass es uns aber heute trifft, war uns nicht bewusst." Unter dem Strich sei Vilsens Sieg aber verdient. "Das muss man dann auch anerkennen."

In der Tat waren die Gastgeber besser, hatten besonders vor der Pause die größeren Gelegenheiten, so etwa zweimal durch Chedli Belkhir (12., 33.) oder Mathis Wohlers (44.). Seckenhausen tat sich enorm schwer, wurde nach dem Seitenwechsel durch Philip Kleingärtners Freistöße noch am gefährlichsten (50., 82.). Das war aber zu wenig, um im Topspiel zu bestehen. Das endete übrigens mit nur zehn Mann auf beiden Seiten: Sowohl Chedli Belkhir (61.) als auch Iman Bi-Ria (63.) sahen Gelb-Rot wegen einer Schwalbe. Das verblasste am Ende jedoch durch Kues′ Traumtor, das die Vilser in Ekstase versetzte. Die Seckenhauser reagierten derweil mit Trotz. "Wir sind immer noch Erster. Und Stärke zeigen heißt, nach so einem Rückschlag wieder aufzustehen – und das tun wir", versprach Schmitz.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 23.09.2019

Das Traumtor zum Anschauen

 

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