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Herren 14.10.2021 von Hermann Hamann

Ü65 Mega Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Barrien: Ehrung eines "Urgesteins"

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde anläßlich seines 70.Geburtstages wurde das Vereins-Urgestein Johann Mügge von den Mega-Oldies "Ü-65" zum Ehrenspielführer ernannt. Er spielte seit ca.40 Jahren zuerst in der Alten Herren-Mannschaft, Altliga, Oldie-Liga Ü-50, Ü-60 und läßt nun seine Karriere in der Ü-65 ausklingen. Bekannt ist er als beinharter Abwehrspieler. So holte er sich auch im letzten Spiel der Ü-65 gegen Penningbüttel eine gelbe Karte. Als Organisator der Mannschaftsfahrten trat er seit 1992 (damals nach Berlin) in Erscheinung. Die letzte Fahrt im September 2021 nach Passau wurde wieder von ihm hervorragend organisiert. Daher wurde er auch gleichzeitig zum "Ehrenreiseleiter" ernannt. Die Oldies danken ihm für seinen Einsatz.

 

Herren 12.10.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: Ein unspektakuläres Remis

Bruchhausen-Vilsen. Mit unterschiedlichen Erlebnissen und Ergebnissen im Gepäck traten die Kontrahenten an: Der TSV Bramstedt hatte in der Fußball-Kreisliga vor Wochenfrist gegen den Herbstmeister SV Mörsen-Scharrendorf mit 4:0 gewonnen. Der SV Bruchhausen-Vilsen II war zeitgleich beim TVE Nordwohlde mit 1:5 unter die Räder gekommen. Am Endergebnis waren die Vorgeschichten nicht wirklich zu erkennen, denn die SV-Reserve und der TSV trennten sich 1:1 (1:1). Vilsens Trainer Steffen Lange war mit dem Remis aufgrund des Spielverlaufs unzufrieden, konnte aber wegen der „verkorksten Vorwoche“ damit leben.

Bei Bramstedts Coach Eckhardt Kotrade war es umgekehrt. „Wir hatten nach der guten Leistung höhere Erwartungen, müssen aber nach den 90 Minuten zufrieden sein.“ Denn Vilsen – da waren sich beide einig – hatte vor allem in der zweiten Hälfte den besseren Eindruck hinterlassen. „Wir wissen, dass wir vieles nicht spielerisch lösen können. Daher müssen wir unseren Ehrgeiz hineinwerfen. Doch Vilsen hat wenig zugelassen.“ Vor allem die geringe Entlastung im Spiel nach vorne war Kotrade aufgefallen. Lange drückte es klarer aus. „Bramstedt hat nur zweimal aufs Tor geschossen."

Das stimmte weitestgehend, dafür war Bramstedt vor der Pause umso effektiver: Vilsen II vertendelte in der 17. Minute den Ball, sodass Joel Zöfelt geschickt per Hacke vorlegte und Lauritz Mühlenhardt zum 1:0 abschloss. „Der ist eben eiskalt vorm Tor“, staunte Lange. Die Bramstedter ließen jedoch in der Folge plötzlich nach und überließen Vilsen das Geschehen. „Wir haben nicht mehr dagegengehalten, unser Pressing war komplett weg“, monierte Kotrade. Mühlenhardt verpasste es dennoch, das 2:0 nachzulegen. Das war es dann aber auch schon mit den Bramstedter Offensivbemühungen.

Auf der Gegenseite verunglückte den Vilsern vor der Halbzeit eine Ecke komplett. Doch Daniel Freund schlug die Flanke erneut und erfolgreicher in den Strafraum: So köpfte Routinier Christian Mewes das 1:1 für die Hausherren (36.). „Christian musste noch einmal aushelfen, ebenso wie Kai Schiffbach“, verwies Lange auf einige Ausfälle. Kotrade musste aus der stabilen Abwehrreihe Birger Meyer auswechseln, allerdings standen die Kollegen Tobias Heinsen, Till Lambert und Alexander Matissek defensiv kompakt. Auch Lange hatte vor dem Spiel mit Aaron Witte und Sufi Kalantar zwei neue Stürmer aufgestellt. Arsen Orzjan fehlte wegen seiner eigenen Hochzeit und auch Routinier Heinrich Büntemeyer sowie Offensivmann Feizal Alkozei waren nicht dabei. Die beiden neuen Stürmer machten ihre Sache ordentlich, Kalantar traf später sogar die Latte. „Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir Punkte verloren“, sagt Lange. „Man sieht ja, was alles möglich ist“, betont Kotrade mit Blick auf die enge Tabellensituation und verspricht: „Wir werden nicht nachlassen.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 12.10.2021

Herren 11.10.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Eine umkämpfte Nullnummer

Bruchhausen-Vilsen und Twistringen teilen sich die Punkte

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen und der SC Twistringen haben sich nach 90 umkämpften und aufreibenden Minuten 0:0 getrennt. Die Hausherren aus Vilsen traten als Tabellenzweiter zwar leicht favorisiert an, Twistringen hatte allerdings zuletzt schon eine ansteigende Form gezeigt und war nach einem 4:1-Erfolg über den TSV Bassum am vergangenen Spieltag mit breiter Brust angereist. Entsprechend begann auch die Partie. Der SVBV stand zunächst tief und wartete ab, während die Gäste mehr spielerische Anteile übernahmen.

Beide Teams entwickelten nicht allzu große Torgefahr, die wenigen vielversprechenden Situationen kamen eher von Twistringen. Nach einer guten halben Stunde verarbeitete Lennart Bors eine Vorlage von Tom Thiede technisch anspruchsvoll und zog aus der Drehung ab. SV-Keeper Bennet Knake war jedoch auf dem Posten und parierte das 18-Meter-Geschoss glänzend. Nur wenige Minuten später segelte eine Flanke von Florian Harms in den Strafraum, Tom Thiede kam am zweiten Pfosten zum Kopfball und verfehlte das Ziel knapp.

Im zweiten Durchgang schienen die Gastgeber in der Offensive mehr investieren zu wollen und kamen in der 52. Minute zu einer Großchance: Justus Wicke lief in einer Kontersituation allein auf SC-Schlussmann Yanik-Luca Klenke zu, der ihm den Ball in letzter Sekunde vom Fuß spitzelte und so den Rückstand verhinderte.

Die Gäste steckten aber keineswegs zurück. Sie versuchten weiter, das Spielgeschehen zu bestimmen und hatten ihre beste Tormöglichkeit in der 77. Minute: Tom Thiede kam aus acht Metern und leicht spitzem Winkel zum Abschluss und traf die Kugel ordentlich. Doch Bennet Knake ließ sich in dieser Situation genauso wenig bezwingen, wie eine Minute zuvor bei einem verunglückten Klärungsversuch des eigenen Abwehrmanns Florian Wacker, den er von der Linie kratzte.

Die Schlussphase der Partie sollte es dann noch einmal in sich haben. Acht Gelbe Karten und eine Rote verteilte das Schiedsrichtergespann in der letzten Viertelstunde, über deren Berechtigungen die Meinungen durchaus auseinandergingen. Dazu kam ein Foulelfmeter für Bruchhausen-Vilsen in der 80. Minute, nachdem Mathis Wohlers zuvor von den Beinen geholt worden war.

Jan-Christoph Kornau brachte das Leder jedoch nicht am gut reagierenden Yanik-Luca Klenke vorbei. „Wenn man kurz vor Schluss mit dem Elfmeter die Punkte auf dem Silbertablett bekommt, ist man schon ein wenig enttäuscht“, gab SV-Trainer Torsten Klein zu, merkte aber auch an: „Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, das auch andersherum hätte ausgehen können.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 11.10.2021

Herren 06.10.2021 von Hermann Hamann

Ü65 Mega Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Barrien: Mannschaftsfahrt Oldies

Nach langer Corona-Pause wurde wieder eine Mannschaftsfahrt durchgeführt. Wieder einmal hat Johann Mügge diese Fahrt hervorragend organisiert. Dieses Jahr ging es in die Drei-Flüsse-Stadt Passau in Niederbayern nahe der österreichischen Grenze. Neben Stadtführung und Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten Passaus, kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Besonders in Erinnerung geblieben ist sicherlich der Aufstieg zur Veste Oberhaus auf dem Georgsberg mit der atemberaubenden Aussicht und natürlich die Fahrt auf der Donau nach Oberzell/Kasten. Weitere Bilder in der Galerie.

Herren 05.10.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: TVE Nordwohlde lässt beim 5:1 gegen den SV Bruchhausen-Vilsen II keine Zweifel am Heimsieg aufkommen

 

Nordwohlde.  Die Kreisliga-Kicker des TVE Nordwohlde haben sich für die jüngste 0:2-Niederlage gegen den SV Mörsen-Scharrendorf rehabilitiert und die Tabellenspitze durch einen 5:1 (2:1)-Heimsieg gegen die Reserve des SV Bruchhausen-Vilsen zurückerobert. Dementsprechend zufrieden zeigte sich TVE-Trainer Michael Wichmann: „Das war ein hochverdienter Sieg. Es war wichtig, dass wir eine Reaktion auf die Niederlage gegen Mörsen-Scharrendorf angeboten haben. Die Jungs haben ihre Leistung grandios auf den Platz gebracht.“

Die Führung für die Hausherren erzielte Jan-Hendrik Soller nach einem starken Zuspiel von Bastian Ohlendieck (19.). Nur zwei Minuten später waren die beiden Nordwohlder Akteure erneut in Co-Produktion unterwegs: Dieses Mal wusste Ohlendieck eine herrliche Vorarbeit von Soller zum 2:0 auszunutzen (21.). In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch insgesamt waren die Gastgeber an diesem Nachmittag einfach die effizientere Mannschaft. Den einzigen Vilsener Treffer markierte Feizal Alkozei in der 35. Minute, wodurch wieder Hoffnung bei den Gästen aufkam. Bei diesem Gegentreffer waren die Nordwohlder Spieler viel zu weit weg vom Torschützen, der diese Nachlässigkeiten sofort bestrafte. Der neue Vilsener Hoffnungsschimmer wurde jedoch kurz nach dem Seitenwechsel bereits im Keim erstickt, als Ohlendieck mit einem traumhaften Distanzschuss aus 35 Metern auf 3:1 erhöhte (48.).

Vier Minuten später sorgte Matheis Heikoop nach präziser Vorarbeit des überragend spielenden Ohlendieck für die Entscheidung – 4:1. Davon sollten sich die Gäste nicht mehr erholen. Zwar waren sie weiter bemüht, doch an diesem Tag ließ die Mannschaft von Steffen Lange zu viele Möglichkeiten aus, um den neuen Spitzenreiter vor größere Problemen zu stellen. „Entweder waren wir so gut oder Vilsen hatte einen schlechten Tag. Insgesamt habe ich aber mehr von Vilsen erwartet“, betonte Wichmann.

Nach dem 4:1 plätscherte die Begegnung ein wenig vor sich hin. Erst in Minute 80 zappelte das Leder wieder im Netz: Nach einem Lattenschuss verwertete Linus Brunner den Abpraller zum 5:1-Endstand. Während der TVE mit nunmehr 15 Punkten mit dem punktgleichen TV Neuenkirchen von der Tabellenspitze grüßt, ist Bruchhausen-Vilsen II auf Rang sechs abgerutscht. Die Lange-Elf hat allerdings nur vier Punkte Rückstand auf Nordwohlde.

Für den TVE geht es am kommenden Wochenende mit der Partie beim noch punktlosen TSV Barrien weiter. Für Nordwohldes Trainer Michael Wichmann steht dann als Ex-Coach des TSV ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten an. „Wir werden mit einer breiten Brust in dieses Spiel gehen und wollen unbedingt gewinnen“, betont der Coach, warnt aber zugleich, dass man „nicht zu leichtfertig in dieses Spiele gehen“ sollte.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 05.10.2021

Herren 04.10.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Ein zäher Sieg für Bruchhausen-Vilsen

Mit einem knappen 1:0 setzt sich das Team von Torsten Klein beim TSV Okel durch und springt auf Rang zwei

Okel. Nach dem Abpfiff war der Jubel auf der Bank des SV Bruchhausen-Vilsen groß. Zwar lag das Team von Torsten Klein mit 1:0 vorne, doch diese knappe Führung wirkte bis zur letzten Minute wackelig. Dennoch siegte das Team aus dem Luftkurort auswärts beim TSV Okel am Ende eben mit 1:0 (0:0) und springt damit in der Tabelle auf Rang zwei. „Dieser Sieg ist hochverdient. Eigentlich hätten wir sogar höher gewinnen müssen“, sagte der Vilsens Coach Klein nach der Partie. Vor allem in der zweiten Halbzeit ergaben sich für die Gäste aus Vilsen etliche, teilweise auch hundertprozentige Möglichkeiten. Doch der starke TSV-Keeper Rico Volkmann verhinderte mit seinen Paraden Schlimmeres.

In der ersten Halbzeit war auf beiden Seiten wenig zu sehen. Die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Ab und an schafften es die Teams vor den Sechzehner, zu einer gefährlichen Situation kam es aber nicht. „Wir haben von vornherein gewusst, dass es ein Geduldsspiel wird. Wir mussten lange Zeit auf Chancen warten“, sagte Klein. Die Defensive der Gastgeber ließ nur wenig zu, Vilsen biss sich teilweise die Zähne aus. „Wir wissen, dass wir hinten gute Leute haben“, betonte TSV-Coach Cord Clausen. Während Okel mit vielen langen Bällen nach vorne arbeitete, versuchten es die Vilser spielerisch. Immer wieder waren es Mathis Wohlers und Nick Brockmann, die mit ihren Aktionen Nadelstiche setzten. In der 22. Minute beispielsweise war es Brockmann, der sich nach einer Flanke in den Strafraum lang machte, den Ball aber am Tor vorbei grätschte.

Mathis Wohlers und Dennis Böschen brachten die Okeler Defensive ins Schwitzen und verzeichneten sowohl mit dem Kopfball von Böschen als auch mit dem Distanzschuss von Wohlers zwei dicke Möglichkeiten. Doch TSV-Keeper Volkmann war zur Stelle, was die Anhänger der Vilser teilweise zum Verzweifeln brachte. „Der hält ja wirklich jedes Ding“, rief ein Zuschauer in die Menge. Auch die Gastgeber hatten kurz vor dem Pausenpfiff eine Chance. Eine Ecke von Tobias Kohnert landete bei Clemens Backhaus, der als erster mit dem Kopf dran war, das Tor aber knapp verfehlte. „In der ersten Halbzeit waren wir auf dem richtigen Weg“, lautete das Zwischenfazit von Clausen.

Nach Wiederanpfiff waren es aber die Vilser, die von Minute zu Minute stärker wurden. Der gut aufgelegte Mathis Wohlers verzog zunächst einen Freistoß aus knapp 18 Metern (54.). Drei Minuten später dribbelte sich Brockmann durch die Defensive der Okeler, passte auf Mathis Wohlers, dessen scharfe Flanke von rechts im Sechzehner des TSV keinen Abnehmer fand. „Unsere Standardsituationen waren sehr gefährlich“, wusste SVBV-Trainer Klein, dessen Team in der 61. Minute den langersehnten Treffer erzielte. Nach einem Gewusel aufseiten der Okeler war es Justus Wicke, der zum 1:0 traf. „Ein individueller Fehler von uns wurde direkt bestraft“, haderte Cord Clausen, dessen Team im Anschluss etwas wackelig wirkte.

Vilsen drehte dagegen auf und hatte zwei dicke Möglichkeiten auf dem Fuß. Zunächst war es Moritz Warnke, der sich in der Mitte gegen mehrere Okeler Spieler durchsetzte und frei auf das Tor zurannte. Beim ersten Schuss scheiterte er an Rico Volkmann, den zweiten Versuch rettete Marlon Reyher auf der Linie (68.). Auch im weiteren Verlauf sorgten Wicke, Wohlers und Brockmann für gefährliche Situationen, doch Volkmann war immer zur Stelle. „Rico hat das wirklich gut gemacht. Das muss man so sagen“, lobte Gäste-Coach Klein den gegnerischen Keeper.

Auch Clausen sah das so, ärgerte sich dennoch über diese knappe Niederlage. „Insgesamt ist es unglücklich gelaufen. Wir müssen einfach lernen, unsere Fehler auszubügeln. Das ist eine Sache der Konzentration“, wusste Clausen die Niederlage einzuordnen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 04.10.2021

Herren 01.10.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Tipper der Woche Eine treue Seele

Stürmer Nick Brockmann fühlt sich beim SV Bruchhausen-Vilsen pudelwohl

 

Bruchhausen-Vilsen. Nick Brockmann ist beim Fußball- Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen nicht mehr wegzudenken. Auch wenn er ursprünglich aus Martfeld kommt, sagt er von sich selbst: "Ich würde mich mittlerweile schon als Vilser Jung bezeichnen." Gemeinsam mit Benjamin Pinzer, Moritz Wohlers und Jakob Warnke spielt er nun seit drei Jahren im Herrenbereich, kickte mit ihnen aber schon in der Jugend bei der JSG Bruchhausen-Vilsen und erinnert sich gern an die Zeit zurück. "Wir waren ein eingeschworenes Team und sind es eigentlich auch heute noch. Es war wirklich eine tolle Zeit", sagt der 20-jährige Offensivakteur der Vilser.

Seine fußballerische Laufbahn begann er mit vier Jahren beim TSV Martfeld. "Meine Mutter spielte Handball, bis ich dann auf die Welt kam. Mein Vater spielte Fußball, unter anderem in Hemelingen und in Brinkum. Es war quasi klar, dass ich mit dem Fußballspielen anfange, auch weil mein erstes Wort 'Ball' war", schmunzelt Brockmann. In der B-Jugend wechselte er dann zur JSG. "Aufgrund der Zusammenführung der Teams aus der Samtgemeinde ging ich dann nach Vilsen", erklärt Brockmann. Bei der JSG, sowohl bei den B- als auch A-Junioren, erlebte er zwei aufregende Spielzeiten. In beiden Saisons spielte sein Team immer oben mit, "leider haben wir den Aufstieg auch immer ziemlich knapp verpasst", sagt Brockmann, der durch seine Treffer und zahlreichen Vorlagen auch über die Grenzen der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen auf sich aufmerksam machte. Ein Wechsel kam für den jungen Kicker aber nicht infrage: "Das stand niemals zur Debatte. Die Truppe war einfach super und ich wollte unbedingt mit meinen Kumpels weiterspielen."

Erste Schritte im Herrenbereich

Frank Fischer, damaliger Trainer der Vilser, wurde ebenfalls auf Brockmann aufmerksam und nahm unter anderem sein Können bei der ersten Herren in Anspruch. "Es war eine aufregende Zeit, leider haben wir die Spiele immer wieder unglücklich verloren", erinnert sich Brockmann zurück. In der Saison 2018/19 mussten die Vilser den Weg von der Bezirksliga in die Kreisliga Diepholz antreten, was rückblickend betrachtet für Brockmann der richtige Schritt gewesen ist. "Wir mussten noch viel lernen, deswegen haben wir den Abstieg auch irgendwie so hingenommen, auch wenn wir natürlich traurig waren. Dennoch waren wir zu jung und unerfahren", weiß der Vilser-Kicker den Abstieg einzuordnen. Unter dem damals neuen Coach Patrick Tolle mischten die jungen Wilden die Kreisliga auf und dominierten, gemeinsam mit der TSG Seckenhausen, das Klassement. "Die Arbeit mit Patrick war super, auch weil wir uns schon kannten, da er unsere A-Jugend trainiert hat. Auch Entwicklungstechnisch hat er uns sehr weit gebracht, vor allem konditionell", sagt Brockmann, der mit seinen insgesamt elf Toren einen großen Beitrag zum Aufstieg in die Bezirksliga leistete.

Auch in der Saison 20/21 in der neuen Liga machten die Vilser mit ihrer Leistung und vor allem mit ihrer starken Gemeinschaft auf sich aufmerksam. "Natürlich gab es spielerische Unterschiede im Gegensatz zur Kreisliga. Wir waren aber tatsächlich gut vorbereitet, auch weil wir uns in der Kreisliga unfassbar weiterentwickelt haben", hat Brockmann beobachten können. Aufgrund der Corona-Pandemie war nach neun Spielen Schluss und die Vilser beendeten die Saison auf Rang zwei.

In dieser Spielzeit steht der SVBV aktuell auch auf Platz zwei und möchte diesen im Idealfall bis zum Schluss verteidigen. "Wir sind nicht der Favorit und die Liga ist wirklich schwer einzuschätzen. Da wir aber schon auf dem zweiten Rang stehen, wollen wir natürlich dort auch bleiben", hofft Nick Brockmann. Mit dem neuen Trainer Torsten Klein kommt der Offensivakteur sehr gut klar und bewundert vor allem seine akribische Arbeit. "Seine Arbeit ist super, er macht viele Dinge anders als Patrick, aber dadurch spielen wir auch anders, was uns zugute kommt. Außerdem hat er eine ruhige, aber sehr bestimmende Art und findet immer die richtigen Worte", lobt der 20-Jährige die Arbeit seines Trainers. Aktuell führt der Stürmer die Torschützenliste der Bezirksliga mit fünf Toren an. Doch das sei aus seiner Sicht keine Einzelleistung. "Ohne mein Team würde ich nicht da stehen. Außerdem haben wir viele, gute Offensivspieler in unseren Reihen", betont er. Ob er jemals für einen anderen Fußballverein die Schuhe schnüren wird, beantwortet Brockmann so: "Stand jetzt würde ich kein Angebot annehmen. Ich arbeite in Bremen und wohne noch bei meinen Eltern. Deswegen ist es aktuell kein Thema. Aber wer weiß, was in zwei, drei Jahren noch passiert." Am Ende ist er eben noch ein Vilser Jung.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 01.10.2021

Herren 27.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Ein Punkt, der keinen zufriedenstellt

Sowohl der SV Heiligenfelde als auch der SV Bruchhausen-Vilsen hadern mit dem 1:1

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen und der SV Heiligenfelde trennen sich mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Vilsens Trainer Torsten Klein war mit diesem Ergebnis aber nicht zufrieden: "Ein Punkt ist leider zu wenig. Wir wollten gewinnen und die drei Punkte zuhause behalten", stellte er nach der Begegnung klar.

Im ersten Spielabschnitt sah die Partie des Gastgebers soweit auch gut aus. Der Gast aus Heiligenfelde kam nur sehr schwer ins Spiel und blieb in der Offensive zunächst harmlos. Auch auf der Gegenseite gab es zu Beginn wenig Chancen, meist nur kleine Torannäherungen. Den ersten Abschluss des Spiels nahm sich Mathis Wohlers, blieb dabei allerdings in der Defensive der Gäste aus Heiligenfelde hängen. SVH-Coach Torben Budelmann war mit dem Auftreten seines Teams alles andere als zufrieden: "Die Anfangsphase haben wir total verschlafen. Sowohl gegen den Ball als auch mit dem Ball war das viel zu wenig. Wir hatten keine Entlastung und konnten uns nur selten hinten befreien", beobachtete er während des Spiels.

Bestes Beispiel dafür war die 29. Spielminute als die Gäste eine Ecke nicht richtig klärten und beim zweiten Ball in den Sechzehner die komplette Defensive schlief. Mathis Wohlers brachte den Ball von der rechten Seite in die Gefahrenzone, wo Vilsens Stürmer Nick Brockmann aus sechs Metern freistehend zur 1:0-Führung verwandeln konnte (29.). Vor der Pause hatten die Gäste aus Heiligenfelde zwei Chancen auf den Ausgleich, ließen diese jedoch liegen.

Gäste zeigen ein anderes Gesicht

Den Offensivschwung nahm der Gast mit hinein in den zweiten Spielabschnitt: "Mit Wiederanpfiff haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Durch aggressiveres Anlaufen konnten wir Bruchhausen-Vilsen besser vor Probleme stellen und gleichzeitig unser Offensivspiel fokussieren", erklärte Budelmann. Die entscheidende Szene der zweiten Halbzeit folgte in der 66. Minute: Sören Schütte lief mit dem Ball am Fuß vom Tor weg und kreuzte dabei den Laufweg von Jan-Christoph Cornau. Dieser traf den gegnerischen Stürmer dabei unglücklich an der Hacke, sodass der Schiedsrichter Düren Morgan keine andere Wahl hatte, als auf den Punkt zu zeigen. Roman Obst verwandelte zum 1:1-Ausgleich (67.)

Auch nach dem Ausgleichstreffer blieb Heiligenfelde dran und spielte auf Sieg. Bennet Hansen bekam die Chance zur Führung, scheiterte allerdings knapp. Beide Mannschaften haderten nach dem Schlusspfiff mit dem Ergebnis und nur einem gewonnenen Punkt, doch am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden. Nach der Hinrunde belegt der SV Bruchhausen-Vilsen somit den zweiten Platz und trifft kommendes Wochenende auf den direkten Verfolger aus Okel. Der SV Heiligenfelde verteidigt mit dem Punktgewinn den vierten Platz in der Tabelle und bleibt somit weiterhin an den Plätzen für die Aufstiegsrunde dran.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 27.09.2021

Herren 20.09.2021 von Thomas Warnke

1. Herren: Bassum fehlt die Konzentration gegen SV Bruchhausen-Vilsen

Bassum. Der TSV Bassum hat in der Bezirksliga Hannover das zweite Spiel in Folge verloren. Auf eigenem Platz unterlagen die Fußballer von Trainer Martin Werner mit 1:2 (0:1) dem SV Bruchhausen-Vilsen, ließen dabei allerdings beste Möglichkeiten aus, ein besseres Resultat einzufahren. "Unser großes Problem ist aktuell die Chancenverwertung", gab Werner nach dem Abpfiff zu Protokoll und erinnerte an die vergangene Woche: "Das war schon bei der 0:1-Niederlage gegen Heiligenfelde so, da fehlt vor dem Tor einfach die letzte Konzentration."

Die Gäste erwiesen sich zudem keineswegs als Punktelieferant, suchten ihrerseits die Chance nach vorn – meist mit langen Bällen hinter die Abwehr. Die frühe Führung tat Vilsen dabei sicherlich gut: Nach einer Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten entschied Justus Wicke das Kopfballduell für sich und drückte die Kugel unten links in die Maschen zum 1:0 (12.). Erst mit dem Rückstand kamen die Hausherren besser in die Partie und zu den bereits erwähnten Möglichkeiten. Wilke Kluge scheiterte an SV-Keeper Bennet Knake, der kurz darauf auch in der Eins-gegen-eins-Situation mit Philipp Stünkel die Nerven und das bessere Ende für sich behielt. Deutlich effizienter zeigten sich die Vilser, die nach der Pause praktisch mit Wiederanpfiff auf 2:0 stellten. Die Gäste setzten sich zu leicht auf der rechten Seite durch, der lange Ball erreichte Sören Schweers (47.) im Sturmzentrum, der noch Bassums Schlussmann Leonard Schäfer umkurvte und die Kugel ins leere Tor schob.

Mit dem Rückstand im Gepäck legte Bassum nun alle Fesseln ab, die verbleibende halbe Stunde geriet zum Spiel auf ein Tor, doch nur eines sollte noch fallen. Ein weiter Einwurf Patrik Remmerts sprang an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum, bis Alexander Pestkowski dazwischen und das Leder zum 1:2 (64.) in die Maschen trat.Bassum. Der TSV Bassum hat in der Bezirksliga Hannover das zweite Spiel in Folge verloren. Auf eigenem Platz unterlagen die Fußballer von Trainer Martin Werner mit 1:2 (0:1) dem SV Bruchhausen-Vilsen, ließen dabei allerdings beste Möglichkeiten aus, ein besseres Resultat einzufahren. "Unser großes Problem ist aktuell die Chancenverwertung", gab Werner nach dem Abpfiff zu Protokoll und erinnerte an die vergangene Woche: "Das war schon bei der 0:1-Niederlage gegen Heiligenfelde so, da fehlt vor dem Tor einfach die letzte Konzentration."

Die Gäste erwiesen sich zudem keineswegs als Punktelieferant, suchten ihrerseits die Chance nach vorn – meist mit langen Bällen hinter die Abwehr. Die frühe Führung tat Vilsen dabei sicherlich gut: Nach einer Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten entschied Justus Wicke das Kopfballduell für sich und drückte die Kugel unten links in die Maschen zum 1:0 (12.). Erst mit dem Rückstand kamen die Hausherren besser in die Partie und zu den bereits erwähnten Möglichkeiten. Wilke Kluge scheiterte an SV-Keeper Bennet Knake, der kurz darauf auch in der Eins-gegen-eins-Situation mit Philipp Stünkel die Nerven und das bessere Ende für sich behielt. Deutlich effizienter zeigten sich die Vilser, die nach der Pause praktisch mit Wiederanpfiff auf 2:0 stellten. Die Gäste setzten sich zu leicht auf der rechten Seite durch, der lange Ball erreichte Sören Schweers (47.) im Sturmzentrum, der noch Bassums Schlussmann Leonard Schäfer umkurvte und die Kugel ins leere Tor schob.

Mit dem Rückstand im Gepäck legte Bassum nun alle Fesseln ab, die verbleibende halbe Stunde geriet zum Spiel auf ein Tor, doch nur eines sollte noch fallen. Ein weiter Einwurf Patrik Remmerts sprang an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum, bis Alexander Pestkowski dazwischen und das Leder zum 1:2 (64.) in die Maschen trat.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 20.09.2021

Herren 20.09.2021 von Thomas Warnke

2. Herren: Viele Torszenen, aber kein Treffer

Das Spiel zwischen dem SV Mörsen-Scharrendorf und dem SV Bruchhausen-Vilsen II war aufgrund der vielen Torszenen zwar unterhaltsam. Am Ende trennten sich die Teams jedoch mit einem torlosen Unentschieden.

Keine Tore an der B51: In der Fußball-Kreisliga trennten sich der SV Mörsen-Scharrendorf und der SV Bruchhausen-Vilsen II 0:0. Ervi Mbiyeya mit einem Lattentreffer sowie Lukas Feldmann hätten in den letzten fünf Minuten das Tor des Tages erzielen können. In dem Spiel, das wegen der vielen Torszenen unterhaltsam war, hatte Mörsen mehr Spielanteile, was auch Vilsens Trainer Steffen Lange anerkannte. Er war einigermaßen zufrieden. "Wir sind eine zweite Mannschaft, da können wir mit dem Punkt leben. Mörsen hat wie erwartet sehr körperlich agiert und war uns überlegen." Mörsens Fußball-Chef Andreas Siegmann hatte einen ähnlichen Eindruck von den Kräfteverhältnissen. Er verwies auf die vielen Mörsener Möglichkeiten. "Mit der Chancenverwertung sind wir überhaupt nicht zufrieden, aber immerhin haben wir uns Torszenen rausgespielt."

Lange und seine Vilser hatten personell umplanen müssen. Arsen Orzjan musste zum Polizeidienst beim Nordderby und Offensivmann Feizal Alkozei fiel mit einer Muskelverletzung aus. Für ihn spielte Aaron Witte im Sturm neben Daniel Freund. Eine gekonnte Co-Produktion der beiden wurde zur größten Vilser Chance. Doch Freunds Versuch wurde von Christian Horstmann geklärt (42.). Zuvor war Sören Schweers an SVMS-Keeper Marcel Bavendiek gescheitert. In dieser Phase hatte Vilsen gerade besser ins Spiel gefunden. Die Feldvorteile lagen vor allem in der ersten halben Stunde bei Mörsen. Die Gastgeber waren präsenter in den Zweikämpfen und spielten nach vorne. "Die vielbeinige Abwehr und der Keeper haben Tore verhindert", so Siegmann.

Tatsächlich musste SVBV-Torwart Tobias Stuwe frühzeitig gegen Bastian Böskings Schuss aus halblinker Position parieren (3.). Jonas Wessels verfehlte bei Mörsen mehrfach das Ziel (1./24.). Zudem schoss Andre Nienaber einen Freistoß knapp übers Tor (26.). Steffen Lange hatte die Mörsener Torgefahr nicht so zwingend gesehen wie Siegmann. Gleichwohl fand auch er die Gastgeber optisch klar überlegen: "Besonders spektakulär war das Spiel vor der Pause aber nicht." In Hälfte zwei starteten die Gäste mit größeren Erwartungen, setzten diese aber nicht um. Stattdessen drängte Mörsen durch Wessels (52.) auf die Führung. Nach Flanke von Bösking herrschte höchste Not im Vilser Strafraum. Wessels köpfte erneut, Arne Brinkmann rutschte aus und verfehlte den Ball (48.). "Ich mache meinem Team aber keinen Vorwurf, wir sind hier trotz Personalnot mit einem Punkt rausgegangen", so Lange.

Denn auch Steve Prehn musste nach der Verletzung aus der Vorwoche noch vor der Pause ausgewechselt werden. Die Gastgeber verwerteten die Großchancen am Ende nicht. Mbiyeya traf Metall (84.) und Feldmann scheiterte aus fünf Metern (86.). Siegmann schien den Chancenwucher kaum glauben zu können, suchte aber später das Positive in einem durchschnittlichen Kreisligaspiel.

© Mit freundlicher Genehmigung von Weser Kurier, Datum: 20.09.2021

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