header
Herren 26.09.2020 von Thomas Warnke

2. Herren: Der ehrgeizige Torgarant

Sören Schweers markiert sechs der bislang neun Treffer des Kreisliga-Spitzenreiters SV Bruchhausen-Vilsen II

Bruchhausen-Vilsen. Sören Schweers hatte sich vor Beginn der Spielzeit 2020/21 vorgenommen, zweistellig zu treffen. Doch der Torjäger des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen II musste seine Ziele redigieren. Denn nach vier Spieltagen hat der Angreifer bereits sechs Tore auf dem Konto, führt damit die Torschützenliste in der Kreisliga Diepholz an. „Jetzt würde ich gerne am Ende der Saison unter den besten drei Torschützen stehen“, unterstreicht Schweers, der mit seiner Mannschaft bis dato noch keine Niederlage einstecken musste und somit von der Tabellenspitze grüßt.

Der plötzliche Erfolg kommt dabei nicht von ungefähr. Schweers hat in der Vorbereitung und auch während des großen Lockdown von März bis Juli hart gearbeitet, insgesamt 15 Kilogramm abgenommen. „Ich hatte so viel Spaß am Erfolg und wollte dann noch mehr“, berichtet er. In der Zeit, wo kein Fußballspielen möglich war, die Fitnessstudios geschlossen waren, ergriff der 21-Jährige die Chance und ging mehrmals die Woche laufen. „Anfangs standen Fünf-Kilometer-Läufe auf dem Programm. Dann wollte ich auf der Strecke immer schneller werden und habe mich schließlich bis auf zehn Kilometer gesteigert“, beschreibt Schweers.

Vier- bis fünfmal pro Woche zog er sich die Laufschuhe an. Und als die Fitnessstudios wieder öffneten, stemmte er nebenbei noch Gewichte. „Es hat sich echt total gelohnt. Ich fühle mich jetzt viel fitter und wohler, merke das extrem im Alltag und vor allem bei der Arbeit“, betont der gelernte Zimmerer. Auch die Ernährung hatte Schweers drastisch umgestellt. „Ich habe ausschließlich Wasser getrunken und auf der Arbeit nur Quark mit Gurken gegessen.“ 

Konzentration auf zweite Herren

An einen Wechsel dachte Sören Schweers, der seit seinem fünften Lebensjahr beim SV Bruchhausen-Vilsen kickt, bislang nicht. „Ich bin einfach froh, dass ich mit meinen Kumpels zusammenspielen kann. Wir sind alle miteinander befreundet, unternehmen auch außerhalb des Platzes viel zusammen. Und der Verein kümmert sich auch sehr gut um uns.“ Derzeit konzentriert er sich voll und ganz auf seine Leistungen bei der Zweitvertretung. Doch schnuppern durfte er auch schon mal beim ersten Herrenteam. „Beim Testspiel durfte ich mal mitmachen, und zuletzt saß ich in der Liga auch mal auf der Bank“, berichtet er. „Allerdings möchte ich jetzt erst einmal mit meiner Truppe die Aufstiegsrunde erreichen, und dann schauen wir weiter.“

Schweers gibt sich sehr optimistisch. Das darf der 21-Jährige aber auch sein. Schließlich steht die Reserve mit zwölf Punkten und 8:1 Toren an der Tabellenspitze der Kreisliga. Und der Torjäger ist daran maßgeblich beteiligt, markierte er doch sechs der insgesamt acht Treffer.

Doch was macht den Aufsteiger SV Bruchhausen-Vilsen II derzeit eigentlich so stark? „Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gespielt und den Schwung und die Euphorie vom Aufstieg einfach mitgenommen. Wir sind insgesamt viel selbstbewusster geworden“, bekräftigt Schweers, der dabei natürlich auch seinen Trainer Ben Weber mit ins Boot holt. „Er gehört mit zu unserem Freundeskreis und kann uns daher noch mal ganz anders einstellen auf die Spiele. Außerdem bringt er ein enormes fußballerisches Verständnis mit“, lobt Schweers.

Lobeshymnen auf Schweers

Das Lob gibt der Übungsleiter an seinen Stürmer zurück: „Sören ist ein Kampfschwein, das nie aufgibt. Er geht dahin, wo es weh tut und verlangt jedem Verteidiger körperlich alles ab.“ Derzeit läuft einfach alles rund beim Tabellenführer SV Bruchhausen-Vilsen II.

Die Serie soll an diesem Sonnabend (Anpfiff: 18 Uhr) beim TV Neuenkirchen nicht enden. Dann soll der fünfte Sieg in Folge her. „Ich kenne zwar ein paar Spieler von Neuenkirchen, habe aber noch nie gegen sie gespielt. Aber ich habe mir sagen lassen, dass es nicht einfach ist, dort zu bestehen“, sagt Schweers. Aber wenn der Torjäger so weitermacht wie bisher, dann scheint ein weiterer Erfolg für Vilsens Zweite durchaus möglich zu sein.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.09.2020

Herren 24.09.2020 von Hermann Hamann

Ü65 Mega Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Barrien: Ü-65 Premiere geglückt!

Erstmalig nahm der SV Bruchhausen-Vilsen als einziger Verein im Kreis Diepholz am Punktspielbetrieb mit einer Mannschaft Ü 65 teil. Zu Gast war am Mittwoch, d.23.9.2020 die SG Penningbüttel. Dieses Match wurde klar mit 4:1 gewonnen. Die Tore erzielten Reinhard Kleinschmidt (2 Treffer), Heinz Nentwig und Frank Pellmann. Dies war ein hoffnungsvoller Beginn. Das nächste Spiel findet am Montag, d.28.9.2020 um 18.00 Uhr bei der SG Lilienthal statt.

Herren 21.09.2020 von Thomas Warnke

2. Herren: SVBV II surft weiter auf Euphoriewelle

Der SV Bruchhausen-Vilsen II setzt seinen Siegeszug fort und schlägt auch den TVE Nordwohlde mit 2:0

Bruchhausen-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen II hat eine Menge Schwung vom Aufstieg mitgenommen und surft nun weiter auf einer Euphoriewelle. Auch der TVE Nordwohlde konnten de Liga-Neuling nicht stoppen, unterlag dem Primus am Ende mit 0:2 (0:0). "Wir sind sehr ersatzgeschwächt angetreten, einige Spieler waren verletzt. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Truppe und zufrieden mit der Leistung", lobte SVBV-Trainer Ben Weber seine Mannen.

Es dauerte seine Zeit – 20 Minuten, um genau zu sein – bis die Hausherren in die Partie fanden. Bis dahin gab der TVE Nordwohlde den Ton an, erspielte sich ein paar Torchancen. Die beste Möglichkeit besaß gleich zu Beginn Pascal Matz. Doch sein Versuch aus 16 Metern knallte nur an die Latte. Die Gäste wirkten in der Anfangsphase etwas agiler, waren den Schritt schneller am Ball. Doch wirklich gefährlich wurde es weiterhin auf beiden Seiten nicht. "Dann haben wir uns aber mit der Zeit in die Partie gekämpft", meinte Weber. "Wir sind viel besser in die Zweikämpfe gekommen. Das hat uns dann mehr Sicherheit gegeben." Doch wirkliche Torraumszenen sahen die Zuschauer in Bruchhausen-Vilsen bis zur Halbzeit dennoch nicht. 

Schweers trifft schon wieder

Das sollte sich dann zu Beginn des zweiten Abschnittes jedoch ändern. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schaltete der SV Bruchhausen-Vilsen II gewohnt schnell um. Heinrich Meyer schickte Dorian Klinger steil. Dieser sah in der Mitte den freistehenden Sören Schweers, der nur noch einschieben musste (53.). Und nur wenig später legte der Primus nach. Gleicher Ablauf wie beim Führungstreffer: Diesmal bediente Christian Mewes im Zentrum Daniel Freund, der problemlos zum 2:0 vollstreckte (64.). "Danach haben wir das Spiel kontrolliert, nicht mehr viel anbrennen lassen", betonte Weber. Zwar gab der TVE Nordwohlde nie auf, präsentierte sich aber nur noch bei Standardsituationen gefährlich. Dennoch langte es nicht zu einem Treffer. Und so bleibt der SV Bruchhausen-Vilsen II weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Nordstaffel. "Ich hätte wahrlich nicht gedacht, dass es bei uns so gut läuft. Aber das nehmen wir natürlich gerne mit und versuchen, weiter so erfolgreich zu sein", bekräftigte SVBV-Trainer Ben Weber.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.09.2020

Herren 21.09.2020 von Thomas Warnke

1. Herren: Das lila Bollwerk

Der SV Bruchhausen-Vilsen spielt beim 2:0 über Heiligenfelde zum dritten Mal zu null und träumt von der Aufstiegsrunde

Bruchhausen-Vilsen. Patrick Tolle bescheinigte seiner Mannschaft einfach nur eine "Eins-a-Leistung", während sein Partner Jörn Meyer davon sprach, sehr, sehr stolz auf das Team zu sein. Für die beiden Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen war der 2:0 (1:0)-Sieg über den SV Heiligenfelde nicht irgendein Erfolg. Er war für sie ein Beleg dafür, dass sich ihr Team entwickelt hat.

Vor allem die defensive Stabilität beeindruckte das Trainerduo. Zum dritten Mal im vierten Spiel hielten die Brokser die Null. "Jeder hat sich voll reingehauen. Wir haben fast nichts zugelassen und alles mit einer großen Ruhe verteidigt", lobte Tolle seine junge Elf. Die musste in der Tat nur einmal wirklich zittern, als Joshua Brandhoff in der Anfangsphase den Ball an Torhüter Maximilian Kues vorbei spitzelte. Doch Mathis Mann, der mit seinem Partner Alexander Kues in der Innenverteidigung einen sehr guten Job machte, bereinigte die Situation (5.). Mehr ließen die Gastgeber, die in ihrem vergangenen Bezirksligajahr noch reichlich Lehrgeld gezahlt hatten, nicht zu. "Das war erste Sahne", kam Tolle aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Er sei auch emotional stolz. Ein bisschen klang das so, als hätten seine Schützlinge gerade ihre Reifeprüfung mit Bravour bestanden.

Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch nicht nur eine grundsolide Defensive, sondern auch eine gnadenlose Effektivität. Zwei Standards nutzten die Gastgeber zum Sieg: Beim 1:0 traf Justus Wicke nach einem Eckball per Kopf (29.), beim 2:0 war Chedli Belkhir nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit dem Fuß zur Stelle (77.). Der Angreifer verpasste kurz darauf das dritte Tor, scheiterte an der Latte (81.). Auch die Lilahemden hatte nicht viele Chancen, aber sie waren gefährlicher als die Gäste.

Der Elf von Torben Budelmann und Mustafa Cali war nach der dritten Pleite im vierten Spiel bedient. "Wir waren 90 Minuten besser, wir versuchen Fußball zu spielen", fand Budelmann, dem die defensivere Ausrichtung der Gastgeber nicht schmeckte. "Du musst dich jede Woche durchwühlen. Das macht irgendwann keinen Spaß mehr." Dass bei seiner und Calis Mannschaft auch nicht alles glatt lief, daraus machte er keinen Hehl. Es habe in manchen Momenten die Überzeugung gefehlt, sah er einen überwiegend glücklosen Auftritt. Selbst als die Gäste in der Schlussphase ausschließlich mit langen Bällen agierten, gaben sich die Gastgeber keine Blöße.

Dass es schwer werden würde, sei ihm von Beginn an klar gewesen, fügte Budelmann an. Mit Björn Isensee und Tobias Dickmann fehlten zwei prägende Figuren des SVH-Spiels. Auffällig war vor allem die Ruhe auf dem Platz. Die Gästespieler waren in erster Linie mit sich selbst beschäftigt auf der Suche nach Sicherheit und Vertrauen. Beides fanden sie nur bedingt. Und während Vilsen als Dritter von der Aufstiegsrunde träumen darf, läuft der SVH der Musik als Sechster hinterher. "Von oben" wolle er gar nicht sprechen, sagte Budelmann. "Oben ist wurscht."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.09.2020

Herren 17.09.2020 von Thomas Warnke

2. Herren: Nicht zu bändigen

SV Bruchhausen-Vilsen II rückt durch das 2:1 in Sudweyhe an die Kreisligaspitze

Sudweyhe. Der SV Bruchhausen-Vilsen II ist weiterhin nicht zu stoppen. Der Aufsteiger hat seinen Positivlauf fortgesetzt, bleibt durch den knappen 2:1 (2:0)-Erfolg beim TuS Sudweyhe II in der Fußball-Kreisliga noch ungeschlagen. Und hat somit auch die Tabellenführung erobert.

Beim Tabellennachbarn setzten die Gäste auf ihre gewohnte Taktik: Hinten sicher stehen und dann auf Konter lauern. Der Plan von Trainer Ben Weber ging auf. Zwar ließen die Hausherren den Ball in den eigenen Reihen laufen, doch wirklich gefährlich wurden sie dabei nicht. Lediglich gleich einmal zu Beginn, als Eike Dziuba auf dem rechten Flügel durch war und nur noch den gegnerischen Keeper vor sich hatte. Doch der Schuss des Mittelfeldspielers war zu unplatziert, sodass nicht mehr als eine Ecke dabei herauskam. Danach erspielten sich die Gäste immer mehr ein Chancenplus. Insbesondere über die rechte Seite, wo Flügelflitzer Dorian Klinger sein Unwesen trieb, versuchte der SV Bruchhausen-Vilsen II, Dampf zu machen. Doch Klinger scheiterte zunächst am TuS-Keeper Kevin Rajes (5.) und später dann am Pfosten (17.). „Wir haben uns mit dem Ball richtig verhalten, den schnellen Pass in die Spitze gesucht und das Zentrum dicht gemacht. So konnte sich Sudweyhe nicht entfalten“, lobte Weber seine Schützlinge.

Mehr zur Entfaltung kamen dann aber die Gäste von Minute zu Minute. Immer wieder wurden die schnellen Außenspieler bedient, die dann in der Mitte Sturmtank Sören Schweers suchten. Das probate Mittel ging in der 25. Minute vollends auf. Kevin Ludwig war nach einem feinen Pass auf der linken Seite durch und sah dann im Zentrum den besser positionierten Schweers, der nur noch seinen Fuß hinhalten musste. Sein zweiter Treffer sollte noch vor der Pause folgen. Diesmal setzte sich der bullige Stürmer im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Pascal Feldmann durch, um dann eiskalt in die linke untere Ecke zu treffen (39.). „Wir konnten mit dem Ballbesitz nur wenig anfangen, die letzte Konsequenz hat gefehlt. Außerdem hatten wir im Mittelfeld auch keinen Zugriff“, bemängelte Eduard Scharf, Coach des TuS Sudweyhe II.

Einige Nickeligkeiten

Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde der Ton auf dem Platz rauer, viele ruppige Zweikämpfe wurden geführt. Das führte dazu, dass der Spielfluss der ersten Hälfte etwas verloren ging. Doch weiterhin hatten die Gastgeber viel mehr Ballbesitz, aber wussten damit nichts anzufangen. Die Gäste dagegen agierten in der Defensive weiter konsequent und schnörkellos. „Trotzdem haben wir etwas den Faden verloren und zu fahrig gespielt“, bedauerte SVBV-Coach Weber. Seine Truppe ruhte sich etwas auf der 2:0-Führung aus, jedoch konnten die Grün-Weißen daraus auch kein Kapital schlagen. Die beste Möglichkeit für die Brokser besaß noch Kapitän Philipp Knake. Sein Schussversuch aus 20 Metern verfehlte das Gehäuse aber dann doch recht deutlich.

SVBV nutzt Konter nicht

In der 75. Minute verpasste der SV Bruchhausen-Vilsen II es, den Deckel draufzumachen. Der TuS Sudweyhe II war sehr weit aufgerückt und die Gäste konnten in Überzahl kontern. Doch Schweers wartete zu lange und vertändelte das Spielgerät schließlich. „Daraus hätten wir mehr machen müssen“, ärgerte sich Weber. Denn seine Truppe kam noch mal ins Zittern, weil Rene Vogel im Strafraum mit der Hand an den Ball kam, den Gelb-Roten Karton sah und der Referee folgerichtig auf Strafstoß entschied. Diesen verwandelte Daniel Koch gekonnt zum 2:1-Anschlusstreffer (87.). Weil die absolute Schlussoffensive der Hausherren allerdings ausblieb, konnte der SV Bruchhausen-Vilsen II nur wenig später die Tabellenführung bejubeln. „Wir waren die galligere Mannschaft und deswegen geht das Ergebnis so wohl auch in Ordnung“, bekräftigte Weber.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.09.2020

Herren 16.09.2020 von Thomas Warnke

2. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen II setzt seinen Lauf fort

Der Aufsteiger SV Bruchhausen-Vilsen II ist einfach nicht zu stoppen. Auch im Spitzenspiel beim TuS Sudweyhe II konnte der Liga-Neuling einen Sieg einfahren.

Der SV Bruchhausen-Vilsen II ist weiterhin nicht zu stoppen. Der Aufsteiger hat seinen Positivlauf fortgesetzt, bleibt durch den knappen 2:1 (2:0)-Erfolg beim TuS Sudweyhe II in der Fußball-Kreisliga noch ungeschlagen.

Beim Tabellennachbarn setzten die Gäste auf ihre gewohnte Taktik: Hinten sicher stehen und dann auf Konter lauern. Der Plan von Trainer Ben Weber ging auf. Nach 25 Minuten war es Kevin Ludwig, der Sören Schweers mustergültig bediente und der Stürmer nur noch seinen Fuß hinhalten musste. Nur 14 Minuten später stand der Angreifer wieder im Mittelpunkt. Diesmal setzte sich Schweers im Zweikampf mit Pascal Feldmann durch, um dann am Keeper vorbei ins lange Eck zu treffen. Zwar hatte der TuS Sudweyhe II mehr vom Spiel, wusste seine Chancen aber nicht in Tore umzumünzen.

Im zweiten Durchgang schalteten die Gäste dann einen Gang runter, ruhten sich ein wenig auf ihrer Führung aus. Doch die Hausherren konnten aus dem vielen Ballbesitz kein Kapital schlagen. „Im letzten Drittel hat der entscheidende Pass gefehlt“, seufzte TuS-Trainer Eduard Scharf. Dennoch kamen die Grün-Weißen noch mal heran, weil Daniel Koch einen Foulelfmeter zum 2:1 verwandelte (87.). Allerdings sollte das die letzte gefährliche Aktion der Sudweyher gewesen sein, sodass die Gäste die Tabellenführung bejubeln konnten. „In der zweiten Hälfte müssen wir die Konter besser ausspielen, ansonsten bin ich mit der Leistung sehr zufrieden“, meinte Weber. Ein ausführlicher Bericht folgt in der Donnerstag-Ausgabe.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.09.2020

Herren 14.09.2020 von Thomas Warnke

1. Herren: Wortmanns Tor reicht Vilsen

Der Aufsteiger feiert beim 1:0 in Stuhr seinen zweiten Saisonsieg

Stuhr.Der TV Stuhr bleibt in der Fußball-Bezirksliga weiterhin sieglos und ohne eigenen Treffer. In einer umkämpften Partie setzte sich der SV Bruchhausen-Vilsen mit 1:0 (0:0) durch. Vilsens Trainer Patrick Tolle war mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben es zum zweiten Mal geschafft, ein 1:0 über die Zeit zu bringen und gleichzeitig eine gute Antwort auf das 3:8 unter der Woche geliefert“, war er stolz auf sein Team.

Vilsen presste die Stuhrer in der eigenen Hälfte und kam durch schnelle Umschaltaktionen nach Ballgewinnen immer wieder zu guten Torgelegenheiten. Zunächst versuchte sich Chedli Belkhir aus 16 Metern, verfehlte das Tor allerdings gleich zweimal. Auch Hauke Wortmann fehlte nicht viel, nachdem er zwei Verteidiger hatte stehen lassen (15.). Fünf Minuten später hielt Jenno Bülders seinen TV Stuhr im Spiel. Mit einer starken Rettungsaktion klärte er auf der Linie und verhinderte den Rückstand.

In der Offensive kam von den Gastgebern sehr wenig. Lediglich einmal wurde es vor dem Tor der Vilser gefährlich, allerdings konnte Torwart Maximilian Kues den Einschlag im Netz verhindern. „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu wenig gemacht. Da war Vilsen griffiger und auch einfach wacher“, erklärte Trainer Christian Meyer, der den TV Stuhr zusammen mit Stephan Stindt trainiert.

Die Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts gestaltete sich etwas anders: Stuhr schob die eigenen Reihen etwas höher und störte Vilsen früher. Zu einer zwingenden Torchance kamen die Gastgeber trotzdem nicht. Genau in diese etwas kleinere Drangphase des TVS hinein traf der SV Bruchhausen-Vilsen zum 1:0. Einen weiten Einwurf von der rechten Seite verarbeitete Chedli Belkhir und legte auf Hauke Wortmann ab. Dieser zog aus 11 Metern ab und verwandelte unten links ins Eck. „Wir haben das Tor zu einem sehr guten Zeitpunkt erzielt, da Stuhr gerade besser zu werden schien“, freute sich Vilsens Tolle. Für Stuhrs Meyer war der Nachmittag weniger erfreulich: „Das ist natürlich sehr enttäuschend für uns. Wir müssen es endlich schaffen, selber Tore zu erzielen und Gefahr auszustrahlen."

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.09.2020

Herren 13.09.2020 von Thomas Warnke

2. Herren: SV Bruchhausen-Vilsen II legt in Bramstedt nach

Am Anfang sind die Gastgeber stärker, doch mit der Gästeführung kippt die Partie.

Bramstedt. Verdient mit 2:0 (1:0) haben sich die Kreisligafußballer des SV Bruchhausen-Vilsen II beim TSV Bramstedt durchgesetzt. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel hat der Aufsteiger einen starken Start hingelegt. Bei Bramstedt steht auf dem Punktekonto dagegen weiterhin die Null.

Dabei waren es die Gastgeber, die zunächst besser in die Partie fanden. Nach einem langen Einwurf von Sven Bösche setzte Iven Lehner den Ball jedoch nur ans Außennetz (2.). Den Gästen unterliefen zu Beginn einige Fehlpässe, doch genau zum richtigen Zeitpunkt trafen sie zur Führung und übernahmen dadurch die Spielkontrolle. Daniel Freund nutzte ein Durcheinander in der TSV-Defensive zum 0:1 (14.).

In der Folge spielte nur noch die Bezirksligareserve aus Bruchhausen-Vilsen. „In dieser Phase müssen wir uns vorwerfen lassen, zahlreiche Chancen ungenutzt zu lassen. Das Spiel hätte schon zur Pause entschieden sein müssen“, sagte SVBV-Trainer Ben Weber. Gleich zwei Mal verpasste Arsen Orzjan nach Standardsituationen nur hauchdünn das 0:2. Auch Florian Wacker und Daniel Freund brachten den Ball nicht im Tor unter. Höhepunkt war kurz vor dem Pausenpfiff ein von Sören Schweers verschossener Foulelfmeter (40.).

So blieb der TSV Bramstedt im Spiel und hatte sich für den zweiten Spielabschnitt einiges vorgenommen. „Ich hatte auch den Eindruck, dass wir besser in der Partie sind. Wir sind mit mehr Schwung aus der Kabine gekommen, aber am Ende fehlte uns definitiv die Durchschlagskraft“, bemängelte Bramstedts Trainer Eckhardt Kotrade.

Zu allem Überfluss half sein Team beim zweiten Gegentor nach. Joel Zöfelt wurde im Mittelfeld unter Druck gesetzt und spielte einen Rückpass genau zu Sören Schweers, der nicht lange zögerte und mit seinem schwächeren Fuß zum 0:2 abschloss (60.). „Die Situation haben wir gut erzwungen. Dadurch konnten wir in der Folge tiefer stehen und auf Konter lauern. Einige Überzahlsituationen haben wir dann aber schwach ausgespielt“, erklärte Ben Weber. Seine Mannschaft geriet bei den überwiegend lang geschlagenen Bällen des Kontrahenten jedoch kaum mehr in Gefahr.© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 11.09.2020

Herren 09.09.2020 von Thomas Warnke

1. Herren: Sudweyher Torspektakel

In der vorletzten Saison hatten der TuS und der SVBV 5:5 gespielt - dieses Mal fiel sogar noch ein Tor mehr. Sudweyhe erklomm die Tabellenspitze.

Sudweyhe. Was für ein Fußballspiel! Wer beim Bezirksliga-Duell zwischen dem TuS Sudweyhe und dem SV Bruchhausen-Vilsen auch nur blinzelte, drohte ernsthaft ein Tor zu verpassen. Elfmal klingelte es am Dienstagabend. Gleich achtmal schlugen die Sudweyher zu, die sich durch das 8:3 (4:1) an die Tabellenspitze setzten. Die Vilser Hoffnungen, an den Sieg gegen Twistringen anknüpfen zu können, zerschlugen sich nach einer guten Anfangsphase recht schnell. Am Ende wurde es bitter für den Aufsteiger.

Die Partie benötigte keinerlei Anlaufzeit: Erster Angriff Sudweyhe - 1:0. Robin Engelhardt war nach wenigen Sekunden erfolgreich (1.). Doch prompt die Antwort: Hauke Wortmann luchste Jannik Theiß den Ball ab und glich aus spitzem Winkel aus (2.). Ein Wahnsinns-Auftakt.

Und die Teams hielten die Schlagzahl hoch. Gerrit Jüttner verpasste die Vilser Führung (8.), Stephen Bohl kam auf der anderen Seite nicht ganz an Calvin Helms' Flanke heran (9.). Kurz darauf fischte Theiß einen Jüttner-Freistoß aus dem Eck (11.). Offener als die beiden Kontrahenten in der Anfangsphase kann man das Visier nicht tragen. „Wir hätten das zweite, vielleicht sogar das dritte Tor machen müssen“, ärgerte sich Vilsens Trainer Patrick Tolle nach der Partie. Dann wäre es wohl anders gelaufen für seine und Jörn Meyers Elf, die dem Druck der Gastgeber allerdings nur eine halbe Stunde lang standhielt. Dann traf Calvin Helms zum 2:1 für den TuS (31.).

„Wir hatten ab der 20., 25. Minute eine bessere Staffelung. Das hat es für uns einfacher gemacht“, fand Julian Heusmann, Sechser des TuS. Sein Team hatte nun ein deutliches Übergewicht, war auch körperlich stärker. Engelhardt, der ein ganz starkes Spiel machte, mit seinem zweiten Tor (41.) sowie Heusmann selbst - samt kleiner Tanzeinlage - (45.) schraubten das Ergebnis noch vor der Pause auf 4:1 in die Höhe. „Das war bereits die Vorentscheidung“, war sich Sudweyhes Trainer Benjamin Jacobeit sicher, dass seine Elf das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde.

Er behielt Recht. Spätestens mit Hannes Lüdekes 5:1 war die Partie endgültig gelaufen (58.). Jüttner verkürzte zwar (59.), doch wieder hatte Sudweyhe eine Antwort parat: Der eingewechselte Justin Pakleppa machte das halbe Dutzend voll. „Wir haben uns Sudweyhes Spiel aufzwingen lassen“, erkannte Jörn Meyer das Vilser Problem. „Und dann haben sie vorne einfach eine brutale Qualität“, zollte er den Gastgebern Respekt. Weitere Belege für die Richtigkeit seiner Aussage waren die Treffer von Jason Traemann (84.) und Marvin Zwiebler (85.). Zwischenzeitlich hatte Jüttner ein weiteres Mal für Vilsen getroffen (80.). „Die drei Gegentore ärgern mich, weil wir zweimal sehr unkonzentriert waren. Das müssen wir abstellen“, sagte Jacobeit. Allzu groß war der Ärger aber nicht. Dafür hatten die Grün-Weißen offensiv zu sehr geglänzt: „Wir haben acht Tore geschossen. Da kann man wirklich nicht meckern.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.09.2020

Herren 07.09.2020 von Thomas Warnke

1. Herren: Belkhir beschert Vilsen den Sieg

Liga-Neuling bezwingt SCT

Bruchhausen-Vilsen. Aufsteiger SV Bruchhausen-Vilsen ist mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg über den SC Twistringen in die neue Saison der Bezirksliga Hannover gestartet. Entsprechend groß war die Erleichterung bei Trainer Patrick Tolle, der trotz Überzahl bis zum Ende zittern musste. „Wir haben gerade in der letzten halben Stunde zu viele Standards zugelassen, das wollten wir vermeiden“, so der Coach kritisch, aber doch zufrieden: „Am Ende haben wir es durchgeboxt, also alles gut.“

Im ersten Durchgang tasteten sich die Teams vorsichtig ab, ehe Saimir Dikollari nach verunglücktem Abschlag von Maximilian Kues zur ersten Chance der Partie kam. Doch der SVBV-Schlussmann korrigierte seinen einzigen Fehler und parierte den zu unplatzierten Schuss. Kurz darauf bewahrte Kues die Hausherren mit einer Glanztat gegen Lennart Bors vor dem Rückstand. Dann meldete sich Vilsen mit drei Torchancen im Spiel an. Hauke Wortmann scheiterte jedoch ebenso wie Dennis Böschen, der aus 20 Metern knapp verzog, und Gerrit Jüttner, der nach Schnittstellenpass Wortmanns an SC-Keeper Jannik Blome nicht vorbei kam.

Mit der letzten Aktion vor der Pause schwächten sich die Gäste selbst: Maurice Künning flog nach einer nicht unumstrittenen Notbremse gegen den schnellen Hauke Wortmann vom Platz. Der zur Pause eingewechselte Chedli Belkhir (53.) nutzte die Überzahl per Abstauber zum 1:0. Zuvor hatte Jannik Blome mit starkem Reflex einen Kopfball Hauke Wortmanns von der Linie gekratzt. Die Gäste versuchten noch einmal alles, doch mit Leidenschaft und einem starken Maximilian Kues hielt der SVBV die drei Punkte fest.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.09.2020

Beitragsarchiv