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Herren 23.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Im Abschluss zu ineffizent

Vilsen trotz vieler Chancen nur 2:2

Brockum/Bruchhausen-Vilsen. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge hat Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen an diesem 25. Spieltag beim TSV Brockum nur einfach gepunktet. Letzten Endes musste er damit auch zufrieden sein, lief er doch zur Halbzeit noch einem 0:2-Rückstand hinterher und holte diesen im zweiten Abschnitt auf – 2:2.

Chancen gab es dabei auf Vilser Seite reichlich. Ob Christian Mewes, Niklas Schröders Lattenschuss, Florian Wacker oder Dennis Böschen, alle hatten gute Gelegenheiten, scheiterten aber an Brockums Schlussmann Patrick Schlüter oder trafen das Tor nicht. „Wir brauchen zu viele Chancen“, ärgerte sich Team-Betreuer Norbert Schmusch über die mangelhafte Verwertung. „Wenn wir mit 6:2 in die Halbzeit gehen, kann sich Brockum auch nicht beklagen.“

Zu klagen hatten die Gastgeber indes wenig, denn sie nutzten ihre Chancen konsequent aus. Zunächst köpfte Justus Wicke unkontrolliert ins eigene Zentrum, wo ein Brockumer Stürmer aus 24 Metern abzog und zum 1:0 traf (7.). Kurz vor der Pause erzielte Giorgi Avalishvili aus 16 Metern das 2:0 (45.). Besonders bitter: Erst kurz zuvor war Florian Wacker alleine aufs gegnerische Tor zugelaufen, traf jedoch erneut nicht. Darüber hinaus verschoss Jan-Christoph Kornau einen Strafstoß (27.).

Hinten ließen die Gäste nach dem Seitenwechsel gar nichts mehr zu, benötigten aber erneut zahlreiche Anläufe, bis sie den Ball endgültig im Tor unterbrachten. Erst der eingewechselte Malte Löffler schlug eine passgenaue Flanke auf Wacker, der das Spielgerät dann mit dem Kopf über die Linie drückte (57.). Wacker war es auch, der mit seinem Zuspiel auf Dennis Böschen den 2:2-Ausgleichstreffer einleitete (65.).

Zwar traf Böschen nach mehreren gescheiterten Versuchen in der 78. Minute erneut, Schiedsrichter Noah Scheller entschied jedoch auf Abseits – und überstimmte damit seinen Linienrichter. Auch Mewes setzte eine weitere gute Gelegenheit neben das Tor. Letztlich musste Schmusch jedoch auch anerkennen: „Wir haben viele Chancen vergeben, Brockum war effektiver.“

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 23.04.2018

Herren 21.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Das Team belehrt den Trainer

Der SV Bruchhausen-Vilsen siegt in Eydelstedt mit 3:0

Eydelstedt/Bruchhausen-Vilsen.Angesichts des unbefriedigenden Auftritts des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen gegen die TSG Osterholz-Gödestorf war Trainer Frank Fischer trotz des 3:1-Sieges pessimistisch gestimmt mit Blick auf die Donnerstagspartie beim SV Jura Eydelstedt. „Da sehe ich schwarz“, sagte er.

Doch die Mannschaft überraschte ihren Coach im positivsten Sinne und belehrte ihn eines Besseren: In Eydelstedt gewann sie nun deutlich mit 3:0 (1:0). „Das Ergebnis hätte ich auch vorher genommen“, scherzte nach Abpfiff ein erleichterter SVBV-Betreuer Norbert Schmusch. Der Sieg sei zudem verdient gewesen, nicht eine ernst zu nehmende Torchance habe Eydelstedt gehabt, Keeper Bennet Knake erlebte einen weitgehend ruhigen Abend. „Die Jungs haben Biss gezeigt“, lobte Schmusch, der von beiden Teams nicht den besten Fußball sah. Das haben jedoch auch die Umstände nicht zugelassen. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, die Flutlichter leuchteten den kleinen Platz nicht sonderlich gut aus – eines davon war gänzlich defekt. „Damit mussten aber beide klarkommen“, merkte der Betreuer korrekterweise an.

Nun könnte man annehmen, dass sich die Gastgeber auf dem heimischen Geläuf im Vorteil wähnten. Doch von Beginn an spielten die Vilser mutig auf, suchten Ball- und Spielkontrolle. Gleich in der dritten Minute brach Dennis Böschen über die rechte Außenbahn durch, ging an der Grundlinie entlang und überwand mit seinem Schuss auch Jura-Schlussmann Arthur Wist. Der Ball rollte allerdings auch am zweiten Pfosten vorbei. Eine noch unglücklichere Figur machte Wist eine Viertelstunde später: Zunächst legte er das Spielgerät mit einem schwachen Abwurf den Vilsern vor die Füße, erneut über die rechte Seite kam das Leder dann zu Jan-Christoph Kornau. Bevor der abschließen konnte, holte der Torhüter ihn von den Beinen. Elfmeter. Kornau schoss selbst – und traf zum 1:0 (17.).

Weitere Höhepunkte blieben bis zur Pause aus. Die Gäste verteidigten souverän und hatten mehr Spielanteile. Nur zu viele Freistöße ließen sie nach Schmuschs Ansicht zu, auf dem kleinen Platz sind die stets gefährlich. Eydelstedt wusste daraus allerdings keinen Vorteil zu ziehen. Besser machten es die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel, einen ruhenden Ball zirkelte Christian Mewes aus rund 22 Metern an der Mauer vorbei zum 2:0 in die Maschen (48.). „Vielleicht stand die Mauer etwas schlecht, aber der Freistoß war gut geschossen“, freute sich der Betreuer. Ein Aufbäumen der Hausherren war auch im Anschluss nicht festzustellen, der Treffer hinterließ den Eindruck der Vorentscheidung. Die brachte dann auch Mewes in der 74. Minute nach Vorlage Niklas Schröders. Kurz zuvor hatte Kornau einen Heber knapp am Tor vorbeigesetzt.

„Es sah nicht so aus, als würde Eydelstedt noch einmal Oberwasser kriegen“, bilanzierte Norbert Schmusch die zweite Halbzeit. Das dürfte ihn allerdings nur wenig gestört haben, denn mit dem Sieg setzen die Vilser den SV Mörsen-Scharrendorf weiter unter Druck, der in seinen drei Nachholspielen mindestens sieben Punkte einfahren muss, um Rang zwei zurückzuerobern. Für den SVBV geht es derweil am kommenden Sonntag regulär weiter mit dem Gastspiel beim Tabellenvorletzten TSV Brockum. Schmusch findet, sein Team könnte gerne öfter unter der Woche spielen: „Da trifft Christian Mewes offenbar besser“, sagte er lachend.

SV Jura Eydelstedt - SV Bruchhausen-Vilsen 0:3 (0:1)

SV Bruchhausen-Vilsen: Knake – M. Schröder, Mewes, Schiffbach, Kornau, Röper, Niklas Schröder, Wacker, Nico Schröder, Justus Wicke, Böschen

Tore: 0:1 Jan-Christoph Kornau (17./FE), 0:2, 0:3 Christian Mewes (48., 74.) 

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 21.04.2018

Herren 18.04.2018 von Werner Kastendieck

Ü50 Oldies SG Bruchhausen-Vilsen/Süstedt: Wieder eine Meisterschaft vergeigt ?

Nach einem gelungenem Rückrundenstart kam wie im Vorjahr der Dämpfer in Dimmhausen .

Ein überlegen geführtes Spiel ging durch individuelle Fehler 2:3 verloren.

Das wir 4 Tage später den Tabellenführer klar mit 3:0 besiegten bleibt ein kleiner Trost .

5 Punkte Rückstand bei 3 noch ausstehenden Spielen sind wohl zu viel .

Im Pokalhalbfinale wurde uns zu Hause der  SV Dickel zugelost .Geht da was ?

Herren 16.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Glanzloser Auftritt

Der SV Bruchhausen-Vilsen schlägt die TSG Osterholz-Gödestorf trotz mauer Leistung mit 3:1

Bruchhausen-Vilsen. Der aktuelle zweite Tabellenplatz scheint Frank Fischer, Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen, derzeit mehr Unbehagen als Euphorie zu bereiten. Mit ihren aktuell 47 Punkten sind die Vilser in der Theorie ein ernst zu nehmender Kandidat für die Aufstiegsplätze, auch bei mehr absolvierten Spielen als die Konkurrenz. Platz drei ist sicher. In der Rückrundentabelle belegen die Lila-Hemden nach dem 3:1 (1:1)-Sieg gegen Abstiegskandidat TSG Osterholz-Gödestorf bei einem Spiel mehr den ersten Platz. In acht Partien blieben sie ungeschlagen, das 1:2 beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel war ein Nachholspiel aus der Herbstserie.

Den Auftritt gegen die Osterholzer wertete Fischer allerdings als zu schwach, um im Verlauf der weiteren Partien diesen Platz zu halten. „Mit der Leistung klopfen wir nicht oben an. Da sehe ich auch für das nächste Spiel gegen Eydelstedt schwarz“, sprach er offen aus. Immerhin seien dem Gegner mit Frank Weseloh und Jan Lorenz zwei absolute Leistungsträger ausgefallen. „Das können wir nicht kompensieren“, bestätigte auch TSG-Coach Andre Hanke, der die Osterholzer gemeinsam mit Karsten Köitsch trainiert. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die beiden den Hausherren noch einmal deutlich mehr Probleme bereitet hätten. Gerade deshalb hatte Fischer, der auch mehrere Ausfälle zu beklagen hatte, ein stärkeres Spiel seines Teams erwartet. „Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel. Bei Osterholz war es verständlich. Wir haben aber einen großen Kader und müssen das kompensieren können. Das ist uns nicht gelungen“, bemängelte er. Grundlegende technische Aspekte, etwa der Abschluss mit dem zweiten Ballkontakt, hätten nicht funktioniert. „Drei Bälle sind am leeren Tor vorbeigegangen. Das geht nicht!“

Über die gesamte Partie lieferten die Hausherren nicht den erhofft souveränen Auftritt ab. Dennoch behielten sie fast durchweg die Oberhand. Bereits in der Startphase ließ Niklas Schröder mit zwei Schüssen aufhorchen, bereitete TSG-Keeper Jan-Thore Kühl allerdings nur wenig Probleme. Von den Gästen waren derweil kaum Offensiv-Bemühungen zu beobachten, oft ging der Ball schon in der eigenen Hälfte wieder verloren. „Da kam wenig kontrolliert nach vorne“, bilanzierte daher TSG-Trainer Hanke, der nach einer knappen Viertelstunde sein Team deshalb neu ausrichtete: Yannick Christian Riewesell beorderte er in die Offensive als hängende Spitze, dafür musste sich Adrian Pielmeier etwas zurückfallen lassen.

Mit dieser Umstellung gelang es den Gödestorfern, den Ball etwas weiter vor dem eigenen Tor zu halten. Offensive Akzente setzten sie allerdings noch nicht. Viel mehr schockten die Hausherren die TSG mit dem 1:0-Führungstreffer. Torhüter Kühl klärte den Ball in die Beine Florian Wackers, der dann nur noch ins leer Tor einschieben brauchte (26.). „Den hauen wir uns fast selber ein“, bemängelte Andre Hanke.

Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gefielen ihm dann besser. Wohl auch, weil sein Team durch das Zusammenspiel von Omar Atris und Adrian Pielmeier erstarkte. Dennoch war es ein Freistoß Oliver Gehrts, den Riewesell aus dem Gewühl zum Ausgleich verwertete (37.).

In Durchgang zwei erarbeiteten sich die Vilser abermals ein Chancenplus und kamen durch Mathis Wohlers verdient zum 2:1-Treffer (59.). Den Sack machten sie jedoch erst durch Dennis Böschen kurz vor Abpfiff zu (90.+2). „Wir hatten wieder keinen Zugriff“, so Hanke.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.04.2018

Herren 09.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Glücklicher Punkt

Später Elfmeter-Ausgleich für Bramstedt gegen Vilsen zum 2:2

Bramstedt. Bekanntermaßen gibt es den Videobeweis in der Fußball-Kreisliga noch nicht. Und selbst wenn, würde er bei Flutlichtspielen wie am Freitag zwischen dem TSV Bramstedt und dem SV Bruchhausen-Vilsen aufgrund des in diesen Ligen eher schwachen Flutlichtes an seine Grenzen kommen. Geholfen hätte er fraglos, denn das Foul an Bramstedts Alexander Matissek war zwar eindeutig eines. Ebenso eindeutig hatte Vilsens Kai Schiffbach kurz vor der Strafraumgrenze gefoult. Schiedsrichterin Svenja Exner pfiff trotzdem Strafstoß. Einen reflexartigen Schuldvorwurf verkniff sich Vilsens Trainer Frank Fischer schweren Herzens. Denn durch den Elfmeter gelang den Bramstedtern noch das 2:2 (0:1), was für Vilsen einen Rückschlag im Aufstiegsrennen bedeutete.

„Uns fehlt einfach die Konstanz für ganz oben“, konstatierte Fischer mit einer Mischung aus Fatalismus und Zweck-Pessimismus. Bramstedt dagegen setzte seinen Lauf fort und ist weiterhin aus dem gröbsten Abstiegskampf raus. „Wir hatten nichts zu verlieren und haben eine neue taktische Variante versucht“, meinte TSV-Trainer Sascha Feldt. Den Punktgewinn fand er verdient, „weil wir es immer wieder versucht haben“. Vilsen dagegen hatte gemessen an den fußballerischen Möglichkeiten über 90 Minuten einfach zu wenig versucht und war eben auch nicht clever genug, wie Fischer meinte. Mann des Tages war Bramstedts Tristan Godesberg, der nicht nur den Elfmeter in Minute 93 verwandelte, sondern auch das 1:1 erzielt hatte (66.).

Vilsen verbuchte zunächst mehr Spielanteile, Mathis Wohlers traf nur die Latte (38.). Der vom Bremen-Ligisten Brinkumer SV zurückgekehrte Jan-Christoph Kornau scheiterte am bravourös reagierenden TSV-Keeper Hendrik Neumann (44.), der das Geschoss an die Latte lenkte. Also versuchte es Kornau nun nicht so hart und mit Flachschuss, und dabei patzte Neumann nur eine Minute später bravourös: Der Schuss aus 33 Metern war haltbar, bedeutete aber das 0:1 (45.).

Die TSV-Defensive ließ nicht viel zu, Vilsen versuchte auch nicht viel, das Spiel plätscherte vor sich hin. Daher bezeichnete nicht nur Feldt den Ausgleich als völlig überraschend. Daniel Zimmermanns Ecke war abgewehrt worden, Sascha Timme hatte geflankt, und Godesberg stocherte den Ball mehr über die Linie, als dass es ein gezielter Versuch war – 1:1 (66.). So schien Wohlers‘ Freistoß in den Winkel nicht nur das 1:2, sondern auch den Siegtreffer zu bedeuten (79.). Doch die Mischung aus Bramstedter Beharrlichkeit, Vilser Leichtsinn, fehlendem Videobeweis und Godesbergscher Nervenstärke sorgte noch für das späte 2:2. „Das müssen wir uns selbst ankreiden“, bilanzierte Fischer.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.04.2018

Herren 03.04.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Licht und Schatten beim SVBV

Vilsen mit Sieg und Niederlage

Bruchhausen-Vilsen.Mit zwei Auswärtserfolgen hätte der SV Bruchhausen-Vilsen am Osterwochenende Druck auf den Kreisliga-Spitzenreiter TuS Lemförde machen können. Stattdessen setzte es am Sonnabend eine 1:2 (0:2)-Schlappe beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel, bevor der SVBV am Montag beim Barnstorfer SV mit einem 5:0 (4:0)-Erfolg Wiedergutmachung betrieb.

TSV Holzhausen-Bahrenborstel - SV Bruchhausen-Vilsen 2:1 (2:0).„Einstellung 6, Zweikämpfe 6-, kein Biss und unser Torwart war auch noch bester Mann“, kommentierte Vilsens Co-Trainer Norbert Schmusch die Niederlage. Bei den Gegentoren durch Daniel-Cosmin Iovanovici (24.) und den verwandelten Foulelfmeter von Marcus Giesbrecht (45.+1) bekleckerte sich die Gäste-Abwehr nicht mit Ruhm, sah sich jedoch auch von den lustlosen Vorderleuten im Stich gelassen. Der 1:2-Anschlusstreffer durch Feizal Alkozei (90.+5) kam schlicht zu spät.

BarnstorferSV - SV Bruchhausen-Vilsen 0:5 (0:4). Gegen den Barnstorfer SV wollte sich Vilsen ganz anders präsentieren und tatsächlich stimmte die Einstellung von der ersten Minute an. Direkt nach dem Anstoß fiel bereits der Führungstreffer. Jan-Christoph Kornau spielte den langen Diagonalball auf Florian Wacker, der zum 1:0 einschob. Kurz darauf setzte Dennis Böschen mit einem Diagonalpass Nico Schröder in Szene, der mit Tempo in den Strafraum eindrang und den BSV-Keeper mit einem Beinschuss abstrafte (12.). Die Hausherren blieben bei ihrem Konzept, pressten hoch und kassierten Gegentore. Nico Schröders scharfe Hereingabe von der rechten Seite vollendete Florian Wacker zum 3:0 (33.). Mit der vierten Torchance vor der Pause erhöhten die Gäste sogar auf 4:0. Einen Kornau-Eckball brachten die Hausherren nicht aus dem Sechzehner, Dennis Böschen nahm die Kugel aus der Drehung und traf unhaltbar (38.). Nach der Pause versuchte Barnstorf das Schlimmste zu verhindern, musste aber in der Schlussminute doch das 0:5 hinnehmen. Malte Löffler war im Nachsetzen nach einem Schuss von Dennis Böschen zur Stelle.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 03.04.2018

Herren 29.03.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Einmal noch Bezirksliga

Vilsens Kapitän Christian Mewes will vor seinem Laufbahn-Ende aufsteigen

Bruchhausen-Vilsen. Christian Mewes spürt es: Etwas ist anders in dieser Saison beim Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen. „Ich merke schon, dass wir eine gewisse Konstanz gefunden haben“, erklärt der 30-Jährige. Ihn als Kapitän der Mannschaft freut das ungemein – und diese Erkenntnis befeuert zugleich die Hoffnungen des Vilser Urgesteins auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Denn den will Mewes unbedingt erreichen. Ein Unterfangen, das er und seine Mitspieler ohne Druck angehen.

Die Bezirksliga scheint für den SV Bruchhausen-Vilsen so nah zu sein wie lange nicht. Der SVBV ist Tabellenzweiter, hat gerade erst Spitzenreiter TuS Lemförde mit einem 1:1-Unentschieden getrotzt. Jeweils Platz eins in der Rückrunden- und der Heimtabelle – das sind eigentlich Werte eines Aufsteigers. Wenn da nicht das Problem wäre, dass der SV Mörsen-Scharrendorf auf Rang drei zwar einen Punkt, aber eben auch zwei Spiele weniger aufweist. „Wir haben es momentan nicht ganz in der eigenen Hand“, weiß Christian Mewes. „Wir hoffen, dass die anderen Teams noch Punkte lassen.“ Nach sieben Jahren in der Spitzengruppe – seit dem Bezirksliga-Abstieg in der Saison 2009/10 waren die Lila-Weißen nie schlechter als Rang sechs – ist die Sehnsucht nach der Rückkehr in die siebte Liga groß bei den Vilsern. „Ich spüre es in der Mannschaft, dass sie aufsteigen will, und ich persönlich will das auch“, verdeutlicht Mewes. In den vergangenen Jahren habe sich das Team entweder durch eine schwache Hin- oder Rückrunde um den Aufstieg gebracht. Jetzt sehen sich die Vilser dank der von Mewes angesprochenen Konstanz auf dem richtigen Weg.

Eine Aufstiegspflicht gibt es beim SVBV trotz aller Hoffnungen, ihn schon dieses Jahr zu erreichen, nicht. „Es ist nicht so, dass wir sagen, wir müssen diese Saison unbedingt aufsteigen. Das sagt der Verein nicht, das sagt der Trainer nicht und das sagen wir Spieler auch nicht“, betont Mewes. Die Maxime ist eine andere: „Wir wollen da sein, wenn andere schwächeln.“ Das hat zuletzt Mörsen-Scharrendorf getan. Der Titelanwärter ist noch nicht richtig in Fahrt nach der langen Winterpause, hat aus seinen beiden Partien bislang nur zwei Punkte geholt. Phasen wie diese wollen die Vilser nutzen, um Boden gutzumachen im Aufstiegsrennen. Doch selbst wenn es in dieser Saison noch nicht zur Rückkehr auf Bezirksebene reichen sollte, sieht Mewes in Vilsen sehr gute Perspektiven. „Ich bin sicher, dass wir definitiv in den nächsten Jahren aufsteigen, wenn wir weiter so zusammenbleiben und keinen großen Umbruch mehr vollziehen müssen. Jeder spürt, dass das möglich ist.“

Vilsen bis zum Ende treu

Die Bezirksliga-Rückkehr würde nicht nur alle Vilser stolz machen, sondern insbesondere auch Christian Mewes selbst. Der 30-Jährige ist mit seinem Verein tief verwurzelt. „Ich bin von Anfang bis Ende in Bruchhausen-Vilsen. Das steht für mich fest“, kommt für das Urgestein ein Wechsel zu einem anderen Team nicht infrage. In all den Jahren hat er sich ein hohes Ansehen im Verein und in der Mannschaft erarbeitet. Seit dieser Saison ist Mewes sogar Kapitän – ein in Vilsen angenehmes Amt: „Wenn der Schlendrian kommt, bin ich in der Verantwortung, dass alles wieder rund läuft. Aber ich muss sagen, dass es bislang keine Anlässe gibt, einschreiten zu müssen.“ Beim SVBV herrsche derzeit eine angenehme Anspannung, genau richtig im Aufstiegskampf. Mewes selbst ist ein fester Teil der Mannschaft. Sein Trainer Frank Fischer baut hauptsächlich im linken Mittelfeld auf ihn. Aber auch als Außenverteidiger und auf der rechten Bahn kann er spielen. „Hauptsache an der Linie“, nennt er sein Motto.

Mit 30 Jahren befindet sich Mewes im Herbst seiner Laufbahn. An das Ende hat er noch keinen Gedanken verschwendet. „Ich will so lange spielen, wie mich meine Füße tragen und mich der Trainer in der Mannschaft haben will“, verdeutlicht er. Ein großes Ziel hat er dabei noch: „Bevor ich mich aus der ersten Garde verabschiede, will ich noch einmal Bezirksliga spielen.“ Diesem Wunsch wollen die Vilser über die Ostertage gleich zwei Schritte näher kommen. Am Sonnabend spielen sie beim TSV Holzhausen-Bahrenborstel, am Ostermontag beim Barnstorfer SV. Die Doppelbelastung bereitet Mewes kein Kopfzerbrechen, er weiß aber, dass die beiden Aufgaben kompliziert sind. Er erwartet zwei schwierige Begegnungen: „Holzhausen und Wagenfeld sind kämpferisch sehr stark. Da müssen wir uns durchbeißen.“ Doch auch das habe die Mannschaft gelernt, und das schürt die Hoffnungen auf eine Vilser Zukunft im Bezirk – mindestens ein Jahr davon mit Christian Mewes auf dem Fußballplatz.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 29.03.2018

Herren 27.03.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Klare Steigerung nach der Pause

Vilsen punktet gegen Lemförde

NIKLAS SCHRÖDER ERZIELTE VILSENS AUSGLEICHSTREFFER IM HEIMSPIEL GEGEN DEN TUS LEMFÖRDE.

Bruchhausen-Vilsen. Mit großer Moral und einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause hat der SV Bruchhausen-Vilsen dem Kreisliga-Tabellenführer TuS Lemförde im Spitzenspiel ein 1:1 (0:1) abgetrotzt. Niklas Schröder glich in der Schlussphase den Rückstand aus.

Lange sah es so aus, als sollte das Mannschaftsessen nach dem Spiel in gedrückter Atmosphäre stattfinden. In einer chancenarmen ersten Hälfte hatten die Vilser dem Tabellenführer mit ihrer defensiven Ausrichtung recht viele Räume überlassen. Die Lemförder hatten mehr Spielanteile, allerdings kaum große Chancen. Ihre erste Möglichkeit nutzten sie dann aber konsequent aus: Darius-Gheorghe Uibariu traf mit einem satten Volleyschuss zum 0:1 (26.).

Vilsen reagierte auf den Rückstand und stellte in der Halbzeitpause die Taktik um: „Wir haben uns gesagt, wir spielen zu defensiv. Wir müssen Lemförde hinten beschäftigen, damit die uns nicht hinten beschäftigen“, erklärte Norbert Schmuch die neue und vor allem offensivere Ausrichtung in der zweiten Hälfte. Seine Vilser verlagerten das Spiel mehr und mehr in Lemfördes Hälfte. Sie machten mehr Druck und provozierten so schnellere Ballverluste der Gäste. Christian Mewes, der aus guter Position verzog (55.), sowie Dennis Böschen und Mathis Mann mit einer Doppelchance (57.) ließen gute Möglichkeiten zum Ausgleich verstreichen. Der eingewechselte Niklas Schröder machte es in der 84. Minute besser: Der eigentlich gefoulte Böschen spitzelte im Fallen den Ball zu seinem Sturmpartner, der aus sechs Metern das mittlerweile verdiente 1:1 markierte. Beinahe hätten die Gastgeber sogar noch den Sieg bejubelt, doch nach einem Freistoß traf Malte Löffler den Ball nicht richtig (86.). Doch auch mit einem Punkt konnten die Vilser gut leben und das Mannschaftsessen genießen.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 27.03.2018

Herren 16.03.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Souveräner Auswärtssieg

Neuenkirchen/Bruchhausen-Vilsen. Mit dem vierten Punktspielsieg in Folge haben sich die Kreisliga-Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen auf den zweiten Platz vorgeschoben. Beim TV Neuenkirchen setzte sich die Mannschaft von Trainer Frank Fischer am Mittwochabend mit 4:1 (1:1) durch und zog am SV Mörsen-Scharrendorf vorbei.

Fischer freute sich über den souveränen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Vielleicht ist der Sieg um ein Tor zu hoch ausgefallen, aber wir haben den besseren Fußball gespielt“, zeigte er sich auch spielerisch einverstanden mit dem, was sein Team angeboten hatte. Trotz vieler Ausfälle, die dem Termin unter der Woche geschuldet waren, übernahmen die Gäste direkt die Kontrolle und gingen durch Kapitän Christian Mewes, der nach einem Pass von Marcel Schröder eine Mischung aus Schuss und Flanke genau im langen Eck versenkte, in Führung (6.). Der Linksverteidiger hatte gegen Okel noch einige Möglichkeiten ausgelassen, in Neuenkirchen setzte er mit dem wichtigen ersten Tor direkt ein Ausrufezeichen.

Vilsen blieb auch in der Folge dominant, legte aber nicht nach. Das rächte sich mit dem Ausgleich der Gastgeber per Strafstoß (26.). Danach agierten die Gäste nicht mehr so zwingend, ehe sie im zweiten Durchgang wieder ein schnelles Tor vorlegten. Florian Wacker traf nach einer Flanke von Marcel Schröder, der nicht nur als Verteidiger glänzte, sondern auch als Vorlagengeber. Mit Wackers zweitem Treffer, dieses Mal per Foulelfmeter, war die Partie entschieden (66.). Nach einem starken Solo markierte der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Feizal Alkozei das 1:4 (83.).

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 16.03.2018

Herren 12.03.2018 von Thomas Warnke

1. Herren: Böschens Tor-Show bei Vilsens 6:0

Der SVBV-Angreifer erzielt gleich vier Tore gegen personell gebeutelte Okeler

Bruchhausen-Vilsen. Einen starken Start ins Punktspieljahr 2018 hat der SV Bruchhausen-Vilsen in der Fußball-Kreisliga gefeiert: Gegen den TSV Okel feierte die Elf von Trainer Frank Fischer einen 6:0 (3:0)-Erfolg und rückte bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten SV Mörsen-Scharrendorf heran, dessen Heimspiel gegen den SV Dickel abgesagt wurde. Die Okeler sahen sich dagegen in ihren Befürchtungen bestätigt, dass ihnen eine schwierige Restrunde ins Haus steht.

Der Mann des Spiels war ohne Frage Vilsens Dennis Böschen. Er erzielte gleich vier Tore und war damit die einzige Konstante der Gastgeber vor dem Gehäuse des TSV. Denn das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können, wenn die Vilser ihre Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten. "Für uns war es trotzdem ein super Start", freute sich Böschen. Er schraubte sein persönliches Trefferkonto in dieser Saison von sechs auf zehn Tore hoch. Vier Tore in einem Spiel sind auch für ihn nichts Alltägliches. "Solche Tage hat man nicht oft", lachte er. "Ich wollte in der Rückrunde noch mal richtig Gas geben und für Vilsen alles geben." Dass er dieses Vorhaben so gut umsetzen würde, habe er allerdings nicht erwartet. Der Angreifer, der nicht nur zum 1:0 traf, sondern in der zweiten Halbzeit sogar einen lupenreinen Hattrick erzielte, war allerdings nicht nur mit sich selbst zufrieden, sondern mit dem Auftritt des gesamten Teams. "Unser Spiel war sehr konstant von der ersten Minute an. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt."

Okel ohne sieben Stammspieler

Das sah sein Trainer Frank Fischer, der von Beginn an auf Rückkehrer Jan-Christoph Kornau baute, genauso. "Ich bin durch und durch glücklich und zufrieden. Wir haben sehr gut gespielt. Aber das Lob muss man eigentlich an unsere Helfer weitergeben, die den Platz fertig gemacht haben. Ich bin froh, dass wir ihnen etwas zurückgeben konnten", freute sich der Coach. Er hatte von Beginn an eine einseitige Partie gesehen. Das war allerdings auch nicht anders zu erwarten gewesen, wie Okels Rico Volkmann deutlich machte: "Wir haben extreme Personalprobleme. Wir haben sieben Stammspieler, die alle langfristig ausfallen", schilderte er die schwierigen Vorzeichen beim TSV, der sich kaum Möglichkeiten auf Zählbares bei den starken Vilsern ausgerechnet hatte. Diese Einschätzung bewahrheitete sich. Das Vorhaben, so lange wie möglich ohne Gegentor zu bleiben, ging eine knappe Viertelstunde lang auf, danach aber schlug Dennis Böschen zum ersten Mal zu: Nach einem Pass in die Tiefe blieb er frei vor Torhüter Dennis Maibach cool und schob den Ball flach ins lange Eck (14.).

Die Gäste hatten große Probleme mit dem variablen Spiel der Vilser. Sie verloren den Ball häufig schon im eigenen Drittel. Die Notelf des TSV, der auf Spieler aus der zweiten Mannschaft aus der 3. Kreisklasse zurückgreifen musste, war natürlich nicht eingespielt und somit keine Herausforderung für die Gastgeber, die aufs Tempo drückten. Als die Gäste einen Freistoß nicht richtig klärten, war Niklas Schröder der Nutznießer (19.). "Nach dem 2:0 war es für uns sehr schwer", erkannte Volkmann, dass die Hoffnungen auf einen Punktgewinn zu diesem Zeitpunkt auf dem Nullpunkt angelangt waren. Der TSV wehrte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten, hatte aber letztlich keine Chance. Dementsprechend rief Volkmann trotz Platz neun den Abstiegskampf aus: "Wir müssen irgendwie probieren, gegen die Teams von unten zu punkten." Dass es gegen die Top-Mannschaften wie Vilsen kaum reichen wird, wurde am Sonntag deutlich. Mathis Wohlers sorgte noch vor der Pause für das 3:0 (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Kräfteverhältnisse deutlich verteilt. Böschen beseitigte mit dem 4:0 direkt nach Wiederanpfiff die letzten Zweifel am Sieg (47.), ehe er in der Schlussphase seine Saisontore neun und zehn nachlegte. Vilsen hatte Chancen für etliche weitere Treffer, zweimal rettete das Aluminium für Okel und manchmal auch die Abschlussschwäche der Gastgeber. Allerdings gab es nach sechs Treffern wahrlich keinen Grund zu meckern im Lager des SVBV.

© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.03.2018

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