Neuer Besen und ganz viel Spaß
Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen stellt Weichen für erfolgreiche Zukunft
Nach
der erfolgreichen Kreisligasaison 2010/2011, an deren Ende der SV
Bruchhausen-Vilsen nur haarscharf an einem Aufstiegsplatz
vorbeigeschrammt war, hatte wohl kaum ein Experte mit diesen
Startschwierigkeiten gerechnet. Klar, Trainer und Team standen vor
einem großen Umbruch, Talente aus dem eigenen Nachwuchs sollten
eingebaut und stabilisierende Haudegen wie Wilken Harf an die Alten
Herren abgegeben werden. Aber dass man nach sechs Spieltagen mit nur
drei Punkten und einer verheerenden Tordifferenz ganz unten im
Tabellenkeller steckte, das war nicht eingeplant.
Von Lars Lucke Bruchhausen-Vilsen. Auswärtsklatschen wie das 0:5
beim SC Twistringen oder gar das 0:8 gegen den TuS Wagenfeld zehrten am
Selbstbewusstsein der Spieler und offenbar auch an der Zusammenarbeit
mit dem Trainer-Team um Uwe Sieling, das nach dem sechsten Spieltag
schließlich das Handtuch warf. Die Suche nach einem Nachfolger
verlief denkbar glücklich: Mit Jörn Meyer stand ein Coach zur
Verfügung, der nach seinem Engagement beim TSV Schwarme eigentlich
ein Jahr pausieren wollte, für den der SV Bruchhausen-Vilsen
jedoch Herzensangelegenheit sein sollte: "Als aktiver Fußballer
hab ich beim SV meine schönste Zeit erlebt", schwärmt er noch
heute, "da musste ich nicht lange überredet werden".
Das Umfeld war bekannt, mit Torwart-Trainer Andreas Mann hatte er sogar
noch zusammengespielt, nun musste nur noch die Trainerphilosophie
passen. Die Idee war, das spielerische Element zu stärken, den
Ball laufen zu lassen und einfach wieder mehr Spaß in die
Einheiten zu bringen. Es braucht aber auch erfolgreiche Spiele, um das
Selbstbewusstsein zurückzugewinnen. Meyer setzte in der Defensive
auf die Erfahrung seiner alten Recken und traf damit die richtige
Entscheidung.
Hachetal-Sieg als Messlatte
Was folgte, war eine bemerkenswerte Siegesserie mit 24 gesammelten
Punkten in Folge und dem Abschied aus den unteren Gefilden der
Kreisliga Diepholz. Das allerdings war keineswegs der Abschied von dem
Konzept, Talente aus der eigenen Jugend zu integrieren.
Im Gegenteil: Verein und Umfeld sind sich darüber im Klaren, dass
in dieser Umbruchphase nicht mit einem Angriff auf die
Aufstiegsplätze zu rechnen ist. Es gilt, personell und taktisch
auf dem Spielfeld zu experimentieren und reichlich Erfahrung zu sammeln.
In diesem Sinne freut sich Jörn Meyer auf die Vorbereitung
für die Rückrunde, in der beispielsweise die Umstellung vom
klassischen Defensivsystem mit Libero zur Viererkette auf dem Programm
steht, um variabler und unberechenbarer auftreten zu können. Zudem
bleiben Pressing, Balleroberung und schnelles Umschalten auf dem
Trainingsplan. Dadurch sollen Spiele wie das 6:1 beim FC AS Hachetal
zur Regel werden. "Diese Partie war die Messlatte", lobt der Trainer,
wenn er an den elften Spieltag denkt. "Das war schon dicht dran an der
Art, wie ich mir Fußball vorstelle." Mit dem erfahrenen
Defensivstrategen Heinrich Büntemeyer, dem von seiner Verletzung
genesenen Dennis Blome und Neuzugang Tobias Wendt, ein Allrounder
für die Offensive, wird die Qualität des Kaders zur
Rückrunde noch einmal ordentlich angehoben. Der SV
Bruchhausen-Vilsen hat ein Team zusammen, das zwar hin und wieder
Lehrgeld wird zahlen müssen, das aber ganz sicher für die
eine oder andere Überraschung gut ist.
Daran ändern auch die Wechselabsichten eines Rene Vogel nichts. Er
war erst zu Saisonbeginn mit einigem Getöse vom TSV Neubruchhausen
nach Vilsen zurückgekehrt und will den Klub nach einem halben Jahr
bereits wieder verlassen. Allerdings ist es fraglich, ob ihm so ohne
Weiteres die Freigabe erteilt wird. Jörn Meyer möchte sich
aus dieser Angelegenheit weitestgehend heraushalten und verweist
darauf, dass es letztlich die Entscheidung des Vereins sei, wie er in
dieser Sache verfahren würde.
Von einer Sache jedenfalls ist Jörn Meyer hundertprozentig
überzeugt: "Wenn die Jungs weiter so mitziehen wie bisher, dann
werden wir hier noch viel Spaß miteinander haben." Dieser
Spaß soll sich in der Rückrunde auch in größerer
Flexibilität widerspiegeln. In der Vorbereitung, die gestern
begann, werde er viel experimentieren, verriet Jörn Meyer im
Gespräch mit dieser Zeitung. "Wir werden unser System ein wenig
verändern." Die Vilser wollen für ihre Gegner in Zukunft noch
unberechenbarer sein - das ist das Ziel.
Um dieses Vorhaben mit möglichst viel Praxis zu füllen, hat
Jörn Meyer insgesamt sechs Testspiele anberaumt. "Eine gute
Anzahl", findet er. Demnach treffen die Vilser auf den TSV Martfeld (5.
Februar), die eigenen A-Junioren (12. Februar), den TSV Ristedt (16.
Februar), TSV Eystrup (19. Februar), TSV Bassum (22. Februar) und TSV
Blender (26. Februar).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG Datum: 27.01.2012 |
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Tradition und Fortschritt
Thomas Warnke bleibt Vorsitzender des SV Bruchhausen-Vilsen
Von Malte Bürger Bruchhausen-Vilsen. Für Thomas Warnke sind
zwei Dinge unverzichtbar: Tradition und Fortschritt. Und so versucht
der erste Vorsitzende des SV Bruchhausen-Vilsen diese Aspekte im
Vereinsalltag bestmöglich zu kombinieren. Ein Unterfangen, das
Früchte trägt. "Der Verein ist schuldenfrei und finanziell
gut aufgestellt", erklärte er jetzt während der
Jahreshauptversammlung. Große Investitionen werde es
zunächst dennoch nicht geben.
514 Mitglieder vertreten aktuell die Farben des SVBV, darunter 197
Nachwuchskräfte. Gegenüber dem Jahr 2010 wurde bei den
Mädchen ein Plus von sieben Sportlerinnen verzeichnet. "Der
demografische Rückgang schlägt jetzt zu. Wenn wir also den
Geburtenrückgang mindestens abfedern wollen, werden wir im
Mädchenbereich weiter wachsen und investieren müssen",
betonte Warnke.
Die gute Auslastung der Sportplätze führte zu erhöhtem
Stromverbrauch. Dadurch, dass an nahezu allen Wochentagen bis in die
Abendstunden die Plätze benötigt werden, sind die
Flutlichtmasten im Dauereinsatz. "Dadurch kam es zu einer ungeplanten
Stromnachzahlung von fast 900 Euro", erläuterte Thomas Warnke.
Dennoch beschäftigen sich die Verantwortlichen bereits mit einer
weiteren Neuerung: der Schaffung eines dritten Platzes. Die Planungen
befinden sich allerdings noch im Anfangsstadium. Im weiteren Verlauf
der Versammlung wurden einige Vorstandsposten neu besetzt sowie
verdiente Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Der Vorstand im
Überblick: 1. Vorsitzender: Thomas Warnke (wie bisher),
Rechnungsführer: Florian Krause (bisher Thorsten Meyer), Stellv.
Rechnungsführer Jonas Lampa (neu), Pressewart: Jessica Riedemann
(bisher: Georg Hasemann), Jugendleiter: Frank Lüno (wie bisher),
Stellv. Jugendleiter: Werner Kastendiek (wiedergewählt).
Die Geehrten: Helmut Bonkowski, Ehler Hindahl, Hermann Mügge,
Wolfgang Uhde (alle Ehrenmitglieder), Paul Stein (60-jährige
Mitgliedschaft), Rolf Delekat, Ulrich Hirsch, Willy Immoor (50 Jahre),
Rudolf Hippauf, Jan Kornau, Uwe Sieling (Goldene Ehrennadel - 40
Jahre), Hermann Grieme (Silberne Ehrennadel - 25 Jahre).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG Datum: 17.01.2012 |
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Sportler feiern bei Mügge
SV Bruchhausen-Vilsen kürt Jugendspieler des Jahres
Von
Karin Neukirchen-Stratmann Bruchhausen-Vilsen. Neben der neuen Aktion
Weihnachtsbaum, bei der die Jugendabteilung des Sportvereins (SV)
Bruchhausen-Vilsen anbietet, den Tannenbaum am 7. Januar abzuholen und
zu entsorgen (wir berichteten), haben die Sportler nun auch ihre
Weihnachtsfeier geplant. Am 22. Dezember werden ab 16 Uhr wieder
über 200 Kinder und Jugendliche im Gasthaus Mügge in
Bruchhausen-Vilsen gemeinsam Weihnachten feiern. Der Kaffee und Kakao
wird gespendet vom Jugendförderkreis Lila-Weiß, den Kuchen
und die anderen Leckereien werden wieder von den Eltern zur
Verfügung gestellt. Dank einer Spende der Firma Kusserow ist es in
diesem Jahr auch möglich, Geschenke durch den Weihnachtsmann
bringen zu lassen. Ein kleines Programm wird für Kurzweil sorgen.
Gemeinsame Weihnachtslieder werden gesungen, die Schulchöre
Real-Voices und Live Resources treten ebenso auf wie die Hip-Hop-Gruppe
der Landjugend Asendorf. Wurde im vergangenen Jahr noch, wie immer
zuvor, der Jugendspieler und die Jugendmannschaft des Jahres vom
Vorstand bestimmt, ist es nun in diesem Jahr zum ersten Mal anders. Aus
den bereits eingereichten Vorschlägen wählen die Anwesenden
die Preisträger dieses Jahres.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG Datum: 12.12.2011 |
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Wohin mit dem Baum? Der SV bietet die Lösung
Bruchhausen-Vilsen (kar). Noch steht
kein Tannenbaum im Wohnzimmer aber schon jetzt bietet der Sportverein (SV)
Bruchhausen-Vilsen eine Lösung für die Entsorgung an. Denn wer kennt das nicht:
Weihnachten ist vorbei, und der schöne Weihnachtsbaum hat ausgedient. Gegen eine
selbst festgelegte Spende holt der SV den Baum im Ortsgebiet von
Bruchhausen-Vilsen am Sonnabend, 7. Januar 2012, ab 9 Uhr ab. Interessierte
können sich per E-Mail: weihnachtsbaum@svbv.de an den Verein
wenden unter. Er setzt sich dann mit den Kunden in Verbindung. Es gibt eine
Abholbestätigung und auch die Höhe der Spende sollte dann schon genannt werden.
Ansonsten einfach den Baum am 7. Januar an die Straße stellen. Die Spenden
werden für die Arbeit in der Jugendabteilung genutzt. Wichtig: Der Baum muss
komplett abgeschmückt sein.
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© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen Datum: 29.11.2011 |
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SV BRUCHHAUSEN-VILSEN
Dieses Mal wieder Flop
Halbe
Sachen macht der SV Bruchhausen-Vilsen nicht. In 17 Spielen gab es
für den Kreisligisten nur Top oder Flop. Kein Unentschieden steht
zu Buche, die Bilanz ist mit 27 von 51 möglichen Punkten leicht
positiv. Das Fußball-Jahr endete mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage
beim TV Neuenkirchen.
Es war die dritte Pleite
in Folge, und damit sind die zwischenzeitlichen Überflieger wieder
im oberen Mittelfeld angekommen. Zur Erinnerung: Nach dem Wechsel auf
der Trainerbank hatte Vilsen mit acht Siegen in Folge die Liga
aufgemischt und nach dem Fehlstart mit drei Punkten aus fünf
Spielen wieder nach oben geschaut. "Ich mag gar nicht dran denken, was
passiert, wenn wir mal wieder verlieren", hatte Meyer noch vor Wochen
geunkt. Jetzt weiß er es - sein Team ist eben auch im negativen
Sinne für eine Serie gut.
Beim TVN hatten die
Vilser nahezu keine Chance - und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Offensiv fand das Team von Trainer Jörn Meyer nicht statt, der
Erfolg des beständig in der Spitzengruppe spielenden TVN war
ungefährdet. Insgesamt passierte wenig, die Partie
plätscherte dahin. Nur Thomas Weiner versetzte vor der Pause zwei
Vilser und schoss das 1:0 (11.). Als nach gut einer Stunde Sebastian
Klare nach hoher Hereingabe das 2:0 markierte, war das Spiel
entschieden. Obwohl noch eine halbe Stunde zu spielen war, gab sich
Meyer keinen weiteren Illusionen mehr hin und blickte einer neuerlichen
Pleite entgegen.
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendieck - Vogel (69. Blome), Hirsch, Sikut, M. Schröder,
Röper (82. Geier), Mewes, Müller, Garaf, Hansack, Heyen (43.
Büntemeyer).(kbö)
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen Datum: 28.11.2011 |
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Weyhe-Lahausen überrascht in Vilsen
Kreisligaaufsteiger gewinnt durch ein Elfmetertor in letzter Sekunde / Marquardt beweist Nervenstärke
Von
LARS LUCKE Br.-Vilsen. Der SV Bruchhausen-Vilsen hat in der
Fußball-Kreisliga Diepholz überraschend die zweite
Heimniederlage in Folge hinnehmen müssen. In der Partie der
Tabellennachbarn behielt der unberechenbare Aufsteiger TSV
Weyhe-Lahausen mit 1:0 (0:0) die Oberhand und entführte nach 90
umkämpften, wenn auch nicht immer attraktiven Minuten drei
wichtige Punkte.
In einem fairen, in den
Zweikämpfen durchaus bissig geführten Duell, neutralisierten
sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte weitgehend im
Mittelfeld. Kein Spiel für Fußball-Ästheten, aber eines
für Taktiker: Kam Vilsen allzu dicht in Tornähe, schnappte in
der Regel die Weyher Abseitsfalle zu. Vilsen war über die gesamte
Spielzeit das bestimmende Team, freilich ohne echte Torchancen zu
kreieren. "Der letzte Pass wurde schlampig gespielt", legte
Trainer-Assistent Norbert Schmusch später den Finger in die Wunde,
"oder es wurde die falsche Entscheidung getroffen, so dass wir zu
keinem vernünftigen Abschluss kommen konnten." Mehrere
Überzahlsituationen ließen die Gastgeber auf diese Weise
ungenutzt, alles schien auf ein typisches 0:0 hinauszulaufen. Doch in
den letzten zehn Minuten überschlugen sich die Ereignisse: In der
82. Minute ging Lahausens Christian Hass urplötzlich allein auf
Torwart Dennis Kastendieck zu, der die Situation mit einem starken
Reflex entschärfte. Nur fünf Minuten später hatte
Richard Sikut mit seinem Schuss Gäste-Schlussmann Benjamin
Potthoff eigentlich schon geschlagen, ein TSV-Abwehrspieler warf sich
aber in letzter Sekunde dazwischen und verhinderte den Rückstand.
Als sich alle Verantwortlichen schon mit dem Unentschieden abgefunden
hatten, folgte die Entscheidung zugunsten der Gäste. Einen Moment
der Unaufmerksamkeit in der Vilsener Defensive nutzte Christian Hass,
um erneut allein auf Dennis Kastendieck zuzulaufen. Der wusste sich nur
durch ein Foul zu helfen. Den fälligen Strafstoß in der
Nachspielzeit verwandelte Tobias Marquardt (90.) nervenstark zum 1:0.
Norbert Schmusch blieb nach dem Abpfiff nur noch die Flucht in Ironie:
"Anscheinend spielen wir keine Unentschieden, das wär ja auch zu
einfach."
SV Br.-Vilsen:
Kastendieck - M. Schröder, Lampa, Sikut, Vogel, Röper, Mewes
(85. Riemenschneider), Müller, Hirsch (58. N. Schröder),
Hansack, Heyen (58. Geyer).
TSV Weyhe-Lahausen:
Potthoff - Bock, Friebe, Klatte, Neumann, Jacobi, Liebich,
Böttjer, Hass (90. Hossein), Marquardt, Dirksen (65. Wiegmann).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG Datum: 21.11.2011
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Philip Schönborn leitet an alter Wirkungsstätte Sykes Sieg ein
Von Sven Hermann
Bruchhausen-Vilsen. Acht Siege in Folge feierte
Fußball-Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen zuletzt. Gegen den TuS
Syke ist jetzt die imposante Serie gerissen. Mit 1:2 (1:2) zogen die
Gastgeber den Kürzeren. Die Syker waren im Gegensatz zu ihrem
zuvor schwachen Auftritt gegen den FC AS Hachetal nicht
wiederzuerkennen.
Ein ehemaliger Vilser
leitete die Niederlage mit seinem Führungstor ein. Nach feinem
Doppelpass mit Jannick Hoffmann traf Philip Schönborn mit einem
strammen Schuss ins Glück (16.). "Das war natürlich ein
besonderes Gefühl, bei meinem Ex- Klub zu treffen. Beim Torjubel
habe ich mich dann auch dementsprechend zurückgehalten", verriet
Schönborn, der noch in der vergangenen Saison das Trikot des
Gegners trug.
Dieser Treffer bahnte
sich regelrecht an, denn die Syker dominierten die erste halbe Stunde
nach Belieben. Nach Vorarbeit von Hoffmann verpasste Guy Luyindula
bereits nach zwei Minuten die Führung. Völlig unbedrängt
drosch er das Leder aus wenigen Metern über das Tor. Die
Hachestädter bauten ihren Vorsprung noch weiter aus. Frank Weseloh
spielte einen Traumpass genau in den Lauf seines Kapitäns Rustam
Arify, der den Ball anschließend über Vilsens Torhüter
Hauke Schröder hinweg ins Tor hob (20.). Schröder sprang
kurzerhand für den verletzten Stammkeeper Dennis Kastendieck ein.
Zu ihrer ersten Torchance
kamen die Platzherren in der 23. Minute. Einen Freistoß von Salam
Garaf erwischte Alexander Heyen nicht richtig. Dennoch kamen die Vilser
zum Anschlusstor, wobei ihnen das Glück ein wenig Pate stand. Nach
Pass von Garaf zog Christian Mewes einfach mal ab. Der Schuss wurde von
Abwehrspieler Nils Honscha derart unglücklich abgefälscht,
dass er hinter dem chancenlosen Torhüter Tobias Mellentin im Tor
einschlug (31.).
Eine Schrecksekunde
mussten die Hausherren wenig später verdauen. Nach einem Zweikampf
knickte der wuselige Angreifer Garaf unglücklich um und musste mit
Verdacht auf Bänderriss das Feld verlassen (38.). "Mit Salam
fehlte uns dann natürlich ein sehr agiler Stürmer", gestand
Trainer Jörn Meyer. Dennoch hätte sein Team in der zweiten
Hälfte durchaus noch zum Ausgleich kommen können. Nach Flanke
von Mewes köpfte Heyen knapp daneben (46.). Die nächste
Großchance vergab Mirco Müller, der die Kugel neben das Tor
beförderte (74.). In dieser Situation hätte er seinen besser
postierten Mitspieler Matthias Hansack bedienen sollen.
Sein letztes Spiel
für den TuS absolvierte Kristian Kreis, den es bereits vor
Saisonbeginn beruflich nach Hamburg verschlug und der jetzt beim
ehemaligen Oberligisten VfL 93 Hamburg sein Glück versuchen wird.
"Der Abschied tut schon ein wenig weh", beschrieb Kreis seine
Gefühlslage.
"Irgendwann musste unsere
Serie reißen", registrierte Meyer die Niederlage mit Fassung.
"Das war eine riesengroße Steigerung zu unserem letzten
Auftritt", sah TuS-Co-Trainer Karsten Köitsch einen couragierten
Auftritt seiner Elf.
SV Bruchhausen-Vilsen:
H. Schröder - M. Schröder (74. Schwirz), Lampa, Sikut, Hirsch
(46. Vogel), Röper, Mewes, Müller, Garaf (38. Geier),
Hansack, Heyen.
TuS Syke: Mellentin -
Trimpe, Honscha, Arify, Schönborn, Weseloh, (80. J.-C. Luyindula),
Rose, Kreis, Evers, G. Luyindula (90. Vurgun), Hoffmann (70.
Huntemann).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG ,Datum: 14.11.2011 |
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Wenn's einmal läuft . . .
Trotz durchschnittlicher Leistung geht Vilsens Siegesserie weiter
Von KARSTEN BÖDEKER
Bruchhausen-Vilsen. Siebter Sieg in Folge: Beim SV Bruchhausen-Vilsen,
dem Fehlstarter in die Fußball-Kreisliga Diepholz, läuft es
mittlerweile richtig rund. "Wirklich erfassen können wir das gar
nicht", erklärte Trainer Jörn Meyer, der seit genau sieben
Spielen im Amt ist. "Ich will gar nicht daran denken, wie es
weitergeht, wenn die Serie reißt", ergänzt er.
Kein Riss, aber zumindest
mal wieder ein Remis lag im Duell beim TuS Kirchdorf im Bereich des
Möglichen, und wie Meyer zugab, wäre es auch gerecht gewesen.
Doch - und dafür zahlte er gern ins Phrasenschwein ein: "Wenn es
läuft, dann läuft es." Und so gewannen die Vilser mit 2:1
(0:1). Und so hatte Meyer Glück, dass Joker Thomas Geier nur
Sekunden nach seiner Einwechslung den Ausgleich erzielte (46.).
Dabei hätte der
ausgewechselte Jonas Lampa vielleicht noch weiterspielen können,
die Vorsichtsmaßnahme des Coaches entpuppte sich aber als
Glücksgriff.
Der TuS Kirchdorf, vor
der Pause das bessere Team und nicht unverdient durch Jan Könemann
mit 1:0 in Führung (32.), zeigte sich geschockt. Und Vilsen legte
durch eine Kopfball von Richard Sikut nach Flanke von Salem Garaf zum
2:1 nach (64.). Weil die Gäste in der Folge nachließen und
Kirchdorf wieder aufkam, schien ein Remis denkbar. Wobei der SV die
insgesamt besseren Möglichkeiten besaß. Das war vor der
Pause, als die Kirchdorfer noch führten.
"Wir haben uns am eigenen
Fünfmeterraum ausspielen lassen", haderte Meyer dennoch, der
keinesfalls ein Spitzenteam gegen eine Mannschaft aus dem unteren
Mittelfeld gesehen hatte. Aber: Wenn's einmal läuft . . .
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendiek - Schröder, Lampa (46. Geier), Sikut, Vogel,
Röper,, Mewes, Müller (80. Schröder), Garaf, Hirsch,
Heyen (66. Hansack).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 07.11.2011 |
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Vilsens Erfolgsserie hält unvermittelt an
Unter Trainer Jörn Meyer gelingt mit einem 3:1 in Sudweyhe der sechste Sieg in der sechsten Partie
Von TANNO OETTING
Bruchhausen-Vilsen. Durch das 1:3 (1:1) beim SV Bruchhausen-Vilsen hat
es der TuS Sudweyhe verpasst, die Abstiegsplätze in der
Fußball-Kreisliga Diepholz zu verlassen. Die Vilser beißen
sich dagegen nach dem sechsten Sieg in Serie unter Coach Jörn
Meyer im oberen Tabellendrittel fest. "Es war heute aber ein reiner
Arbeitssieg. Sudweyhe hat in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten",
resümierte SVBV-Betreuer Norbert Schmusch.
Allerdings führte
schon nach zwölf Minuten ein individueller Fehler der Gäste
zum Gegentor: Jan-Ove Bäker schätzte einen langen Ball falsch
ein, Salam Garaf war der Nutznießer. Doch Sudweyhe erholte sich
gut vom Gegentreffer und wurde nach knapp einer halben Stunde
dafür belohnt. Jonas Lampa trat Jan-Ove Bäker im Strafraum in
die Beine, woraufhin es den fälligen Elfmeter gab. Der gefoulte
Bäker trat selbst an und verwandelte sicher.
Nach dem Seitenwechsel
übernahm Bruchhausen-Vilsen mehr und mehr das Kommando, was
Sudweyhes Co-Trainer Thorsten Weger überhaupt nicht schmeckte:
"Wir wollten natürlich an die Leistung aus der ersten Halbzeit
anknüpfen, doch das ist uns leider nicht gelungen", monierte er.
Und dabei hatten die Gäste den Vorteil zwischenzeitlich auf ihrer
Seite: Vilsens Lampa sah nämlich nach einer Stunde die Ampelkarte,
Sudweyhe hatte demnach einen Spieler mehr auf dem Platz. Die
Überzahl währte aber nur zwei Minuten, bis sich Stefan Speer
die Gelb-Rote-Karte abholte. Nach Abpfiff waren sich die
Verantwortlichen allerdings auf beiden Seiten darüber einig, dass
die Platzverweise unberechtigt waren.
Salam Garaf markierte
schließlich mit einem schönen Freistoß aus 20 Metern
Torentfernung das 2:1 (74.), der eingewechselte Waldemar Daubert machte
den Sack per Fernschuss endgültig zu (83.). Zu allem
Überfluss für die Sudweyher sah Nico Zumbruch für eine
Tätlichkeit in der Schlussminute noch die Ampelkarte. "Solche
Dinge helfen uns natürlich überhaupt nicht weiter",
kommentierte Weger die Szene.
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendiek - Schröder, Lampa, Sikut, Vogel, Röper, Mewes (80.
Daubert), Müller, Garaf, Hansack (80. Orzjan), Heyen (74. Hirsch).
TuS Sudweyhe: Rajes -
Harjes, Janssen, Speer, Bäker, F. Bohl (80. Diephaus), Pirngruber
(78. Behrens), Dietrich, Zumbruch, Koch, Müller (74. S. Bohl).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 31.10.2011 |
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"Die haben richtig Bock auf Fußball"
Nachgefragt: Neu-Trainer Jörn Meyer nimmt Stellung zur Siegesserie des SV Bruchhausen-Vilsen
Ohne Frage, die
Erwartungen an seine Person waren bei Amtsantritt hoch. Sowohl
Offizielle als auch die Mannschaft setzten große Hoffnungen auf
einen Kurswechsel beim angeschlagenen Fußball-Kreisligisten SV
Bruchhausen-Vilsen. Und: Besagte Erwartungen wurden sogar noch
übertroffen - fünf Siege aus fünf Spielen sammelten die
Vilser unter der Regie von Neu-Trainer Jörn Meyer. Suchten sie
unter Vorgänger Uwe Sieling noch nach ihrer Form, scheint diese
nun gefunden zu sein. Seine persönlichen Eindrücke aus den
vergangenen Wochen und die möglichen Gründe für den
Aufschwung verriet Jörn Meyer im Gespräch mit unserem
Mitarbeiter Jan Müller. Frage:
Herr Meyer, nach Ihrem fulminanten Start mit der maximalen Ausbeute von
15 Punkten aus fünf Spielen - wie positiv fällt Ihre
Zwischenbilanz aus?
Jörn Meyer: Ja klar,
die Bilanz ist positiv (lacht). Alles ist im Moment schön, es
läuft super. Die Mannschaft war zu Beginn doch ziemlich
verunsichert, wir haben uns mit überzeugenden Leistungen aber
gefangen. Der Spaß steht wieder im Vordergrund.
Sie
sprechen die Unsicherheit der Mannschaft an: Wie reagierten die Spieler
auf Sie? Ihr Vorgänger Uwe Sieling ist ja seit fast 40 Jahren im
Verein.
Nun, ich bin ja keine
völlig unbekannte Figur, war einigen Spielern doch aus meiner Zeit
beim TSV Schwarme bekannt. Nichtsdestotrotz wussten die Jungs nicht,
was auf sie zukommen würde. Alle starteten wieder auf einem Level,
jeder hatte die gleiche Chance. Die Trainingsbeteiligung stieg, die
Begeisterung nahm zu. Psychologie spielt in so einem Fall eine
große Rolle. Die Spieler wollten sich alle neu beweisen, jeder
erhielt seine Möglichkeiten. Spätestens da merkte man, dass
die richtig Bock auf Fußball haben. Die Ergebnisse sprechen eine
eindeutige Sprache.
Das
tun sie in der Tat. Aber das kommt ja nicht von ungefähr: Was
haben Sie in den ersten Trainingseinheiten grundlegend verändert?
Dass ich grundlegend
etwas verändert habe, glaube ich gar nicht mal. Ich musste ja
nicht bei null anfangen, durch Uwe waren alle konditionell gut drauf,
das darf man nicht vergessen. Ich habe dann nur versucht, andere
Komponenten zu verbessern, wie die spielerischen Aspekte.
Außerdem haben wir den Druck genommen, der Spaß sollte -
wie bereits erwähnt - wieder im Vordergrund stehen.
Herr Meyer, Hand aufs Herz: Wie überrascht sind Sie von dem starken Start? Nicht
sehr überrascht, um ehrlich zu sein. Für Außenstehende
mag das erstaunlich sein, aber es lag - wie gesagt - viel an der
Psychologie. Das ist doch anderswo ähnlich, durch einen
Trainerwechsel wandelt sich die Unzufriedenheit oftmals in positive
Stimmung. Unser Gesamtzustand ist gut und die Mannschaft stark.
Was
mitunter auch ein Verdienst von Ihrem Talent Salam Garaf ist. Nach
sechs Toren und drei Vorlagen unter Ihrer Regie - muss man den Jungen
auf dem Boden halten? Droht der abzuheben?
(lacht) Klar, vieles
setzt sich an Salam fest. Man darf aber nicht vergessen, dass die
aktuelle Situation durch ein funktionierendes Gefüge entsteht.
Salam ist ein Torjäger, schnell und wendig. So einen braucht das
Team, aber jeder Spieler ist wichtig, vom Torhüter bis zum
Angreifer. Nur Salam zu erwähnen, halte ich für unangebracht,
denn auch ein Richard Sikut als defensiver Mittelfeldmann spielt eine
große Rolle, nicht nur wegen seines Tores am vergangenen
Spieltag. Wie gesagt, jeder Einzelne ist entscheidend. Um jedoch auf
Ihre Frage zurückzukommen: Salam ist bodenständig, ich denke
nicht, dass er abheben wird. Dazu kommt, dass er gerade als junger
Angreifer viel gereizt wird.
Inwiefern gereizt, etwa von den Gegnern?
Ganz genau. Es ist schwer
für junge Spieler, mit Beleidigungen während einer Partie
vernünftig umzugehen. Es ist natürlich nicht immer einfach,
das auf die leichte Schulter zu nehmen. Gerade deshalb bin ich
glücklich, dass Salam mit Toren sportlich fair zurückschlagen
kann. Der Junge ist erst 19, muss noch viel lernen - wie alle anderen
jungen Spieler auch. Aber die sind ebenso wichtig für unser
gesamtes Team, das im Moment einfach super funktioniert.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 27.10.2011 |
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Die Siegesserie geht weiter
Vilsen gewinnt auch in Sulingen
Die Serie hält an:
In seinem fünften Spiel als Cheftrainer beim SV Bruchhausen-Vilsen
durfte sich Jörn Meyer über den fünften Sieg freuen. Die
Vilser gewannen in der Fußball-Kreisliga Diepholz mit 3:1 (1:0)
beim FC Sulingen II.
Allerdings fiel der
Erfolg eher unter die Kategorie "Arbeitssieg". "Sulingen steht in der
Defensive sehr tief und kompakt. Uns ist es im gesamten Spiel nicht
häufig gelungen, diesen Abwehrriegel aufzubrechen",
resümierte Jörn Meyer. Der Führungstreffer der
Gäste fiel denn auch nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach
einer Standardsituation. Richard Sikut stieg am höchsten und
köpfte den Ball ins Sulinger Gehäuse (26.).
Mitte der zweiten
Hälfte investierten die Hausherren mehr in die Offensive und
drängten auf den Ausgleichstreffer, der wenig später auch
fiel: Rene Vogel legte den Ball per Hinterkopf unabsichtlich für
Sulingens Janis Ehlers auf, der nur noch einzuschieben brauchte (73.).
"So ein Ding gestehen wir Rene aber zu. Das kann immer mal passieren",
erklärte Meyer. Durch den Ausgleich kam noch einmal Leben in die
Partie, beide Teams spielten nun voll auf Sieg. Der SV
Bruchhausen-Vilsen hatte dabei das Glück auf seiner Seite: Salam
Garaf erzielte zwei Minuten vor Schluss das 2:1, ehe er einen Schuss
von Christian Mewes in der Schlussminute über die Linie
drückte und damit seiner Mannschaft den siebten Saisonsieg
bescherte.
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendiek - Schröder, Lampa, Sikut, Vogel, Hirsch (46.
Röper), Mewes, Müller, Garaf, Hansack, Heyen (80. Orzjan).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 24.10.2011 |
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In Vilsen ist der Spaß zurückgekehrt
Fußball-Kreisligist fertigt den FC AS Hachetal mit 6:1 ab / Jörn Meyer: "Jetzt ist Attacke angesagt."
Von Lars Lucke Sudwalde. Der SV Bruchhausen-Vilsen bleibt in der
Fußball-Kreisliga Diepholz in der Erfolgsspur. Mit 6:1 (4:1)
gewann die Mannschaft von Trainer Jörn Meyer beim FC AS Hachetal
und sammelte damit zum fünften Mal in Folge drei Punkte ein.
Für den FC wird die Luft im Tabellenkeller dagegen immer
dünner.
Dabei gingen die Gastgeber mit großem Engagement in die Partie
und verbuchten den ersten Treffer. Ankit Kukreja war nach einer
Unaufmerksamkeit in der Vilser Abwehr zur Stelle und erzielte das 1:0
(7.). Die Gäste kamen sofort mit einem Doppelschlag zurück:
Nach guter Vorarbeit von Mirco Müller musste Matthias Hansack nur
noch den Fuß hinhalten (13.). Beim 2:1 vier Minuten später
nutzte Alexander Heyen einen kapitalen Fehlpass der FC-Hintermannschaft
aus und überwand den herausgelaufenen Keeper Dennis Fehner
mühelos.
Anschließend ließ der SV eine Reihe hochkarätiger
Chancen liegen. Jörn Meyer feilte bereits an seiner
Pausen-Brandrede, da sorgten Richard Sikut und Matthias Hansack mit
einem erneuten Doppelschlag für Entspannung (43./45.). Die
allerletzten Zweifel am Auswärtserfolg beseitigte Sikut kurz nach
Wiederanpfiff (53.). Mit einem platzierten Kopfball nach einer
Standardsituation erhöhte er auf 5:1.
Der finale Treffer gelang Salam Garaf (67.), der sich zuvor bereits
einige Duelle mit Dennis Fehner geliefert hatte, jedoch stets
gescheitert war. Als Hachetals Sebastian Eickhoff Mitte der zweiten
Hälfte auch noch wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom
Platz musste, schalteten die Gäste merklich zurück und
brachten das Ergebnis souverän über die Zeit. Für
Jörn Meyer ist die aktuelle Erfolgsserie kein Zufall: "Alle haben
wieder Spaß am Fußball, und nun schießen wir auch die
Tore. Jetzt ist Attacke angesagt."
FC AS Hachetal:
Fehner - Wermke (66. Lammertz), Eickhoff, Kukreja, Knake, Ahlers, Poda
(88. Jeinsen), Buddenbaum, Butt, Grimberg (54. Strahmann), Wehrenberg.
SV Bruchhausen-Vilsen: Kastendieck
- Schröder (63. Brunotte), Lampa, Sikut, Vogel, Hirsch, Mewes (74.
Orzjan), Müller, Garaf, Hansack, Heyen (70. Riemenschneider).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 17.10.201 |
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Vilsen untermauert Aufwärtstrend
Es geht weiter
aufwärts mit dem SV Bruchhausen-Vilsen in der
Fußball-Kreisliga Diepholz. Die Fehlstarter feierten mit dem
souveränen 3:0 (2:0) über den SV Mörsen-Scharrendorf nun
schon ihren vierten Dreier in Folge und kletterten in der Tabelle
weiter nach oben. Das Mörsener Pendeln zwischen Top und Flop geht
derweil munter weiter. "Ich bin stolz auf die Leistung der Jungs, das
haben sie gut gemacht", frohlockte ein äußerst zufriedener
SVBV-Coach Jörn Meyer, dessen Auftaktbilanz sich mit nunmehr neun
Punkten aus drei Partien blendend liest.
Gegen das Team von
Andreas Schultalbers brauchten die Vilser eine Viertelstunde, um in die
Begegnung zu finden, zwangen dem Kontrahenten dann jedoch konsequent
ihr Spiel auf. Nach einer halben Stunde schlug sich das
Übergewicht auch in Toren nieder. Christian Mewes machte es
besonders spektakulär und traf per Seitfallzieher zur Führung
(31.). Der Nachschlag ließ nicht lange auf sich warten. Salam
Garaf spielte einen langen Ball auf Richard Juri Sikut, der aus elf
Metern eiskalt vollstreckte (33.). "Schöne Vorarbeit, und Richard
schließt gut ab", erhielten die Protagonisten ein Sonderlob ihres
Coaches. Anschließend boten sich den Platzherren Chancen im
Minutentakt, doch sowohl Garafs Freistoß (35.) als auch Sikuts
Kopfball (40.) parierte Mörsens Keeper Thomas Henkel stark.
Nach dem Seitenwechsel
veränderte sich das Bild anfangs praktisch gar nicht. Vilsens
Chancenreigen setzte sich fort, als hätte es keine Pause gegeben.
Garaf zirkelte einen Freistoß nur knapp vorbei (47.) und Mewes
scheiterte frei vor dem Tor (49.). Dafür traf erneut Sikut (48.).
In der Folge reduzierte die Meyer-Elf ein wenig das Tempo, wodurch die
Gäste noch einmal Druck aufbauten - aber ohne Erfolg.
Bruchhausen-Vilsen:
Kastendieck - Schröder, Lampa, Sikut, Vogel, Röper, Mewes,
Müller, Garaf (65. Hirsch), Hansack, Heyen (80. Daubert).
Mörsen:
Henkel - Tremmel, Meyer, Beuke, Drozdowski, Neelsen, Uludasdemir (74.
Martirosov), Wolter, Stubbla, Chung, Chudawerdjan (59. M. Sommerfeld).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 10.10.2011 |
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Heiligenfelde unterliegt Vilsen, weil es die gebotenen Möglichkeiten vor der Pause zu wenig nutzt
Es war schon irgendwie paradox: Obwohl der SV Heiligenfelde seine
Heimpartie in der Fußball-Kreisliga Diepholz gegen den SV
Bruchhausen-Vilsen vor der Pause diktierte, keine echte Torchance des
Gegners zuließ und in Führung lag, sah Gästecoach
Jörn Meyer die Ursache für die spätere Wende
ausgerechnet in diesen ersten 45 Minuten. "Im Grunde hat uns
Heiligenfelde im Spiel gehalten", resümierte Meyer nach 90
Minuten, als die Seinen einen überraschenden 2:1 (0:1)-Erfolg
eingetütet hatten.
Das Fazit des Vilser Trainers brachte das Geschehen in wenigen Worten
treffend auf den Punkt. In der Tat versäumten es die Gastgeber vor
der Pause, die ihnen von den Vilsern offerierten Möglichkeiten
konsequent zu nutzen.
Natürlich: Heiligenfelde war insgesamt überlegen, weil
durchdachter, laufstärker und vor allem in der Offensive mutiger.
Doch mehr als der Führungstreffer von Tobias Dickmann, der eine
präzise Vorarbeit von Björn Isensee souverän verwertete
(7.), sprang nicht dabei heraus. Dabei agierten die Gäste vor
allem in der Vorwärtsbewegung bei allerdings
schweißtreibenden Temperaturen äußerst harmlos und
schafften es in dieser Phase nie - wirklich nie - bei eigenem Angriff
in eine Überzahlsituation zu kommen. Trieb ein SV-Akteur den Ball
nach vorne, rückten bestenfalls zwei Mitspieler nach - wenn
überhaupt. Viel zu wenige jedenfalls, um die Heiligenfelder
ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Nicht sehr zielstrebig Und was machte der SVH? Er legte nicht die
Aggressivität an den Tag, die einem Gegner wie den Vilsern an
diesem Tag möglicherweise den Knock-Out versetzt hätte. "Wir
waren in der ersten Halbzeit nicht so zielstrebig, wie das eigentlich
nötig gewesen wäre", rügte Trainer Frank Fischer nachher
das allzu sorglose Spiel der Seinen vor dem Wechsel. "Wir haben nicht
das gebracht, was wir eigentlich bringen können." So
begnügten sich die Platzherren mit einem knappen Pausenvorsprung,
der sich am Ende tatsächlich als trügerisch erwies.
Warum dem so war? Nun, Jörn Meyer bewies zum einen ein
glückliches Händchen mit seiner Einwechslung, als er den
agilen und wendigen Salam Garaf brachte. Der Teenager, obgleich durch
eine Bänderdehnung gehandicapt, startete sofort nach Wiederbeginn
durch und legte jene Entschlossenheit an den Tag, die den Vilsern zuvor
noch abgegangen war. Der Ertrag stellte sich umgehend ein: Garaf
staubte nach einem weiten Einwurf von Richard Sikut, den der ansonsten
so zuverlässige SVH-Schlussmann Christian Gerlach völlig
falsch berechnete, zum 1:1 ab (55.).
Mit einem Schlag, einer gelungenen Aktion, sprach plötzlich vieles
für die Gäste. Der Gegentreffer zeigte auf beiden Seiten
Wirkung. Heiligenfelde büßte seine Feldvorteile in dem
Maße ein, in dem Vilsen an Zielstrebigkeit gewann. Ab sofort gab
es keine halbherzigen Angriffsversuche mehr, die im Nirgendwo enden
mussten. Die Gäste waren nun viel präsenter. Und sie wollten
den Sieg. Also trat erneut der 18-jährige Garaf auf den Plan und
bediente per Kopf Matthias Hansack, der seinerseits per Kopf vollendete
- das 1:2 (73.). Anschließend schafften es die Heiligenfelder
nicht mehr, das Tor des Gegners in Gefahr zu bringen. Der Wille war
zwar vorhanden, aber die Mittel fehlten jetzt. Anders Vilsen, das in
der Nachspielzeit noch die Riesenchance zum 1:3 durch Christian
Riemenschneider ausließ.
Das konnte die gute Laune von Jörn Meyer aber nicht nachhaltig
beeinträchtigen: "In der zweiten Halbzeit haben meine Spieler
gesehen, dass auch nach vorne etwas geht", sprach er und lobte deren
Engagement: "Sie haben sich richtig ausgepowert." Ob er denn in der
Halbzeit richtig laut geworden sei? "Nicht wirklich", entgegnete Meyer
und schmunzelte: "Der Ton war etwas schärfer als sonst, aber nicht
extrem." Wie auch immer: Fakt ist, dass Jörn Meyer den richtigen
Ton getroffen hatte. Schließlich zeigte sein Team die passende
Reaktion.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 04.10.2011
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Unbändiger Spieltrieb
Für Salam Garaf ist Fußball mittlerweile mehr als nur ein bloßes Hobby
Er ist ein wahrer Pendler. Einer, dessen Qualitäten an mehreren
Stellen gefragt sind. Er trainiert an einem Tag mit den A-Junioren, an
einem anderen mit der ersten Herrenmannschaft. Selbst die Wochenenden
bestehen für ihn zurzeit meistens aus einem doppelten
fußballerischen Einsatz. Gehört der Sonnabend dem
Jugendteam, ist der Sonntag ganz auf die Erste ausgerichtet - oder
umgekehrt, je nachdem. Fakt ist, dass Salam Garaf beim SV
Bruchhausen-Vilsen stark gefragt ist - ein Nachwuchskicker, der dem
zuletzt schwächelnden Kreisligisten wieder auf die Sprünge
geholfen hat. Zum jüngsten 3:2-Erfolg über den SV Lessen trug
er zwei Treffer und eine Vorarbeit bei. Der 18-Jährige ist deshalb
unser Spieler der Woche.
Für Jörn Meyer, der erst seit kurzem als Nachfolger von Uwe
Sieling die Geschicke beim SV Bruchhausen-Vilsen leitet, ist der Wert
des Teenagers für sein Team keine wirkliche Überraschung.
"Man hat schon vor einiger Zeit sehen können, dass aus ihm einmal
etwas werden kann", erklärt der Coach, der Garaf bereits zu dessen
Jugendzeiten in Vilsen und beim TSV Bassum mehrmals beobachtet hatte.
Damals wie heute gilt: Seine individuellen Vorzüge machen es jedem
Gegenspiel schwer. "Salam ist klein, wendig, schnell und trickreich",
so Meyer, der sich genau deshalb ein wenig um seinen Schützling
sorgt. "Er ist eben meistens nur durch Fouls zu stoppen, und manchmal
sind da auch ein paar ganz rüde bei." Ergo wandele das
Sturm-Talent immer zwischen den Extremen: entweder den Gegner
ordentlich zu narren oder verletzt zu werden. Diese Gefahr sei latent,
fürchtet Meyer. "Salam ist eben kaum zu bändigen."
Häufiger Optimalfall Der Spieler selbst, der eine Ausbildung zum
Anlagenmechaniker absolviert, sieht das Ganze deutlich entspannter -
nämlich aus dem Blickwinkel eines jungen Fußballers, der
einfach nur spielen will. "Fußball ist schon sehr wichtig
für mich", sagt Salam Garaf. Und diese natürliche
Begeisterung scheint mögliche negative Aspekte komplett
verschwinden zu lassen. "Wenn man so gerne spielt wie ich", versichert
der 18-Jährige, "dann merkt man die Belastung gar nicht".
Und das Pensum, dass Garaf betreibt, ist tatsächlich nicht ohne.
Er versucht, möglichst keine Übungseinheit zu verpassen. Auf
die Woche gerechnet, bedeutet das, dass er zwei Mal mit den A-Junioren
und zwei Mal mit der ersten Herrenmannschaft trainiert. Dazu gesellt
sich am Wochenende noch je eine Partie für beide Teams. Macht
summa summarum sechs Mal Fußball in sieben Tagen - im
Optimalfall. Und der Optimalfall tritt ziemlich häufig ein bei
Salam Garaf. Das habe sich über die Jahre so ergeben. Mit sieben
fing er an, um elf Jahre später sagen zu können:
"Fußball ist mittlerweile mehr als ein Hobby für mich."
Seinen Spieltrieb lässt er sich dadurch aber nicht nehmen.
"Manchmal merke ich gar nicht, was ich auf dem Platz alles mache",
bemerkt Salam Garaf. Hauptsache, es geht nach vorne. Der Vilser ist ein
echter Intuitiv-Fußballer, macht vieles aus dem Bauch heraus -
und vielleicht auch deshalb vieles richtig.
"Man merkt einfach, dass er Lust hat, Fußball zu spielen", gibt
Jörn Meyer seinen persönlichen Eindruck wieder. Und der
täuscht nicht. So formuliert Salam Garaf seine Ziele nicht
konkret, sondern verweist stattdessen auf seinen natürlichen
Enthusiasmus für seinen Sport.
Und: Er fühlt sich wohl beim SV Bruchhausen-Vilsen. "Die
älteren Spieler motivieren mich und setzen mich in Szene", sagt
Salam Garaf. Noch so ein Grund, warum die doppelten Einsätze keine
doppelte Belastung darstellen.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 28.09.2011 |
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3:2-Sieg bei Meyer-Premiere
Vilsen setzt sich gegen Lessen durch
Der neue Trainer des SV
Bruchhausen-Vilsen, Jörn Meyer, feierte bei seiner Heimpremiere in
der Fußball-Kreisliga Diepholz einen Einstand nach Maß. Mit
3:2 (1:0) setzten die Gastgeber gegen den SV Lessen ihren
Aufwärtstrend fort, wobei der Erfolg noch einmal in Gefahr geriet.
Auffälligster Mann
auf dem Platz war Salam Garaf, der in der 41. Minute das 1:0 erzielte.
Auf der rechten Seite nahm er eine Bogenlampe exzellent mit und schob
den Ball zur Überraschung des Lessener Schlussmanns aus spitzem
Winkel ins Tor. Auch am 2:0 war der Youngster beteiligt, als er sich
auf der rechten Seite durchsetzte und auf Richard Sikut (51.) flankte,
der das Leder ins leere Tor schob. Das 3:0 erzielte Garaf (69.) dann
nach feiner Zusammenarbeit mit Mirko Müller wieder selbst.
Vilsen ließ die
Zügel nun etwas schleifen, die Gäste nutzten die
Nachlässigkeit und kamen durch Christoph Dahm (73.) zum 1:3. Jetzt
überschlugen sich die Ereignisse: Erst musste Richard Sikut nach
Foul im Strafraum mit Gelb-Roter Karte vom Platz, dann scheiterte
Dominik Wilker mit dem fälligen Elfmeter an Dennis Kastendieck
(80.). Patrick Langhorst gelang zwar noch der 3:2-Anschlusstreffer
(85.), mehr war für die Gäste jedoch nicht drin.
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendieck - H. Schröder, Lampa, Sikut, Vogel, Röper, Heyen
(67. Daubert), Müller (75. Hirsch), Garaf, Hansack, Geier (N.
Schröder).
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 26.09.2011 |
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Neuer Trainer, anderes Konzept
SV Bruchhausen-Vilsen trennt sich von Uwe Sieling und holt Jörn Meyer
Das
derzeit häufig (über-)strapazierte Wort vom Umbruch hat nun
auch den SV Bruchhausen-Vilsen erreicht - und wie so häufig,
findet eine der ersten Veränderungen auf der Trainerbank statt.
Beim Fußball-Kreisligisten musste daher Uwe Sieling mit
sofortiger Wirkung seinen Posten räumen, ab heute Abend wird der
Ex-Schwarmer Jörn Meyer die Geschicke des Teams leiten.
"Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", erläutert
Thomas Warnke, der 1. Vorsitzende des SVBV. "Uwe hat hier über
Jahre eine hervorragende Arbeit geleistet und ist wie kaum ein anderer
mit dem Verein verbunden." Allerdings waren da neben den
persönlichen Gründen eben auch die sportlichen, die den
Vorstand letztlich zu einem Überdenken der Situation bewegten. "Es
gab einerseits eine Unzufriedenheit in der Mannschaft, weil die
Ergebnisse nicht gestimmt haben. Andererseits waren auch wir nicht mehr
von dem bisherigen Konzept überzeugt", verrät Warnke. "Uwe
hat eine ganz klar Linie, die Mannschaft ist jedenfalls topfit", meint
der Klubchef lachend. "Doch nicht zuletzt durch die Abgänge von
Wilken Harf oder Tim Gödecke und die konsequente Einbindung
unserer Juniorenspieler glauben wir, dass ein anderes Konzept
nötig ist. Daher war für uns klar, dass wir einen kompletten
Umbruch machen müssen." Die Entscheidung zum Trainerwechsel reifte
nicht in wenigen Stunden, vielmehr wurde schon in den vergangenen
Wochen darüber nachgedacht. In diesem Zusammenhang seien auch die
Möglichkeiten nach einem potenziellen Nachfolger abgeklopft und
die Verhandlungen mit Wunschkandidat Jörn Meyer in der Vorwoche
intensiviert worden. "Ich habe jetzt ein kleines Versprechen
gebrochen", gesteht Meyer, "denn eigentlich hatte ich den Jungs bei
meinem Abschied in Schwarme versprochen, dass sie mich in dieser Saison
höchstens als Zuschauer auf dem Platz wiedersehen werden." Die
Vilser Offerte erschien jedoch zu verlockend, um sie abzulehnen.
"Grundsätzlich macht es immer Spaß, mit jungen Leuten
zusammenzuarbeiten", so Meyer. "Außerdem hatte ich meine besten
Spielerjahre in Bruchhausen-Vilsen. Ehrlich gesagt, ist das so eine
kleine Liebe." Das Umfeld ist daher kein unbekanntes für den
Neu-Coach. "Wenngleich man natürlich sagen muss, dass der
Zeitpunkt des Wechsels für einen Trainer äußerst
ungünstig ist, weil ihm die komplette Vorbereitung fehlt",
räumt Jörn Meyer ein. "Und natürlich darf man jetzt auf
die Schnelle keine Wunderdinge erwarten. Dennoch steckt viel Potenzial
in der Mannschaft. Für uns ist es jetzt einfach wichtig, schnell
die Punkte zu holen, um in ruhigere Fahrwasser zu gelangen.
Höhere Ziele seien derzeit nicht anvisiert - das würde auch
nur bedingt zum erhofften Umbruch passen. "Die gute Vilser Jugendarbeit
der Vorjahre trägt jetzt Früchte, beispielsweise haben sich
die A-Junioren im Bezirk etabliert", erklärt Meyer. "Genau dieser
Weg ist der Trend, das haben Vereine wie der TSV Bassum oder der TV
Stuhr vorgemacht, die mit ihren jungen Spielern im Herrenbereich gut da
stehen." Ähnlich argumentiert Meyers Vorgänger, Uwe Sieling.
Der 46-Jährige, der seit fast 40 Jahren Mitglied beim SV ist und
im kommenden Jahr die Goldene Ehrennadel entgegennehmen möchte,
zeigt sich über die Entscheidung enttäuscht. "Es tut ein
bisschen weh", bekennt er. Auch Sieling ist davon überzeugt, dass
auf Basis der aktuellen Jugendarbeit in ein, zwei Jahren etwas wirklich
Nachhaltiges im Herrenbereich aufgebaut werden kann. Daran hätte
er gerne mitgewirkt.
Trotzdem möchte der B-Lizenz-Inhaber weiter als Trainer arbeiten.
Wenn nicht in Vilsen, dann eben woanders. "Das ist vielleicht gar nicht
so schlecht", überlegt er, "denn es ist nicht immer von Vorteil,
wenn man eine Mannschaft in dem Ort trainiert, in dem man selber
wohnt." In Vilsen war genau das der Fall, was für einen nach
eigener Aussage "geradlinigen Menschen, der stets seine Meinung
vertritt" nicht immer einfach war - besonders dann nicht, wenn der
Erfolg ausbleibt.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 22.09.2011 |
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Jetzt bloß nicht ausruhen
Vilsen holt in Schwarme drei wichtige Punkte / TSV bleibt Letzter
Der TSV
Schwarme gibt die Rote Laterne in der Fußball-Kreisliga Diepholz
auch nach dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SV
Bruchhausen-Vilsen nicht aus den Händen. Mit 1:3 (0:3) ging die
Partie verloren, wobei die eklatante Zweikampfschwäche im
Defensivbereich einerseits und die mangelnde Chancenverwertung
andererseits ausschlaggebend für die Heimniederlage waren.
Dazu zeigten sich die Gäste in Spiellaune, allen voran Salam
Garaf, der Schwarmes Abwehr ein ums andere Mal durcheinanderwirbelte.
Garaf (13.) besorgte auch die frühe 1:0-Führung: Nach
Kopfballverlängerung einer Ecke fiel der Ball dem quirligen
Stürmer vor die Füße. Ein Doppelschlag durch Matthias
Hansack (27.) und Richard Sikut (29.) entschied die Partie
frühzeitig. Zunächst ließ Hansack nach einer Flanke von
der rechten Seite TSV-Keeper Oliver Hasemann schlecht aussehen, zog
vorbei und schob zum 2:0 ein. Zwei Minuten später war Sikut per
Kopf nach einer präzisen Flanke von Nils Hirsch erfolgreich.
Die Gastgeber waren bemüht, kämpferisch dagegenzuhalten,
kamen durch Matthias Flechtner durchaus zu torgefährlichen
Aktionen, aber der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. Auch nach
der Pause kontrollierte Vilsen Spiel und Gegner, zeigte Ansätze
von Kombinationsfußball, ließ nun jedoch die Präzision
im Abschluss vermissen. Zudem steigerte sich Oliver Hasemann zusehends
im Schwarmer Tor und verhinderte mit Glanzparaden einen höheren
Rückstand. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte der TSV
schließlich den Ehrentreffer: Fabian Wolters (76.) staubte zum
1:3 ab, nachdem Vilsens Christian Mewes einen Freistoß aus dem
Halbfeld per Kopf gegen den eigenen Innenpfosten verlängert hatte.
Es blieb bei einer kosmetischen Ergebniskorrektur, die Gastgeber hatten
nicht mehr viel zuzusetzen, Vilsen ließ nichts mehr anbrennen und
nahm drei wichtige Punkte mit. "Wir dürfen uns darauf
natürlich nicht ausruhen", forderte SV-Betreuer Norbert Schmusch.
"Wir stecken noch immer tief im Tabellenkeller."
Nicht so tief wie der TSV Schwarme, wo Spartenleiter Lüder Meyer
langsam Abstiegssorgen plagen: "Klar, wir dürfen jetzt den Abstand
zur Konkurrenz nicht zu groß werden lassen, aber im Moment will
der Knoten einfach nicht platzen."
TSV Schwarme: Hasemann - Hüneke, Burow, Flechtner, Klose, Wolters, Yalcin, Reimann, Meyer, Krey (46. Agirman), Warncke (68. Hoberg).
SV Br.-Vilsen:
Kastendieck - Röper, Lampa, Hirsch (71. Daubert), Mewes, Vogel,
Heyen (71. Riemenschneider), Schröder (79. Geier), Sikut, Hansack,
Garaf.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.09.2011 |
| Interview mit Uwe Sieling vor dem Spiel |
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Auf der Suche nach Punkten
Fußball-B-Junioren aus Bassum und Vilsen weiter sieglos
Mit einem Erfolg im
Aufsteigerduell beim SV Bruchhausen-Vilsen haben die B-Junioren des TV
Stuhr in der Fußball-Bezirksliga Hannover im dritten Spiel auch
den dritten Sieg gefeiert, während der Gastgeber weiterhin dem
ersten Punkt nachläuft. Das gilt auch für den TSV Bassum, der
gegen den ASC Nienburg das Nachsehen hatte.
SV Bruchhausen-Vilsen -
TV Stuhr 0:2 (0:2). Die Vorzeichen standen für den Gast eigentlich
nicht gut, denn für den verhinderten Torwart Kevin Frerichs musste
mit Niklas Oberbach der etatmäßige "letzte Mann" zwischen
die Pfosten. Wie die Null beweist, mit Erfolg. Das lag aber auch daran,
dass die Vilser sich den Luxus leisteten, etliche Hochkaräter zu
versieben. So reichte den Gästen ein früher Doppelschlag
(23./24.), um später den Platz als Sieger zu verlassen.
Zunächst traf Christopher Wessels, dann legte Alptug Erturan mit
einem für Keeper Bennet Knake allerdings haltbaren Freistoß
nach. "Betrachtet man das Chancenverhältnis, so hätten wir
eigentlich klar gewinnen müssen", klagte der Vilser Coach
Christian Krause.
"Natürlich haben wir
auch etwas Glück gehabt, aber unsere kämpferische Einstellung
war schon imponierend", freute sich der Stuhrer Trainer Torsten
Waldmann.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 14.09.2011 |
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Erst kalt erwischt, dann heiß gelaufen
Vilser A-Junioren feiern ersten Dreier
Im
Kreisderby gegen den JFV RWD Wetschen haben die A-Junioren des SV
Bruchhausen-Vilsen in der Fußball-Bezirksliga Hannover ihren ersten
Sieg gefeiert - und der war hart umkämpft. Dagegen musste der TV Stuhr
nach einer Heimklatsche gegen den SV Obernkirchen auch seine dritte
Partie auf die Verlustliste setzen und trägt nun die Rote Laterne.
SV
Bruchhausen-Vilsen - TSV Wetschen 4:3 (3:1). Mit dem frühen 0:1 (3.)
wurden die Platzherren kalt erwischt. Dann aber machte Daniel Freund
(16.) den Rückstand wett, und Salam Garaf (28.) wendete das Blatt.
Garaf (35.) war es dann auch, der den Vilser Vorsprung ausbaute.
Im
zweiten Abschnitt geriet der Vorsprung mehrmals in Gefahr, und nach
einem angeblichen Foul von Arsen Orzjan (68.) kamen die Südkreisler zum
Anschluss. Ehe es noch enger werden konnte, stellte Hakan Gören (76.)
den alten Abstand wieder her. In der Schlussminute verursachte Orzjan
wieder einen Elfmeter, den Wetschen zum erneuten Anschluss nutzte.
"Über die beiden Elfmeter lässt sich trefflich streiten. Da ist ein
Leichtgewicht schnell umgefallen", meinte Trainer Achim Kumpart. "Aber
man hat doch gemerkt, dass es für uns das dritte Spiel in einer Woche
war. Zudem fehlten der gesperrte Luca Buttgereit und die verletzten
Aman Orzjan und Nico Schröder."
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 13.09.2011
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Drei Nackenschläge für Vilsen
Bruchhausen-Vilsen.
Für den SV Bruchhausen-Vilsen hat es in der
Fußball-Kreisliga Diepholz die fünfte Saisonniederlage
gesetzt. Das Team von Trainer Uwe Sieling unterlag dem TuS St.
Hülfe-Heede mit 1:3 (0:1).
Andre Glatzel brachte die
Gäste nach 36 Minuten in Führung. "Wir hatten das Spiel bis
dahin eigentlich gut im Griff. Doch durch solche Nackenschläge
wirst du natürlich jedes Mal zurückgeworfen", haderte
Betreuer Norbert Schmusch. Der SVBV besaß bis dahin die besseren
Chancen: Doch sowohl Röper als auch Nico Schröder gelang es
nicht, den Gästekeeper zu überwinden (6./23.).
Nach dem Seitenwechsel
waren es zunächst wieder die Vilser, die gefährlich vor dem
Tor von St. Hülfe-Heede auftauchten. Der Fernschuss von Richard
Sikut verfehlte sein Ziel nur knapp. Von daher war es besonders bitter,
dass die Gäste wenig später erneut eiskalt zuschlugen. Dirk
Matthes war zur Stelle und erhöhte auf 0:2 (50.). Eine
Viertelstunde vor Schluss keimte dann noch einmal Hoffnung bei den
Hausherren auf, als Alexander Heyen sich gut durchsetzte und seinen
eigenen Abpraller über die Linie drückte.
Der SV Bruchhausen-Vilsen
öffnete nun in den hinteren Reihen die Schleusen, was jedoch
Hülfe-Heede zur Entscheidung nutzte. Torjäger Aydin
Sünün traf nach einem Alleingang zum 1:3 (85.). "Da sieht man
dann die Klasse von Hülfe-Heede. Sie haben drei Chancen und machen
drei Tore", bemerkte Schmusch. Die Vilser stecken nun weiter im unteren
Tabellendrittel fest. "Wir hatten aber auch ein sehr hartes
Auftaktprogramm", relativierte Schmusch abschließend.
SV Bruchhausen-Vilsen:
H. Schröder; Röper, Lampa, Heyen (78. Geier), Mewes, Vogel,
N. Schröder (65. Brunotte), Schlechter (40. M. Schröder),
Sikut, Hansack, Garaf.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.09.2011 |
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Vilsen gelingt der Coup
Der höherklassige
Favorit blieb auf der Strecke: Im NFV-Bezirkspokal der A-Junioren
musste Landesligist TSV Bassum beim Bezirksligisten SV
Bruchhausen-Vilsen mit 1:2 (1:0) die Segel streichen. Der
Außenseiter feierte damit den Einzug in Runde vier.
Schon im ersten Abschnitt
wurden die Bassumer ihrer Favoritenrolle nicht gerecht, kamen aber
immerhin durch Daniel Babel (13.) zum Führungstreffer. Die Vilser,
die sich spielerisch besser präsentierten, glichen nur eine
Minuten nach Wiederanpfiff durch Daniel Freund aus. Danach häuften
sich die Chancen des SVBV, während der Landesligist viel zu
behäbig agierte. Die verdiente Vilser Führung lag bei einem
Schuss von Salam Garaf (73.) bereits in der Luft, aber das Leder rollte
nur die Torlinie entlang. Zwei Minuten später war es dann soweit:
Nach Foul von Steffen Kaiser an Garaf setzte Nico Schröder den
fälligen Elfmeter in die Maschen.
"Die gesamte Mannschaft
hat sich diese große Überraschung verdient, wir waren ein
starkes Kollektiv", freute sich Trainer Achim Kumpart. Sein Bassumer
Kollege Eckhardt Kotrade war dagegen so richtig angefressen: "Wir waren
viel zu überheblich, läuferisch wie auch kämpferisch war
das gar nichts. Ein Durcheinander gespickt mit diversen
Einzelaktionen." Zusätzlichen Ärger gab es wegen einer
verbalen Entgleisung von Hassan Sabehaioun, der sich nach dem Abpfiff
noch die Rote Karte einhandelte. (nke)
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 09.09.2011 |
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TUS WAGENFELD - SV BR.-VILSEN
Die totale Demütigung
Rund eine Viertelstunde
spielte der SV Bruchhausen-Vilsen beim TuS Wagenfeld in der Kreisliga
Diepholz so, wie es sich das Trainerduo Uwe Sieling/Norbert Schmusch
vorgestellt hatte. Dann erzielte Piotr Gawron (16.) die
1:0-Führung für die favorisierten Gastgeber und alle
Dämme brachen. 8:0 (4:0) hieß es nach 90 demütigenden
Minuten, und hätte sich nicht SV-Keeper Dennis Kastendieck mit
allen Mitteln gegen weitere Treffer gestemmt, wäre die Geschichte
wohl zweistellig ausgegangen. "Wagenfeld war in allen Belangen besser",
erkannte Norbert Schmusch die gegnerische Leistung später an,
"aber nach dem Rückstand haben ein paar von unseren Jungs
früh die Köpfe hängen lassen."
In der Folge setzte sich
Vilsen selbst unter Druck, spielte unbeholfen auf Abseits und wurde
prompt von Dominik Brüske (25./32.) bestraft. Noch vor der Pause
sorgte Christian Nasui (38.) für die Vorentscheidung. Nach
Wiederanpfiff schossen Torben Maas (68.), Christian Nasui (76./90.) und
Dennis Barg (85.) den deutlichen Heimsieg heraus. SV Br.-Vilsen:
Kastendieck - Brunotte (45. Lampa), Heyen (87. Sieling), Hirsch (45.
Sikut), Mewes, Müller, Röper, Schlechter, Schröder,
Schwirz, Vogel. (lal)
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 05.09.2011 |
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Vilsen zittert nur kurz
Von Lars Lucke
Bruchh.-Vilsen. Im Kellerduell der Fußball-Kreisliga Diepholz hat
der SV Bruchhausen-Vilsen gegen den TSV Neubruchhausen nach turbulentem
Spielverlauf die ersten drei Zähler eingefahren. 3:2 (3:0)
hieß es nach 90 Minuten für die Gastgeber, die sich mit
einer verschlafenen Viertelstunde nach der Pause fast um den verdienten
Erfolg gebracht hätten.
Der Reihe nach: In der
16. Minute spielte Jan-Hendrik Schwirz einen klugen Pass auf Christian
Mewes, der TSV-Keeper Jens Lange mit einem Heber düpierte. Beim
2:0 machte der Gäste-Torwart eine unglücklich Figur, als er
einen lang in die Mitte geschlagenen Ball von Mewes falsch
einschätzte. Salam Garaf (32.) spritzte dazwischen und
beförderte die Kugel per Kopf in die Maschen. Mit dem 3:0 schien
die Partie gelaufen, Garaf (41.) war nach Flanke von Jonas Lampa erneut
zur Stelle.
Erst nach der Pause
fanden die Gäste besser ins Match und trafen nach einem kapitalen
Abwehrschnitzer und einem daraus resultierendem Foulelfmeter durch
Dennis Lange (51.) zum 1:3. Wenige Minuten später erzielte Rico
Volkmann gar den Anschlusstreffer. Nun aber wachten die Platzherren
wieder auf und hatten durch Mewes (64./86.) sowie Nico Schröder
(75.) klarste Chancen. Obwohl Neubruchhausens Dennis Dahme wegen
wiederholten Foulspiels noch mit Gelb-Rot vom Platz flog, blieb die
Partie bis zum Abpfiff spannend, am Ergebnis änderte sich aber
nichts mehr. "Wir haben nach der Pause zwar kurz geschwächelt",
gab Vilsens Co-Trainer Norbert Schmusch erleichtert zu Protokoll, "aber
wegen des klaren Chancenübergewichts geht der Sieg absolut in
Ordnung."
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendieck; Brunotte, Garaf, Hansack, Lampa (62. Hirsch), Mewes,
Röper, Schlechter, Schröder (84. Büntemeyer), Schwirz,
Sikut (70. Müller).
TSV Neubruchhausen:
J. Lange; Emshoff (82. Dannemann), Volkmann, Alms (82. T. Timme),
Struß, Dahme, Meyer (75. Jirgalke), N. Timme, D. Lange,
Klussmann, Struss.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 29.08.2011 |
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Vilser Youngster schießen Stuhr ab
A-Junioren meistern Pokalhürde
TV Stuhr -
Bruchhausen-Vilsen 1:5 (1:2). Die Gäste legten in diesem
Bezirksliga-Duell durch Salam Garaf (24.) und Luca Buttgereit (38.) ein
2:0 vor, doch nach Flanke von Fabian Bischoff brachte Kevin
Glöckner (40.) den Gastgeber per Kopf wieder ins Spiel. "Schade,
dass Adriano Azzarello oder auch Tom Weigt ihre jeweils guten Chancen
nicht nutzten", meinte der neue Stuhrer Trainer Carsten Curländer
zum Rückstand. Als dann der überragende Salam Garaf, der die
Stuhrer Abwehr immer wieder aufmischte, die Vilser Führung weiter
ausbaute (51.), durften sich die Platzherren schon mit dem Aus in Runde
eins abfinden. Salam Garaf (77.) sowie dessen Bruder Nihad (88.)
sorgten dann für den deutlichen Endstand. "Mit einem
überragenden Salam Garaf an der Spitze war das schon eine sehr
gelungene Vorstellung", freute sich Vilsens neuer Coach Achim Kumpart. |
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B-Jugend unterliegt TV Stuhr mit 4:2 (4:1).
Die Stuhrer, die in der
vergangenen Saison noch auf einen Start in der Bezirksliga Hannover
verzichtet hatten, durften als Zweiter der Kreisliga Diepholz einen
nachträglichen Aufstieg feiern. Denn der TuS Sudweyhe zog seine 2.
B-Junioren vom Spielbetrieb zurück, der TV Stuhr rückte
dafür auf.
Und der neue Trainer
Torsten Waldmann, der zuvor beim TuS Komet Arsten in der Jugendarbeit
tätig war, aber als Spieler der Alten Herren schon lange Kontakte
zu den Stuhrern hatte, durfte sich über einen optimalen Einstand
freuen. Die Platzherren schockten die Gäste mit einem Blitzstart.
Nach nur 20 Sekunden erzielte Sascha Meyer mit einem Schuss aus 30
Metern das 1:0. Timur Fafenrod (7.) baute die Führung per
Abstauber zügig aus. Als Meyer (25.) mit einem Schuss aus 18
Metern sogar auf 3:0 erhöhte, war das mehr als eine
Vorentscheidung. Bei dem Gast keimte nach dem Treffer von Feizal
Alkozei (31.) zwar wieder etwas Hoffnung auf, aber Fafenrod (38.)
stellte mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her.
Im recht zerfahrenen
zweiten Abschnitt verpasste Alptug Erturan (70.) das fast sichere 5:1,
denn er traf mit einem an Gerrit Wetjen verursachten Elfmeter nur den
Pfosten. So kamen die Gäste durch Sören Romboy (75.) zu einer
Ergebniskosmetik. |
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Fußball-Kreisligist SC Twistringen hat beim 5:0 gegen Bruchhausen-Vilsen überhaupt keine Probleme
Von Karsten Bödeker
Twistringen. Das hätte beim Blick auf die Abschlusstabelle der
vergangenen Kreisliga-Saison wohl niemand gedacht. Da spielt das
Mittelfeld-Team SC Twistringen gegen den Fast-Aufsteiger SV
Bruchhausen-Vilsen und der vermeintliche Außenseiter gewinnt mit
5:0 (3:0). Hochverdient, souverän und ungefährdet war der
Erfolg, bei dem sich mit Oliver Schröder, Dennis Kuhangel, Mike
Bomann, Andre Lausch und Julian Fuhrmann fünf verschiedenen
Torschützen hervortaten. Der SCT steht nach drei Spielen mit neun
Punkten und 10:0-Toren mit blütenweißer Weste da.
"Wir setzen unseren
Aufwärtstrend fort, denn in der letzten Rückrunde haben wir
auch schon eine tolle Ausbeute gehabt", meinte Trainer Kevin
Krowiorsch, der nicht nur wegen der verschiedenen Torschützen die
geschlossene Mannschaftsleistung hervorhob. Bestes Beispiel dafür
war Julian Fuhrmann, der bei den wenigen Strafraumannäherungen der
Vilser sogar in der Defensive aufhalf. Der beste Mann auf dem Feld war
übrigens ein Defensivakteur: Twistringens Oliver Schröder
räumte nicht nur als Sechser ab, sondern schaltete sich auch in
die Offensive ein und traf per Kopf zum 1:0 (3.). Es war bereits das
dritte Tor im dritten Spiel für den landesligaerprobten Akteur.
Ebenfalls
höherklassig aktiv war einst Timo Rathkamp, der im Sommer aus
Mörsen zurückkehrte, im Mittelfeld die Fäden zieht und
gegen Vilsen im richtigen Moment immer wusste, was er mit dem Ball
machen sollte. Andre Lausch, ein anderer Ex-Mörsener, traf zum 4:0
(85.). Lausch war für den ehemaligen Nordwohlder Mike Bomann
eingewechselt worden, der ebenfalls für Alarm gesorgt hatte, indem
er das entscheidende 3:0 markierte (30.). Bei drei weiteren Versuchen
der Marke Hochkaräter scheiterte Bomann jedoch.
"Es läuft einfach
bei uns", freute sich Krowiorsch angesichts der Überlegenheit, die
auch noch zu mehr Toren hätte führen können. Lausch traf
noch die Latte und Julian Fuhrmann vergab zwei Mal alleinstehend vor
Vilsens Keeper Dennis Kastendieck. Dafür schossen Dennis Kuhangel
nach Querpass von Rathkamp (20.) und Fuhrmann in der Schlussminute ein.
"Durch unsere Neuzugänge sind wir einfach noch besser
aufgestellt", bestätigte Krowiorsch das, was die zufriedenen
Zuschauer sowieso schon gesehen hatten.
Die Vilser
enttäuschten dagegen. Nach Freistößen kamen sie mal in
den Twistringer Strafraum, Juri Sikut hatte beim Stand von 0:3 eine
Möglichkeit (53.). Dass Twistringen erst in den finalen fünf
Minuten wieder aufdrehte, lag auch daran, dass Kuhangel mit Gelb-Rot
vom Feld musste (60.). Der SVBV wusste die Überzahl jedoch nicht
zu nutzen.
SC Twistringen:
Bartels; P. Meyer (75. Röseler), Kuhangel, Deepe, O.
Schröder, Warnke Kletke, Aust, Rathkamp (81. Kastens), Fuhrmann,
Bomann (62. Lausch).
SV Bruchhausen-Vilsen:
Kastendieck; A. Brunotte, Geier (21. M. Müller), Hansack, Hirsch
(46. Riemenschneider), Lampa (65. Heyen), Mewes, Röper, M
.Schröder, Vogel, Sikut.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 22.08.2011 |
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Mit neuen Trainern in die Zukunft
Die Nachwuchsfußballer des SV Bruchhausen-Vilsen wollen sich im Bezirk weiter etablieren
Von
Henning Reinke Bruchhausen-Vilsen. Als Aufsteiger in die
Fußball-Bezirksliga Hannover haben die A-Junioren der JSG
Bruchhausen-Vilsen den angestrebten Klassenerhalt letztlich sogar ohne
zittern zu müssen erreicht. "Wir haben zwar auch mal auf einem
Abstiegsplatz gestanden, aber das war nur eine Momentaufnahme. So
richtig kritisch ist es eigentlich nie gewesen", erklärte Trainer
Klaus Bracht, für den das Ende der Saison zugleich auch das Ende
seiner Amtszeit gewesen ist.
An das auf der
höheren Ebene doch intensivere Spiel mussten die Vilser sich erst
gewöhnen, oft machte ihnen fehlende Cleverness noch einen Strich
durch die Rechnung. "Wir haben uns an das höhere Niveau
herangetastet und sind dann auch dank unserer guten Moral auf
Augenhöhe mit der Konkurrenz gekommen. Schlechte Spiele hat es nur
ganz wenige gegeben, auch weil wir nach deutlichen
Rückständen nie aufgesteckt haben", ergänzte der
51-jährige Fahrlehrer.
Als Achtplatzierter im
Elfer-Feld sammelten die Vilser aus ihren 20 Spielen insgesamt 24
Punkte und hatten ein fast ausgeglichenes Torverhältnis (41:44).
"Schade, dass wir das finale Spiel gegen den Kreisrivalen TV Stuhr
knapp mit 1:2 verloren haben, sonst hätten wir in der Tabelle
optisch noch besser dagestanden", berichtete Bracht.
Der Coach denkt besonders
gern an die beachtliche Bilanz gegen die Spitzenteams zurück:
"Gegen den Zweiten Marklohe haben wir drei, gegen den Dritten
Mühlenfeld sogar vier Punkte erobert." Getrübt wurde die
Statistik allerdings dadurch, dass es gegen das weit abgeschlagene
Schlusslicht JSG Leese nur zu einen mageren Zähler reichte. "Da
haben wir fünf Punkte aber so richtig verschenkt und uns auch
damit eine durchaus mögliche höhere Platzierung verdorben",
ärgerte sich Klaus Bracht.
Bester Torschütze
war mit 14 Treffern Salam Garraf (Derwisch), gefolgt von Dennis Blome
(7) und Libero Lukas Bracht (5), Sohn des Trainers. "Die Spieler haben
sich in nur einer Saison sehr gut weiterentwickelt. Das zählt
schließlich auch mehr als nur der Blick auf die Tabelle",
erklärte Bracht. So sei es auch nicht erstaunlich, dass gleich
sieben A-Junioren den Sprung in den Kader der ersten Herrenmannschaft
geschafft haben, meint der Ex-Trainer, der künftig als Zuschauer
weiter am Ball bleiben will.
Nachfolger von Klaus
Bracht ist Hans-Joachim Kumpart, der vor drei Jahren schon einmal mit
einer Vilser C-Jugend auf Bezirksligaebene tätig war. Kumpart sind
nur noch fünf Spieler des alten Kaders geblieben, und da
hieß es, nach Neuzugängen Ausschau zu halten. Und dabei ist
der Coach auch im Raum Hoya sowie im Kreis Verden fündig geworden.
Einige Kicker von den eigenen 2. A-Junioren füllen den Kader
weiter auf.
"Mit einem nahezu neuen
Team müssen wir uns darauf einstellen, dass der Kampf um den
Klassenerhalt diesmal noch weitaus schwerer werden dürfte. Aber
immerhin gibt es auch nur zwei Absteiger", richtet Kumpart den Blick
erst einmal auf die hinteren Regionen. "Ich lasse mich aber gern
angenehm überraschen." Eventuell klappt das ja schon bei der
Saisonpremiere am 3. September, denn dann steht gleich das Kreisderby
gegen den Aufsteiger TuS Sudweyhe auf dem Programm.
Auf Bezirksebene
vertreten sind die Vilser nun auch mit ihren B-Junioren, die den
Aufstieg knapp vor dem TV Stuhr feiern durften. Uli Bolte hatte das
Team als Trainer in die Bezirksliga geführt, coacht aber
inzwischen die in die 1. Kreisklasse Nord abgestiegene zweite
Herrenmannschaft. Boltes Nachfolger ist der 34-jährige Christian
Krause, der als Aktiver unter anderem in Bramstedt, Martfeld, Hachetal
und eben auch Bruchhausen-Vilsen spielte. "Als Trainer bin ich ein
völliger Neuling, aber die Aufgabe hat mich gereizt", so Krause,
der mit einem eingespielten Team auf eine Saison in "ruhigem
Fahrwasser" hofft.
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.08.2011 |
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NFV-ALTHERRENMEISTERSCHAFT
Drei Teams eine Runde weiter
Die
Ü32-Altherrenteams der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, des SV
Bruchhausen-Vilsen und SC Twistringen haben die erste
Qualifikationsrunde zur Niedersachsenmeisterschaft überstanden.
Die Twistringer gewannen beim SV Vorwärts Rethem mit 2:1, die
Vilser Routiniers schossen den TSV Achim mit 8:0 ab und die TSG
Seckenhausen schickte den SC Uchte mit einem 5:1 zurück in die
Heimat. Die zweite Runde, die noch nicht ausgelost wurde, findet am 14.
September statt.(mbü)
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 19.08.2011 |
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SV BRUCHHAUSEN-VILSEN
Fehler werden eiskalt bestraft
Eine unglückliche
2:3(0:1)-Heimniederlage musste der SV Bruchhausen-Vilsen in der
Fußball-Kreisliga Diepholz gegen den TV Neuenkirchen einstecken.
Dabei lag das stark verjüngte Team des Trainer-Duos Uwe
Sieling/Norbert Schmusch zur Pause noch in Front.
Nico Schröder nutzte
in einer Kontersituation seine Schnelligkeit, ließ die gesamte
gegnerische Abwehr stehen und behielt aus rund 10 Metern die Nerven
(9.). In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften im
Mittelfeld, Chancen waren Mangelware. Bis zur 39. Minute: Da zog
Neuenkirchens Stefan Kessler aus gut 20 Metern ab, aber Dennis
Kastendieck fischte das Geschoss mit einer Glanzparade aus dem Winkel.
Nach der Pause ging es
turbulenter zu. Zunächst setzte sich Kessler im Kopfballduell
gegen Christian Mewes durch und erzielte nach Flanke von Michael
Geisler den Ausgleich (48.). Wenig später revanchierte sich Mewes
mit dem erneuten Führungstreffer (55.). Praktisch im Gegenzug
besorgte erneut Kessler mit einem satten 20-Meter-Flachschuss den
Ausgleich (57.). In der 68. Minute schließlich profitierte
Geisler von einem Vilser Abwehrfehler und besorgte den Endstand.
"Natürlich machen wir mit der jungen Truppe noch zu viele Fehler",
haderte Norbert Schmusch mit dem Ergebnis, "aber ein ein Unentschieden
wäre okay gewesen." SV Bruchhausen-Vilsen: Kastendieck; Hansack,
Hirsch (65. Schwirz), Lampa, Mewes, Röper, Schlechter, M.
Schröder (70. Müller), N. Schröder (40.
Riemenschneider), Sikut, Vogel.(lal)
© Mit freundlicher Genehmigung von Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 15.08.2011
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